Leutzschverkusen V

Geschrieben von Christian Klas am in 5. Herren

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Wir haben es geschafft. Wir sind wieder Zweiter. Vizeherbstmeister. Klar wollten wir mehr. Aber nach den schlechten Füchse-Schwingungen der letzten Wochen, wie Ausscheiden aus Intercup, Füchseschlachteplatte in Magdeburger Asiaimbiß und einem wachsenden Vereinsmeldebogen, Abteilung “Ichkannleidernicht,weil…”, geht es wieder vorwärts. Noch bevor der Schnee seine Unschuld über unseren gequälten Häupter streuseln konnte, sind wir wieder dran. Am Ausguck nach oben.

Erst kam Oschatz, was an sich schon eine Leistung war. Noch kurz vorher stand eine Absage der Gäste im Raum, alle hatten was vor oder auszuhalten. Aber dank des unermüdlichen Einsatzes des Mannschaftsführers rückte die Truppe an und nicht mit den schlechtesten Knappen. Am Ende wurde es ein sicheres 13:2, aber Angstschweiß floss trotzdem in Strömen. Erst demonstrierte der Gäste-Käptn Jänicke, wie man gegen die Lauf-und Blickrichtung mit der Rückhand schießen kann, dann feuerte Sportfreund Micklitza aus eben solcher immerhin so halbwegs in Blickrichtung, aber immer mit Netzverschärfung und zum Abschluß hatte auch noch der Ersatzmann mit dem verheißungsvollen Namen Bruchholz einiges zu bieten. Wir sind gut weggekommen, insgesamt.

Antonio 2/0,5 Torsten 0,5/0 Maro 2/0 Christian 1,5/1 Knut 2/0,5 Gunter 2,5/0 Mike 2,5/0

Was kann es für einen schöneren Vorweihnachtstripp geben als `naus aus der Stadt, hin über den KuhStall in die Pöse. Alle Beteiligten waren schon leicht angeheitert, zum Warmspielen wurde auch gleich eine neue Version, nennen wir es mal "flinker" Dreier probiert und Lindes Schwiegermutter hatte lecker Plätzchen mitgegeben. Das Spielen wurde fast zur Nebensache. Fast. Das Verheizerdoppel machte seinem Namen Ehre. Antonio und Maro-Superturbo, "Men of the day", legten ordentlich vor, Knut Petersen grinste seit Mittag bis kurz nach Mitternacht breit durch, ich erfüllte Fips Schneiders Wunsch zum 3. Advent und rannte tumb in jede Falle und auch unten gab es bis auf eine unterhaltsame 5-Satzniederlagenpirouette von Gunter gegen Gevatter Loos und ein glatter Durchschuss bei Mike E. durch Sohnemann Loos nur Positives zu berichten. 11:4, darauf ein Bier. In der Marketenderin feierten wir den Sprung auf den Verfolgerplatz und unsere Superlative. Bestes kleines "Torverhältnis", die meisten Stammspieler und unsere aufwärts strebende Interpretation des Verheizerdoppelspezialisten. Gute Mannschaft. Volle Fahrt voraus durch die Gänsekeulen !

Antonio 2,5/0 Torsten 0/0,5 Maro 2,5/0 Christian 1,5/1 Knut 2/0,5 Gunter 1,5/1 Mike 1/1

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