Pressebereich 2013

LF_26_09_2013_003Ansprechpartner Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Lars Wittchen

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Pressemeldung 44/2013 (Nr. 26 Saison 2013/2014): Nachbericht Bingen gegen Leipzig

Sprengung des Binger (Null-)Lochs fehlgeschlagen

Im 17. Jahrhundert wurde in einer Felsbarriere im Rhein ein Loch gesprengt, damit die Schifffahrt, hauptsächlich die Lastschiffe, durch dieses Loch das obere Mittelrheinthal bei Bingen durchqueren können. Keine zwei Kilometer von dieser Stelle entfernt, versuchte der Leipziger TTV Leutzscher Füchse zum Rückrundenauftakt der Damen-Tischtennis-Bundesliga am Samstagabend ihr eigenes Binger Loch zu sprengen: Das Ende der 0:6-Niederlagenserie gegen die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim. „Wir haben uns ein dreiviertel Stunden gewährt. Deshalb bin ich nicht unzufrieden. Aber unser Nummer eins Doppel Kathrin Mühlbach und Marina Shavyrina hätte gegen Britt Eerland/Hana Matelova gewinnen müssen", sagte Kai Wienholz nach der vierten 0:6-Niederlage gegen Bingen. Auf die Frage warum das Spitzendoppel nicht zündete und mit 2:3-Sätzen verlor, antwortete der Trainer: „Sie haben taktisch nicht gut gespielt, standen einen Schritt zu weit hinten. Wenn sie die Bälle früher treffen, gewinnen sie." Einen kleinen Tick zu lang war die Zündschnur auch beim Einzel von Mühlbach gegen Dana Cechova. In der Hinrunde hatte die Fähe im vierten Satz Matchball gehabt und trotzdem verloren. Jetzt wollte Mühlbach Revanche. Nach verkorksten ersten Satz (3:11) ging die 21-Jährige mit 2:1-Sätzen (11:9, 11:5) in Führung und lag im vierten 5:2 in Front. Durch zwei "Wahnsinnsbälle", so die 21-Jährige, kam Cechova zurück ins Spiel, machte neun Punkte zum Satzgewinn in Folge. Im fünften wehrte sich Mühlbach mit allen Kräften, vereitelte zwei Matchbälle, verlor aber mit 9:11. "Mir ist es leider nicht gelungen, mein Spiel durchzusetzen. Sie war sehr aktiv", meinte Mühlbach nach dem Spiel.

Reichlich Funken versprühten Huong Do Thi und Anna-Marie Helbig gegen das deutlich stärker eingeschätzte untere Binger Paarkreuz. „Am Anfang hatte ich Probleme mit den Aufschlagen von Britt Eerland, dann konnte ich sie immer mehr ärgern. Ihr war anzumerken, dass sie alles geben musste“, zeigte sich die Mannschaftskapitänin Do Thi mit ihrem Spiel zufrieden und verteilte ein Lob an Mannschaftskollegin und neue Nummer drei Helbig: „Dass es für Anna nicht zu einem Satzgewinn gegen die tschechische Meisterin Hana Matelova gereicht hat, war sehr ärgerlich. Sie hätte einen mehr als nur verdient gehabt." Die Leipzigerinnen müssen nun bis zur nächsten Saison warten, eher sie erneut versuchen können, ihr Binger (Null-)Loch zu durchbrechen. Für die Leutzscher Füchse geht es am 11. und 12. Januar weiter. Zuerst kommt die 187-fache Deutsche Nationalspielerin Elke Schall-Süß mit TUSEM Essen in die Sporthalle Leplaystraße (ab 18.15 Uhr). Einen Tag später geht es zum Kellerschlager gegen NSC Watzenborn-Steinberg (Sonntag, 12.1.2014, 14.30 Uhr).

Alle Ergebnisse

TTG Bingen/Münster-Sarmsheim-LTTV Leutzscher Füchse 6:0

Hana Matelova/Britt Eerland-Kathrin Mühlbach/Marina Shavyrina 10:12, 11:6, 14:12, 10:12, 11:3
Ding Yaping/Dana Cechova-Anna-Marie Helbig/Huong Do Thi11:8, 11:5, 11:7

Ding Yaping-Marina Shavyrina 11:3, 11:7, 11:7
Dana Cechova-Kathrin Mühlbach 11:3, 9:11, 5:11, 11:5, 11:9
Britt Eerland-Huong Do Thi 11:5, 8:11, 11:8, 11:9
Hana Matelova-anna-Marie Helbig 11:7, 11:8, 15:13

Pressemeldung 43/2013 (Nr. 25 Saison 2013/14): Vorschau Bingen gegen Leipzig

Start in die Rückrunde, Helbig neue Nummer drei

Der Leipziger LTTV Leutzscher Füchse startet am Sonnabend, den 21.12.2013, in der Tischtennis-Bundesliga in die Rückrunde. Am Rhein-Nahe-Eck schlägt der Vorletzte aus der Messestadt ab 18.30 Uhr beim Tabellenzweiten TTG Bingen/Münster-Sarmsheim auf. „Bingen ist eine sehr starke Mannschaft und die Verpflichtungen von Britt Eerland und Hana Matelova für das untere Paarkreuz haben sich als absolute Glücksgriffe erwiesen“, so Kai Wienholz. Deshalb möchte der Trainer von seinen Mädels „einfach nur gutes Tischtennis sehen“.

In den bisherigen drei Bundesliga-Duellen blieben die Leipzigerinnen ohne Spielgewinn. „Wir werden jetzt aber nicht nach Bingen fahren, auf dem Bürgermeisterplatz einen weihnachtliches Heißgetränk zu uns nehmen und dann wieder nach Hause fahren. Die Mädels sind heiß darauf die ersten Stufen zur Burg Klopp zu erklimmen“, zeigt sich Pressewart Lars Wittchen kämpferisch. Beste Chancen für den Ehrenspielgewinn besitzen das Doppel Kathrin Mühlbach/Marina Shavyrina und Kathrin Mühlbach im Einzel. „Ich habe in der Hinrunde im vierten Satz Matchbälle gegen Dana Cechova gehabt und dann leider in fünf Sätzen verloren. Es ist Zeit für eine Revanche“, so Kathrin Mühlbach, die sich zuletzt beim Sieg gegen die Nummer 51 der Welt, Georgina Pota, in fuchsstarker Form präsentierte.

Für neuen Schwung im Team der Leipzigerinnen könnte Anna-Marie Helbig sorgen. Die 21-Jährige hat sich durch ihre Leistungen beim sächsischen Ranglistenfinale (Platz 3) und dem Bundesranglistenfinale (Platz 9) in der QTTR-Wertung der Spielerinnen – nach der die Erstligavereine ihre Mannschaftsaufstellung für die Rückrunde festlegen müssen – an Huong Do Thi und Linda Renner vorbeigeschlichen. „Ich habe vor der Saison gesagt, dass ich zwar in der Regionalliga spielen werde, mein Ziel aber die Bundesligamannschaft sei. Das Ziel zu erreichen, war nicht einfach. Leider kam mir auch die Verletzung von Linda (Renner) zu Gute. Sie konnte an den Turnieren nicht teilnehmen. Dadurch sind ihr wichtige Punkte entgangen“, so Helbig. In die Berechnung des QTTR-Wertes gehen die Ergebnisse aller Einzel einer Spielerin bei offiziellen Mannschafts- und Individualwettkämpfen in Deutschland ein. Renner wird als Nummer fünf in der Rückrunde in der Regionalligamannschaft spielen und wie zuvor Helbig Einsätze in der 1. Bundesliga erhalten.


Quick Facts (Stand 18.12.2013)


QTTR-Werte

 Kathrin Mühlbach: 2096 Punkte
Marina Shavyrina:
Anna-Marie Helbig: 1930 Punkte
Huong Do Thi: 1890* Punkte
Linda Renner: 1861* Punkte

* Innerhalb einer Differenz von 35 Punkten kann ein Verein die Positionen tauschen. Die Leutzscher Füchse nehmen diese Sonderregelung nicht in Anspruch. Huong Do Thi wird Nummer vier, Linda Renner Nummer fünf.


Tabelle:

 2. Platz: TTG Bingen/Münster-Sarmsheim: 7 Spiele, 6 Siege, 0 Unentschieden, 1 Niederlagen, 39:20 Spiele, 12:2 Punkte

7. Platz: LTTV Leutzscher Füchse 1990: 7 Spiele, 1 Sieg, 0 Unentschieden, 6 Niederlagen, 15:37 Spiele, 2:12 Punkte

 

Spielansetzungen:

2 Doppel

Nr. 1-Nr. 2; Nr. 2-Nr. 1; Nr. 3-Nr. 4; Nr. 4-Nr. 3

15 Minuten Pause

Nr. 1-Nr. 1; Nr. 2-Nr. 2; Nr.3-Nr. 3; Nr. 4-Nr. 4


Letztes Spiel

Hinrunde, 07.09.2013: LTTV Leutzscher Füchse 1990-TTG Bingen/Münster-Sarmsheim 0:6

Kathrin Mühlbach/Marina Shavyrina-Ding Yaping/Dana Cechova 10:12, 6:11, 9:11
Huong Do Thi/Linda Renner-Britt Earland/Hana Matelova 9:11, 11:13, 4:11

Kathrin Mühlbach-Dana Cechova 9:11, 11:9, 11:9, 10:12, 4:11
Marina Shavyrina-Ding Yaping 8:11, 3:11, 5:11
Huong Do Thi-Hana Matelova 3:11, 6:11, 4:11
Linda Renner-Britt Eerland 7:11, 9:11, 6:11

 

Bilanzen (Quelle: Click TT):

 

TTG Bingen/Münster-Sarmsheim

Nr.

Vorname und Nachname

Einsätze

Einzel/Doppel

1

2

3

4

Gesamt

1

Ding Yaping

7

7

3:2

7:0

 

 

10:2

2

Dana Cechova

7

7

2:5

1:4

 

 

3:9

3

Britt Eerland

7

7

 

 

3:2

6:1

9:3

4

Hana Matelova

7

7

 

 

6:1

2:0

8:1

5

Laura Robertson

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einzel

30:15

 

Dana Cechova/Ding Yaping

 

7

 

 

 

 

6:1

 

Britt Eerland/Hana Matelova

 

7

 

 

 

 

3:4

 

 

 

 

Doppel

9:5

 

 

 

 

Gesamt

39:20

 

Leutzscher Füchse

Nr.

Name, Vorname

Einsätze

Einzel/Doppel

1

2

3

4

Gesamt

1

Kathrin Mühlbach

7

7

3:2

3:4

 

 

6:6

2

Marina Shavyrina

5

5

1:4

1:1

 

 

2:5

3

Huong Do Thi

7

7

0:2

0:1

1:0

1:4

2:7

4

Linda Renner

5

4

 

 

0:2

0:2

0:4

5

Anna-Marie Helbig

2

2

 

 

1:1

 

1:1

6

Huong Tho Do Thi

2

2

 

 

0:2

0:1

0:3

7

Maja Meyer

1

1

 

 

0:1

 

0:1

 

 

 

 

Einzel

11:27

 

Kathrin Mühlbach/Marina Shavyrina

 

4

 

 

 

 

3:2

 

Huong Do Thi/Linda Renner

 

2

 

 

 

 

1:4

 

Huong Do Thi/Huong Tho Do Thi

 

2

 

 

 

 

0:2

 

Maja Meyer/Kathrin Mühlbach

 

1

 

 

 

 

0:1

 

Anna-Marie Helbig/Kathrin Mühlbach

 

1

 

 

 

 

0:1

 

 

 

 

Doppel

4:10

 

 

 

 

Gesamt

15:37

 

Pressemeldung 42/2013 (Nr. 24 Saison 2013/14): Intercup Nachbericht

Hahn im Korb sichert Sieg

Er war der Hahn im Team bei einem Männerwettbewerb und konnte doch sein Revier behaupten. Beim Tischtennis-Intercup sicherte Jakob Mund mit dem Sieg gegen Thomas Kuijer den 4:2-Erfolg des Leipziger TTV Leutzscher Füchse gegen den T.T.V. Midstars und damit den Einzug in die dritte Runde. „Ich bin sehr erleichtert, den entscheidenden Sieg eingespielt zu haben“, so Mund nach dem Spiel. „Wer den letzten Punkt holt, ist eigentlich egal. Tischtennis ist ein Teamwettbewerb. Aber ich freue mich, dass ich mit dem Sieg mein Revier als Mann im Team markieren konnte. Füchse sind bekanntlich Rudeltiere“, fügte Mund mit einem Augenzwinkern an. Dem 24-Jährigen standen mit Kathrin Mühlbach und Huong Do Thi gleich zwei Spielerinnen der Damen-Bundesliga-Spielerinnen zur Seite. „Wir wollten neben Jakob eigentlich Andres Jonathan Nunez Gomez, Mark Simpson oder Daniel O'Connell an den Tisch stellen, schließlich ist es ein Herrenwettbewerb. Leider war das aus Termingründen nicht möglich“, erklärte Präsident Christian Klas den Einsatz der beiden Fähen (weiblicher Fuchs, d. Red.). Die Füchse besitzen eine Sondergenehmigung, bis zu zwei Spielerinnen einsetzen zu dürfen.

Das Damenteam im Herrenteam machte Bundesliga-Spielerin Anna-Marie Helbig rund. Die 21-Jährige agierte für die verhinderten Trainer Kai Wienholz und Marco Fehl als Coach und ist sogar im Besitz der B-Lizenz. „Wenn wir Männer uns gegenseitig in der Oberliga coachen, geht es emotional zu. Anna war sehr sachlich und sehr taktisch. Sie kommt beim Coachen ein bisschen nach Kai“, beschrieb Mund die Unterschiede. Noch bis zum 6. Januar finden die Spiele der zweiten Runde statt. Einem Duell mit Doppelchampion Post SV Mühlhausen aus der ersten Herren-Bundesliga möchte Mund entgehen, lieber weit auswärts antreten. „Ich glaube, eine Mannschaft aus Cagliari (Sardinien, d. Red.) ist noch im Wettbewerb“, sagte Mund schmunzelnd. Die Übernachtungskosten trägt die Heimmannschaft.

Pressemeldung 41/2013 (Nr. 23 Saison 2013/14): Vorschau Intercup

Füchse wollen beim Intercup überraschen

Angeführt von Kathrin Mühlbach versucht der Leipziger TTV Leutzscher Füchse am Sonnabend, den 7. Dezember, ab 19 Uhr im Tischtennis-Intercup die dritte Runde zu erreichen. Beim von Zalando präsentierten Heimspiel in der Sporthalle Leplaystraße (obere Halle) treffen die Füchse auf den einmaligen niederländischen Meister T.T.V. Midstars. Neben Mühlbach könnte noch eine weitere Bundesliga-Spielerin beim Herrenwettbewerb zum Einsatz kommen: „Wir haben eine Sondergenehmigung und dürfen bis zu zwei Akteurinnen einsetzen“, berichtet Präsident Christian Klas. Ob der Verein von der Sondergenehmigung ein zweites Mal Gebrauch machen wird, wollte Klas genauso wenig verraten wie die Namen der Oberliga-Herren, die eingesetzt werden sollen.

Der niederländische Gegner ist in Middelstum beheimatet, einem Dorf, das etwas 20 Kilometer nördlich von Groningen liegt. 1999 feierte der Tischtennisverein mit dem Gewinn der niederländischen Mannschaftsmeisterschaft den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Aktuell spielt das Team eine Liga unter der Premier League, in der 1e Division. Topspieler der Midstars ist Jan Tammenga. Der 43-Jährige fing mit zehn Jahren an, den Ball zu schmettern und ist in Deutschland kein unbekannter Spieler. Drei Jahre schlug Tammenga im oberen Paarkreuz der Regionalliga für Kirchlinteln/Verden und Cloppenburg auf. Zudem agierte er in Europacupspielen gegen Charleroi (Frankreich) und Grenzau. Tammenga war zweimal niederländischer Mannschaftsmeister und einmal Bronzemedaillengewinner bei den niederländischen Einzelmeisterschaften. „Quervergleiche sind im Tischtennis sehr schwierig. Ich glaube aber, dass wir eher Außenseiter sind“, schätzt Klas die Chancen ein.

Die Leutzscher Füchse waren kampflos in die zweite Runde eingezogen, weil der Erstrunden-Gegner TTC Nodo Ekeren aufgrund eines Nachholspiels in Belgien zum letztmöglichen Intercup-Spieltermin der ersten Runde nicht antreten konnte. Die Midstars setzten sich mit 4:3-Siegen gegen Castellinoise (Belgien) durch.

Infos zum Intercup

Algemeines: Der Intercup ist nach der Champions League und dem ETTU-Cup der dritte internationale Wettbewerb, der von der Europäischen Tischtennis-Union (ETTU) anerkannt ist. Teilnehmen dürfen alle Vereine aller Leistungsebenen aus – im weitesten Sinn – Zentraleuropa. Gespielt wird im alten Europaliga-System und an einem Tisch. Es finden maximal sechs Einzel und ein Doppel statt. Die Einzelpositionen können vom Verein frei gewählt beziehungsweise taktiert werden. Das Doppel findet nach dem dritten Einzel statt. Wer zuerst vier Spiele erfolgreich bestritten hat, gewinnt das Spiel.


Der Ablauf:
1. Spiel: A1-B2
2. Spiel: A2-B1
3. Spiel: A3-B3
4. Spiel: Doppel
5. Spiel: A1-B1
6. Spiel: A3-B2
7. Spiel: A2-B3

Pressemeldung 40/2013 (Nr. 22 Saison 2013/14): Nachbericht Leipzig gegen Berlin

Mühlbach schockt Berlin

Sie wollten es mit allen Mitteln erzwingen. Gleich sechs Spielerinnen, statt gewöhnlich vier, spielten sich vom punktverlustfreien ttc berlin eastside beim Damen-Tischtennis-Bundesliga-Spiel am Samstagabend in der Sporthalle Leplaystraße ein. Nur nicht dem Leipziger TTV Leutzscher Füchse (Vorletzter) verraten, wer die vier Einzelakteurinnen sind und wer in den Doppeln spielt. Am Ende siegten die Gäste, die mit drei deutschen Nationalspielerinnen antraten, erwartungsgemäß. Das Ziel, ein drittes 6:0 in Folge, verpasste die Mannschaft von der Spree. Füchsin Kathrin Mühlbach sicherte den von 140 Zuschauern frenetisch gefeierten Leipziger Ehrenpunkt.

Die 21-jährige Mühlbach hätte im ersten Einzel eigentlich gegen Kristin Silbereisen antreten sollen, doch die deutsche Nationalspielerin und Nummer 36 der Weltrangliste erhielt am Samstagabend eine Verschnaufpause in den Einzeln. Deshalb schlug Mühlbach gegen die ungarische Nationalspielerin und Nummer 51 der Welt, Georgina Pota, auf. „Gegen Pota konnte ich befreiter aufspielen“, zog Mühlbach einen Vorteil aus der veränderten Aufstellung und spielte brillant. Am Ende hieß es 11:7, 6:11, 11:7, 11:9 für Mühlbach. „Ich habe dieses Mal auch die langen Ballwechsel gewonnen, was mir bei meiner Niederlage gegen Pota im April noch nicht gelungen war. Insgesamt habe ich die Bälle sehr gut platziert und variabel aufgeschlagen“, analysierte die Drittplatzierte der Deutschen Meisterschaften ihren Triumph. Im zweiten Einzel hatte Mühlbach dagegen keine Chance. Gegen die Deutsche Meisterin, Mannschaftseuropameisterin sowie Silbermedaillengewinnerin im Einzel, Shan Xiaona, verlor Mühlbach wie schon bei den Deutschen Meisterschaften deutlich. „Ich komme gegen sie einfach nicht ins Spiel“, so Mühlbach.

Auch gegen den ttc berlin eastside blieb den Leutzscher Füchsen das Verletzungspech treu. Für die Nummer zwei Marina Shavyrina (gesundheitliche Probleme) und die Nummer fünf Anna-Marie Helbig (Magen-Darm-Virus) schlug als siebte Spielerin der Leutzscher Vereinsgeschichte Maja Meyer in der Bundesliga auf. Die 24-jährige Grafikerin stand in der Jugend im Deutschlandkader, traf damals bei einem Trainingslager sogar Dimitrij Ovtcharov. „Sie ist eine unglaublich wichtige Person in unserem Verein. Egal ob Saisonheft, Eintrittskarten, Poster oder Flyer. Alles was gestaltet werden muss, trägt ihre Handschrift. Sie hat dieses Spiel mehr als nur verdient“, so Präsident Christian Klas. Meyer, die sonst in der Regionalliga spielt, fand ihr Bundesliga-Abenteuer einfach nur „toll“. Gegen die deutsche Nationalspielerin Irene Ivancan lag sogar ein Satzgewinn in der Luft. Meyer führte im zweiten Satz mit 9:8, fabrizierte dann einen Fehlaufschlag und verlor den Satz mit 9:11. „Der Fehlaufschlag war wirklich schade“, ärgerte sich Meyer nach dem Spiel.

Die Leutzscher Füchse stehen nach der Hinrunde auf dem siebten, vorletzten Tabellenplatz (2:12-Punkte). Die Rückrunde der Füchse beginnt bereits am 21. Dezember mit einem Auswärtsspiel bei der TTG Bingen-Münster/Sarmsheim. Das nächste Bundesliga-Heimspiel steigt am 11. Januar 2014 ab 18.15 Uhr in der Sporthalle Leplaystraße gegen TuSEM Essen. Kathrin Mühlbach können die Leipziger Zuschauer bereits am kommenden Sonnabend (7. Dezember) wieder in Action sehen. Die Spitzenspielerin schlägt ab 19 Uhr für die Leutzscher Füchse im Zweitrundenspiel des Intercups gegen TTV Midstars (Niederlande) in der Sporthalle Leplaystraße auf.

Alle Ergebnisse:

http://dttb.click-tt.de/cgi-bin/WebObjects/nuLigaTTDE.woa/wa/groupMeetingReport?meeting=6301348&championship=DTTB+13%2F14&group=199389

Pressemeldung 39/2013 (Nr. 21 Saison 2013/14): Vorschau Leipzig gegen Berlin

Halbe Deutsche Nationalmannschaft in Leipzig

Es ist das Ostderby der Gegensätze. Am Sonnabend, den 30. November, trifft der Tabellenvorletzte Leipziger TTV Leutzscher Füchse in der Damen-Tischtennis-Bundesliga auf den punktverlustfreien und absoluten Topfavoriten ttc berlin eastside. „Wir freuen uns, dem Leipziger Publikum die halbe deutsche Nationalmannschaft präsentieren zu können“, sagt LTTV-Präsident Christian Klas vor dem Spiel und fügt an: „Auch wenn unsere Mädels klarer Außenseiter sind, mit diesem Spiel ernten sie die Früchte ihrer harten Arbeit der vergangenen Jahre. Sie werden sehr viel lernen, um jeden Ball kämpfen und das Punktspiel genießen.“

Das sächsische Team mit russischer Aufhübschung aus Leipzig stemmt sich ab 18.15 Uhr in der Sporthalle Leplaystraße gegen eine Berliner Mannschaft, die mit Shan Xiaona, Kristin Silbereisen und Irene Ivancan drei deutsche Nationalspielerinnen im Kader hat. Shan ist amtierende Deutsche Meisterin, war bei der Europameisterschaft Anfang Oktober in Schwechtach (Österreich) im Einzel und Doppel Silbermedaillen-Gewinnerin und verbuchte mit Silbereisen Mannschafts-Gold. Ivancan gewann 2011 Silber im Einzel. Insgesamt erspielten Shan, Silbereisen, Ivancan und die ungarische Nationalspielerin Georgina Pota 16 EM-Medaillen ein.

Bei den Leipzigerinnen, die bei der Vorwahl zu Sachsens „Mannschaft des Jahres 2013“ mit 45 Stimmen den 16. Platz noch vor RB Leipzig (Fußball, 3. Liga) und SC DHfK Leipzig (Handball, 2. Liga) belegten, besitzt einzig Kathrin Mühlbach EM-Erfahrung. Insgesamt drei Spiele bestritt die heute 21-Jährige 2009 in den Hauptrunden des Einzel- und Doppelwettbewerbs. Gerade auf Mühlbach ruhen die meisten Hoffnungen, das Unmögliche möglich zu machen. Nein, nicht das Punktspiel zu gewinnen, sondern einen Spielgewinn zu feiern. Bereits in der vergangenen Saison setzte es gegen den 37-fachen DDR-Meister bei den Herren und Damen aus Berlin zwei 0:6-Niederlagen für die Füchse. Und „da war Berlin noch nicht so stark besetzt wie in dieser Saison“, so Klas.

 

Quick Facts (Stand 26.11.2013)

 

Tabelle:

 

1. Platz: ttc berlin eastside: 4 Spiele, 4 Siege, 0 Unentschieden, 0 Niederlagen, 24:11 Spiele, 8:0 Punkte

7. Platz: LTTV Leutzscher Füchse 1990: 6 Spiele, 1 Sieg, 0 Unentschieden, 5 Niederlagen, 14:31 Spiele, 2:10 Punkte

 

 

Spielansetzungen:

 

2 Doppel

Nr. 1-Nr. 2; Nr. 2-Nr. 1; Nr. 3-Nr. 4; Nr. 4-Nr. 3

15 Minuten Pause

Nr. 1-Nr. 1; Nr. 2-Nr. 2; Nr.3-Nr. 3; Nr. 4-Nr. 4

 

 

Letztes Jahr

 

15.12.2012: Leutzscher Füchse-ttc berlin eastside 0:6

Kathrin Mühlbach/Linda Renner-Polina Mikhaylova/Irene Ivancan 10:12, 8:11, 10:12
Marina Shavyrina/Huong Do Thi-Georgina Pota/Petra Lovas 9:11, 11:6, 4:11, 8:11

Kathrin Mühlbach-Irene Ivancan 6:11, 11:4, 6:11, 6:11
Marina Shavyrina-Georgina Pota 6:11, 8:11, 9:11
Linda Renner- Polina Mikhaylova 11:8,9:11, 4:11, 9:11
Huong Do Thi-Petra Lovas 11:13, 7:11, 2:11

21.4.2013: ttc berlin eastside-Leutzscher Füchse 6:0

Georgina Pota/Petra Lovas-Linda Renner/Anna Marie Helbig 11:9, 12:14, 8:11, 11:8, 11:3
Irene Ivancan/Polina Mikhaylova-Kathrin Mühlbach/Marina Shavyrina 11:8, 11:7, 11:5

Georgina Pota-Kathrin Mühlbach 11:5, 7:11, 11:6, 11:7
Irene Ivancan-Marina Shavyrina 4:11, 11:8, 11:6, 11:6
Petra Lovas-Anna-Marie Helbig 11:8, 11:9, 11:1
Polina Mikhaylova- Linda Renner 5:11, 11:6, 11:6, 11:5

 

 

Bilanzen (Quelle: Click TT):

 

ttc berlin eastside

Nr.

Vorname und Nachname

Einsätze

Einzel/Doppel

1

2

3

4

Gesamt

1

Shan Xiaona

4

4

2:2

2:2

 

 

4:4

2

Kristin Silbereisen

3

3

1:2

1:2

 

 

2:4

3

Georgina Pota

3

3

1:0

1:0

2:0

2:0

6:0

4

Irene Ivancan

4

4

 

 

3:0

2:0

5:0

5

Shamini Kumaresan

1

1

 

 

1:0

 

1:0

6

Irina Palina

1

1

 

 

1:0

 

1:0

 

 

 

 

Einzel

19:8

 

Georgina Pota/Kristin Silbereisen

 

2

 

 

 

 

2:0

 

Irene Ivancan/Shan Xiaona

 

2

 

 

 

 

1:1

 

Georgina Pota/Xiaona Shan

 

1

 

 

 

 

1:0

 

Xiaona Shan/Kristin Silbereisen

 

1

 

 

 

 

1:0

 

Irene Ivancan/Irina Palina

 

1

 

 

 

 

0:1

 

Irene Ivancan/Shamini Kumaresan

 

1

 

 

 

 

0:1

 

 

 

 

Doppel

5:3

 

 

 

 

Gesamt

24:11

 

Leutzscher Füchse

Nr.

Name, Vorname

Einsätze

Einzel/Doppel

1

2

3

4

Gesamt

1

Kathrin Mühlbach

6

6

3:1

2:4

 

 

5:5

2

Marina Shavyrina

5

5

1:4

1:1

 

 

2:5

3

Huong Do Thi

6

6

0:1

0:1

1:0

1:4

2:6

4

Linda Renner

4

3

 

 

0:2

0:1

0:3

5

Anna-Marie Helbig

2

2

 

 

1:1

 

1:1

6

Huong Tho Do Thi

2

2

 

 

0:2

0:1

0:3

 

 

 

 

Einzel

10:23

 

Kathrin Mühlbach/Marina Shavyrina

 

5

 

 

 

 

3:2

 

Huong Do Thi/Linda Renner

 

4

 

 

 

 

1:3

 

Huong Do Thi/Huong Tho Do Thi

 

2

 

 

 

 

0:2

 

Anna-Marie Helbig/Kathrin Mühlbach

 

1

 

 

 

 

0:1

 

 

 

 

Doppel

4:8

 

 

 

 

Gesamt

14:31

 Text: Lars Wittchen
27.11.2013

Pressemeldung 38/2013 (Nr. 20 Saison 2013/14): Nachbericht Essen gegen Leipzig

Achtungserfolg in Essen

 

Der Leipziger TTV Leutzscher Füchse hat sich im Damen-Tischtennis-Bundesliga-Spiel am Sonntag beim klaren Favoriten TUSEM Essen achtbar aus der Affäre gezogen. Die Messestädterinnen verloren ohne ihre Nummer zwei Marina Shavyrina (leichtes Fieber) mit 2:6. „Ich bin heute zum ersten Mal mit der Leistung aller Spielerinnen zufrieden. Das war nicht immer so“, sagte Kai Wienholz. Der Füchse-Trainer sah zudem „eine erhöhte Lockerheit bei seinen Spielerinnen“.

 

Für die beiden Spielgewinne waren Huong Do Thi/Linda Renner im Doppel und Kathrin Mühlbach im Einzel verantwortlich. „Huong und Linda haben sich heute für ihr gutes Spiel belohnt“, freute sich Wienholz über den Erfolg im Doppel. Mit 2:1-Sätzen lagen die beiden Leipzigerinnen gegen das favorisierte Duo Elke Schall-Süß/Na Yin zurück, wehrten im vierten Satz einen und im fünften Satz drei Matchbälle ab. „Wir spielen ganz gut zusammen, haben es aber zuletzt versäumt, die Spiele nach Hause zu bringen“, zeigte sich Do Thi, die im Einzel für Shavyrina zum ersten Mal im oberen Paarkreuz antrat, über das 11:8, 6:11, 6:11, 12:10, 12:10 erleichtert. Für Do Thi/Renner war es der erste Sieg im vierten Anlauf in dieser Saison.

 

Spannend ging es auch im Duell der 187-fachen Nationalspielerin Elke Schall-Süß und Kathrin Mühlbach zu. „Ich habe im ersten Satz deutlich geführt, mache dann zu viele leichte Fehler und verliere den Satz“, ärgerte sich Mühlbach nach dem Spiel über den unnötigen Satzversatz. Die 21-Jährige gewann die beiden Folgesätze klar, ehe „Schall-Süß die komplette Taktik“, wie es Trainer Wienholz formulierte, „über den Haufen warf“. Nach verlorenem vierten Satz „haben Kathrin und ich eine gute taktische Antwort gefunden“, fügte Trainer Wienholz an und Mühlbach behielt mit 8:11, 11:5, 11:6, 4:11, 11:8 die Oberhand. „Ich freue mich sehr über den Sieg. Es ist für mich noch immer etwas besonderes gegen Elke zu gewinnen“, so Mühlbach.

 

Spielerin des Tages war Barbora Balazova. Die 21-Jährige TUSEM-Spielerin, die seit dieser Saison im oberen Paarkreuz spielt, verbuchte drei Siege mit 9:0 Sätzen und avancierte mit einer 9:3 Bilanz im Einzel hinter Ding Yaping (8:1, TTG Bingen-Münster/Sarmsheim) zur zweitbesten Spielerin der Liga. Für die Leutzscher Füchse, die mit 2:10-Punkten auf Platz sieben bleiben, geht es am Sonnabend, den 30. November, ab 18.15 Uhr mit einem Heimspiel im Fuchsbau weiter. Mit dem ttc berlin eastside, bei dem die drei deutschen Nationalspielerinnen Xiaona Shan, Kristin Silbereisen und Irene Ivancan aufschlagen, kommt der ungeschlagenen Tabellenführer in die Sporthalle Leplaytraße.

 

Alle Ergebnisse

Barbora Balazova/Nadine Bollmeier - Kathrin Mühlbach/Anna-Marie Helbig 11:6, 11:6, 11:3
Elke Schall-Süß/Na Yin - Huong Do Thi/Linda Renner 8:11, 11:6, 11:6, 10:12, 10:12

Elke Schall-Süß - Huong Do Thi 12:10, 11:7, 11:6
Barbora Balazova - Kathrin Mühlbach 11:6, 11:4, 11:9
Nadine Bollmeier - Anna-Marie Helbig 11:8, 13:11, 11:2
Na Yin - Linda Renner 11:4, 11:9, 8:11, 11:9

Elke Schall-Süß - Kathrin Mühlbach 11:8, 5:11, 6:11, 11:4, 8:11
Barbora Balazova - Huong Do Thi 11:6, 11:7, 11:7

 

Pressemeldung 37/2013 (Nr. 19 Saison 2013/14): Vorschau Essen-Leipzig

Leutzscher Füchse in Essen

Der Leipziger TTV Leutzscher Füchse tritt am Sonntag (10. November) um 15 Uhr beim Tabellenfünften TUSEM Essen (4:6-Punkte) an. Für den Tabellensiebten (2:8-Punkte) geht es nach dem gewonnenen Spiel am vergangenen Sonntag gegen den NSC Watzenborn-Steinberg (6:1) jetzt wieder um Ergebniskosmetik. „Ich sehe für unsere Mannschaft am ehesten Chancen im Doppel sowie im oberen Paarkreuz Spiele gewinnen zu können“, sagt Füchse-Kapitän Linda Renner. In der Saison 2012/13 verloren die Messestädterinnen in Essen 1:6 und im Fuchsbau 2:6. In Leipzig gelang es dem oberen Paarkreuz, Kathrin Mühlbach und Marina Shavyrina, in den Einzeln gegen die 187-fache Deutsche Nationalspielerin Elke Schall-Süß zu punkten. Auch im Duell mit der 21-jährigen Barbora Balazova (7:3-Siege) rechnen sich die Füchse Chancen aus. „Vom Spielsystem könnte Balazova Kathrin (Mühlbach) liegen“, analysiert Renner. Für die Füchse ist es das fünfte Spiel in vier Wochen. Bis zum Jahresende folgen danach nur noch zwei Spiele.

Quick Facts (Stand 07.11.2013)

 

Tabelle:

 

5. Platz: TUSEM Essen: 5 Spiele, 2 Siege, 0 Unentschieden, 3 Niederlagen, 19:24 Spiele, 4:6 Punkte

7. Platz: LTTV Leutzscher Füchse 1990: 5 Spiele, 1 Sieg, 0 Unentschieden, 4 Niederlagen, 12:25 Spiele, 2:8 Punkte

 

 

Spielansetzungen:

 

2 Doppel

Nr. 1-Nr. 2; Nr. 2-Nr. 1; Nr. 3-Nr. 4; Nr. 4-Nr. 3

15 Minuten Pause

Nr. 1-Nr. 1; Nr. 2-Nr. 2; Nr.3-Nr. 3; Nr. 4-Nr. 4

 

 

Letztes Jahr

 

12.01.2013: Leutzscher Füchse-TUSEM Essen 2:6

Marina Shavyrina/Huong Do Thi- Elke Schall-Süß/Qi Shi 9:11, 9:11, 5:11

Kathrin Mühlbach/Anna-Marie Helbig-Barbora Balazova/Yin Na 6:11, 7:11, 4:11

 

Marina Shavyrina-Qi Shi 2:11, 15:13, 6:11, 10:12

Kathrin Mühlbach-Elke Schall-Süß 11:9, 5:11, 12:10, 8:11, 11:9

Huong Do Thi-Yin Na 7:11, 5:11, 5:11

Anna-Marie Helbig-Barbora Balazova 5:11, 6:11, 12:10, 8:11

 

Marina Shavyrina-Elke Schall-Süß 11:3, 11:5, 11:8

Kathrin Mühlbach-Qi Shi 2:11, 8:11, 7:11

 

 

09.09.2012: TUSEM Essen-Leutzscher Füchse 6:1

Elke Schall-Süß/Barbora Balazova-Marina Shavyrina/Anna-Marie Helbig 12:10, 11:5, 11:6

Qi Shi/Yin Na-Kathrin Mühlbach/Linda Renner 11:2, 11:6, 11:4

 

Elke Schall-Süß-Marina Shavyrina 11:4, 12:10, 11:4

Qi Shi-Kathrin Mühlbach 9:11, 10:12, 11:6, 10:12

Barbora Balazova-Huong Do Thi 11:2, 11:8, 11:6

Yin Na-Linda Renner 11:7, 11:5, 11:7

 

Elke Schall-Süß-Kathrin Mühlbach 12:10, 11:3, 11:8

 

Bilanzen (Quelle: Click TT):

 

TUSEM Essen

Nr.

Vorname und Nachname

Einsätze

Einzel/Doppel

1

2

3

4

Gesamt

1

Elke Schall-Süß

3

3

2:1

1:2

 

 

3:3

2

Barbora Balazova

5

5

3:2

4:1

 

 

7:3

3

Nadine Bollmeier

5

5

0:2

1:0

2:1

2:1

5:4

4

Yin Na

5

5

 

 

1:3

0:2

1:5

5

Lara Broich

0

 

 

 

 

 

 

 

Wen Jun Wang

1

1

 

 

0:1

 

0:1

 

 

 

 

„kampflos“-Einzel

0:1

 

 

 

 

Einzel

16:17

 

Barbora Balazova/Nadine Bollmeier

 

3

 

 

 

 

1:2

 

Barbora Balazova/Elke Schall-Süß

 

2

 

 

 

 

2:0

 

Nadine Bollmeier/Yin Na

 

2

 

 

 

 

0:2

 

Elke Schall-Süß/Yin Na

 

1

 

 

 

 

0:1

 

Wen Jun Wang/Yin Na

 

1

 

 

 

 

0:1

 

 

 

 

„kampflos“-Doppel

0:1

 

 

 

 

Doppel

3:7

 

 

 

 

Gesamt

19:24

 

Leutzscher Füchse

Nr.

Name, Vorname

Einsätze

Einzel/Doppel

1

2

3

4

Gesamt

1

Kathrin Mühlbach

5

5

2:2

2:2

 

 

4:4

2

Marina Shavyrina

5

5

1:4

1:1

 

 

2:5

3

Huong Do Thi

5

5

 

 

1:0

1:4

2:4

4

Linda Renner

3

2

 

 

0:2

 

0:2

5

Anna-Marie Helbig

1

1

 

 

1:0

 

1:0

6

Huong Tho Do Thi

2

2

 

 

0:2

0:1

0:3

 

 

 

 

Einzel

9:18

 

Kathrin Mühlbach/Marina Shavyrina

 

5

 

 

 

 

3:2

 

Huong Do Thi/Linda Renner

 

3

 

 

 

 

0:3

 

Huong Do Thi/Huong Tho Do Thi

 

2

 

 

 

 

0:2

 

 

 

 

Doppel

3:7

 

 

 

 

Gesamt

12:25

 

Pressemeldung 36/2013 (Nr. 18 Saison /2013/14): Nachbericht Leipzig Watzenborn

Füchse besiegen Watzenborn-Steinberg und die Sonne

Im Herbst erfreuen sich die Menschen an den letzten Sonnenstrahlen ehe der kalte Winter ins Land zieht. Nicht so beim Tischtennis. Gleich mehrmals musste das Damen-Tischtennis-Bundesliga-Spiel zwischen dem Leipziger TTV Leutzscher Füchse und NSC Watzenborn-Steinberg (6:1) am Sonntag aufgrund von Sonnenstrahlen unterbrochen werden.

Ich habe den Ball einfach nicht mehr gesehen“, erklärte Füchsin Marina Shavyrina. Ihr Einzel gegen Angelina Gürz wurde gleich zweimal – im vierten Satz bei 7:9 und im fünften bei 6:3 aus Sicht von Shavyrina – für etwa sieben bis zehn Minuten unterbrochen. „Ich wollte auf keinen Fall an einem anderen Tisch weiterspielen, weil ich mich an diesen schon gewöhnt hatte“, so die Gedanken der am Ende siegreichen Russin während der Unterbrechung. Mit aller Macht kämpften die Verantwortlichen der Füchse gegen die Sonne, versuchten die hohen Fenster, die keine Rollos haben, mit Plakaten zuzukleben. War die eine Hallenseite sonnendicht, kämpften sich die Sonnenstrahlen anhand einer Spiegelung an einer Haus-Fensterfront durch die Fenster der gegenüberliegenden Hallenseite wieder zurück in das Sichtfeld der Spielerinnen. „Wir haben zum ersten Mal um 14 Uhr in der Halle gespielt. Wir spielen sonst abends, da war das bisher noch kein Thema“, erklärte Präsident Christian Klas nach dem Spiel. „Einen Vorteil hatten wir dadurch nicht. Es war eher ein gemeinsamer Kampf der Spielerinnen.“

Mühlbach ungeschlagen

Völlig unbeeindruckt von den Vorkommnissen zeigte sich Kathrin Mühlbach. Die Spitzenspielerin der Füchse holte das nach, was sie vor einer Woche gegen SV-DJK Kolbermoor (2:6) verpasste: Den perfekten Nachmittag. Die 21-Jährige, die erst am frühen Vormittag aus Wien eingeflogen war, blieb im Doppel sowie den beiden Einzeln ungeschlagen. „Ich habe die Schüler-Nationaltrainerin Dana Weber als Assistenztrainerin bei einem Turnier in Wien unterstützt. Einen Flug am Samstag konnte ich leider nicht nehmen, da die Spiele bis in den späten Abend gingen“, so Mühlbach. Mit der Gesamtbilanz von 4:4-Siegen in den Einzeln nach diesem Spieltag ist die Nummer eins sehr zufrieden, obwohl sie in dieser Saison bereits zwei weitere Einzelerfolge aus der Hand gab. „Mir ist eine kontinuierliche Steigerung lieber“, so Mühlbach. In der Saison 2012/13 konnte Mühlbach nur fünf ihrer 20 Partien für sich entscheiden.

Helbig holt ersten Sieg

Eine Überraschung gab es im unteren Paarkreuz, wo Anna-Marie Helbig im Einzel den Vorrang gegenüber Kapitän Linda Renner erhielt. „Wir haben immer gesagt, dass wir rotieren werden“, sagte Trainer Kai Wienholz, der anfügte, dass Helbig zur Zeit sehr gut in Form sei und den Einsatz verdient habe. Aber auch taktische Gründe spielten eine Rolle. Helbig, in vier Bundesliga-Einzeln bisher ohne Erfolg, bestätigte den Eindruck ihres Trainers. Sie setzte sich in fünf Sätzen gegen Christine Engel durch und feierte ihren ersten Sieg in der Bundesliga. „Meine Gegnerin hat in den ersten beiden Sätzen nicht so gut gespielt, war dann aber in den nächsten beiden um so stärker. Am Ende habe ich es nach Hause gebracht“, so die glückliche Helbig.

Durch den Sieg haben die Leutzscher Füchse mit 2:8-Punkten die rote Laterne in der Tabelle an Watzenborn-Steinberg (0:8) weitergereicht. Am nächsten Sonntag schlagen die Leipzigerinnen in Essen auf. Das nächste Heimspiel steigt am Sonnabend, den 30. November, um 18.30 Uhr in der Sporthalle Leplaystraße. Gegen den Topfavorit ttc eastside berlin, bei dem die deutschen Nationalspielerinnen Xiaona Shan, Kristin Silbereisen und Irene Ivancan im Kader stehen, wird die Sonne dann die Spielerinnen nicht ärgern können.

Alle Ergebnisse:

LTTV Leutzscher Füchse - NSC Watzenborn-Steinberg 6:1

Kathrin Mühlbach/Marina Shavyrina-Christine Engel/Désirée Czajkowski 11:5, 11:8, 11:8
Huong Do Thi/Linda Renner-Inka Dömges/Angelina Gürz 4:11, 11:5, 4:11, 5:11

Kathrin Mühlbach-Inka Dömges 11:9, 11:8, 12:10
Marina Shavyrina-Angelina Gürz 11:5, 10:12, 11:6, 9:11, 11:4
Huong Do Thi-Sonja Bott 11:6, 5:11, 14:12, 11:6
Anna-Marie Helbig-Christine Engel 11:9, 11:6, 8:11, 6:11, 11:7

Kathrin Mühlbach-Angelina Gürz 10:12, 11:6, 11:6, 12:10

Pressemeldung 35/2013 (Nr. 17 Saison 2013/14): Vorschau Leipzig - Watzenborn

Leutzscher Füchse Favorit gegen Watzenborn

Im Duell der beiden bisher sieglosen Teams in der Damen-Tischtennis-Bundesliga will der Leipziger TTV Leutzscher Füchse am Sonntag (3.11.2013, ab 13.45 Uhr) in der Sporthalle Leplaystraße den ersten Saisonsieg einspielen. „Wir sind der Favorit“, erklärt Spitzenspielerin Kathrin Mühlbach vor dem Spiel gegen NSC Watzenborn-Steinberg. Die 21-Jährige präsentiert sich zur Zeit in einer sehr guten Form, besiegte am vergangenen Sonnabend im Einzel gegen Kolbermoor (2:6) EM-Doppeleuropameisterin Sabine Winter. „Trotzdem wird es nicht einfach. Ich habe gegen die Nummer eins, Angelina Gürz, zuletzt ein enges Spiel gehabt“, so Mühlbach weiter.

In der vergangenen Saison setzten sich die Leipzigerin zweimal durch, verbuchten sogar ein 6:0 beim bisher einzigen Heimsieg in der Bundesliga. „Ein 6:0 wird es kein zweites Mal geben“, tritt LTTV-Trainer Kai Wienholz auf die Euphoriebremse. „Das Leistungsniveau beider Mannschaften spiegelt sich eher im 6:3-Auswärtssieg unseres Teams in Watzenborn-Steinberg wieder“, so Wienholz.

Dem Trainer stehen vor dem Spiel einige Sorgenfalten im Gesicht. „Marina (Shavyrina) spielte schon gegen Kolbermoor mit einer Erkältung und hat deswegen auch die Teilnahme an der Challenger Series abgesagt, die von Montag bis Mittwoch ausgetragen wurde. Am Montag erwischte es nun auch noch Huong (Do Thi). Wir müssen abwarten wie es beiden am Wochenende geht“, so Wienholz, der ebenfalls stark verschnupft ist. Auch Anna-Marie Helbig ist nach ihrer Erkältung noch nicht ganz bei 100 Prozent. Immerhin: Kapitän Linda Renner wirkte trotz Trainingsrückstand nach der Entzündung im Knie am vergangenen Sonnabend gegen Kolbermoor bereits gut in Form.

Gegner Watzenborn-Steinberg, der in seinem zweiten Bundesligajahr weiterhin auf den ersten Bundesligapunkt wartet, hat vor der Saison mit Sonja Bott eine neue Nummer fünf verpflichtet. Die Hessin wird in Leipzig als Watzenborner „Geheimwaffe“ angesehen. „Wir kennen Sonja Bott aus Zweitligazeiten, als sie für den SV Darmstadt 98 gegen uns gespielt hat. Sie besitzt ein unangenehmes Spiel. Auch wenn bei Watzenborn-Steinberg alle vier Topspielerinnen an Bord sind, erwarten wir den Einsatz von Bott in den Einzeln“, so Wienholz. Ob der Trainer mit seiner Aufstellungsvorhersage recht behält, zeigt sich dann am Sonntag.

 

 

Quick Facts (Stand 30.10.2013)

Tabelle:

7. Platz: NSC Watzenborn-Steinberg: 3 Spiele, 0 Siege, 0 Unentschieden, 3 Niederlagen, 2:18 Spiele, 0:6 Punkte
8. Platz: LTTV Leutzscher Füchse 1990: 4 Spiele, 0 Sieg, 0 Unentschieden, 4 Niederlagen, 6:24 Spiele, 0:8 Punkte

Spielansetzungen:

2 Doppel
Nr. 1-Nr. 2; Nr. 2-Nr. 1; Nr. 3-Nr. 4; Nr. 4-Nr. 3
15 Minuten Pause
Nr. 1-Nr. 1; Nr. 2-Nr. 2; Nr.3-Nr. 3; Nr. 4-Nr. 4

 

Letztes Jahr

23.03.2013: Leutzscher Füchse-NSC Watzenborn-Steinberg 6:0

Linda Renner/Huong Do Thi-Angelina Gürz/Inka Dömges 11:6, 11:8, 11:9
Kathrin Mühlbach/Marina Shavyrina-Désirée Czajkowski/Christine Engel 7:11, 11:8, 11:4, 11:8

Marina Shavyrina-Inka Dömges 10:12, 11:9, 11:7, 20:18
Kathrin Mühlbach-Angelina Gürz 11:7, 11:8, 13:15, 12:10
Linda Renner-Christine Engel 5:11, 8:11, 11:3, 11:6, 11:8
Huong Do Thi- Désirée Czajkowski 11:8, 11:8, 11:9

29.09.2012: NSC Watzenborn-Steinberg-Leutzscher Füchse 3:6

Désirée Czajkowski/Christine Engel-Linda Renner/Huong Do Thi 8:11, 9:11, 11:7, 11:8, 11:9
Angelina Gürz/Lea Grohmann-Kathrin Mühlbach/Marina Shavyrina 9:11, 11:7, 5:11, 11:8, 13:11

Angelina Gürz - Marina Shavyrina 1:11, 11:8, 2:11, 11:13
Angelina Gürz - Kathrin Mühlbach 0:11, 0:11, 0:11 (Dömges gab verletzt ab)
Christine Engel - Huong Do Thi 6:11, 11:6, 5:11, 11:7, 9:11
Désirée Czajkowski - Linda Renner 15:13, 11:6, 9:11, 11:3

Angelina Gürz - Kathrin Mühlbach 8:11, 6:11, 11:13
Inka Dömges - Marina Shavyrina 0:11, 0:11, 0:11 (Dömges gab verletzt ab)
Christine Engel-Linda Renner 11:7, 5:11, 3:11, 11:2, 8:11

 

Bilanzen (Quelle: Click TT):

 

NSC Watzenborn-Steinberg

Nr.

Vorname und Nachname

Einsätze

Einzel/Doppel

1

2

3

4

Gesamt

1

Angelina Gürz

2

2

0:2

0:2

 

 

0:4

2

Inka Dömges

3

3

0:2

0:1

 

 

0:3

3

Désirée Czajkowski

2

2

0:1

 

 

0:1

0:2

4

Christine Engel

2

2

 

 

 

0:2

0:2

5

Sonja Bott

3

3

 

 

0:3

 

0:3

 

 

 

 

Einzel

0:14

 

Inka Dömges/Angelina Gürz

 

2

 

 

 

 

2:0

 

Désirée Czajkowski/Christine Engel

 

1

 

 

 

 

0:1

 

Sonja Bott/Désirée Czajkowski

 

1

 

 

 

 

0:1

 

Sonja Bott/Inka Dömges

 

1

 

 

 

 

0:1

 

Sonja Bott/Christine Engel

 

1

 

 

 

 

0:1

 

 

 

 

Doppel

2:4

 

 

 

 

Gesamt

2:18

 

Leutzscher Füchse

Nr.

Name, Vorname

Einsätze

Einzel/Doppel

1

2

3

4

Gesamt

1

Kathrin Mühlbach

4

4

1:1

1:3

 

 

2:4

2

Marina Shavyrina

4

4

0:4

1:1

 

 

1:5

3

Huong Do Thi

4

4

 

 

1:0

0:4

1:4

4

Linda Renner

2

2

 

 

0:2

 

0:2

5

Anna-Marie Helbig

0

 

 

 

 

 

 

6

Huong Tho Do Thi

2

2

 

 

0:2

0:1

0:3

 

 

 

 

Einzel

3:13

 

Kathrin Mühlbach/Marina Shavyrina

 

4

 

 

 

 

2:2

 

Huong Do Thi/Linda Renner

 

2

 

 

 

 

0:2

 

Huong Do Thi/Huong Tho Do Thi

 

2

 

 

 

 

0:2

 

 

 

 

Doppel

2:6

 

 

 

 

Gesamt

6:24

 

Pressemeldung 34/2013 (Nr. 16 Saison 2013/14): Nachbericht Leipzig-Kolbermoor

Gelöst und flexibel: Mühlbach trumpft auf

 

Am Ende haben zwei Punkte gefehlt. Kathrin Mühlbach stand bei der 2:6-Niederlage des Leipziger TTV Leutzscher Füchse im Tischtennis-Bundesliga-Spiel gegen SV-DJK Kolbermoor vor einem perfekten Abend. Nach dem Sieg im Doppel und gegen Sabine Winter verlor Mühlbach nach 2:0-Satzführung und einem 9:9 im dritten Satz gegen die Team-Europameisterin 2003 mit Italien, Wenling Tan-Monfardi, noch mit 2:3-Sätzen. „Kathrin hat in den ersten beiden Sätzen wirklich stark gespielt und alles getroffen, danach legte Tan-Monfardini noch eine Schippe drauf und Kathrin fehlte etwas die Kraft“, analysierte Marco Fehl. Der Trainer ist mit der aktuellen Leistung der Spitzenspielerin sehr zufrieden. „Sie spielt zur Zeit sehr abgeklärt und mit einer erhöhten Lockerheit am Tisch. Das wirkt sich auch auf ihr Spiel aus, welches flexibler ist als vor einem Jahr.“

Kurze Bälle gegen Winter

Spannend anzusehen war das Duell zwischen Mühlbach und Ex-Teamkollegin sowie frisch gekürte Doppel-Europameisterin Sabine Winter. Von 2010 bis 2012 spielten beide in Schwabhausen, wurden 2010 Deutsche Meister im Doppel. „Ich bin als Außenseiterin ins Spiel gegangen und habe versucht Sabine (Winter) kurz zu halten“, erklärte Mühlbach. Freilich gelang ihr das nicht immer. Und so entwickelte sich eine tolles Spiel. Winter, die die Rückhand umlief und mit aller Macht versuchte, ihre gewaltige Vorhand einzusetzen. Und Mühlbach, die mit der kurzen Noppe daran arbeitete, dem Vorhand-Druck standzuhalten und Winter auszuplatzieren. Am Ende setzte sich die 21-Jährige Füchsin mit 3:1-Sätzen durch, die sich über den Fakt freuen kann, in den letzten beiden Einzeln gegen die Doppel-Europameisterin Winter und Petrissa Solja die Oberhand behalten zu haben.

Eigengewächse kratzen, aber greifen nicht

Stark agierte auch das Doppel Huong Do Thi und Linda Renner. „Sie haben an einem möglichen Sieg gegen die klar favorisierten Tan-Monfardini/Winter gekratzt. Leider bringen sie es wie in den Einzeln nicht nach Hause“, so Trainer Fehl. Vor allem Renner wusste nach ihrer Entzündung im Knie im Einzel zu überraschen: „Ihr ist es gelungen, trotz Trainingsrückstand und gegen eine Gegnerin (Krisztina Ambrus), deren Spielsystem überhaupt nicht zu ihr passt, einen Satz zu gewinnen“, zeigte sich Fehl beeindruckt. „Insgesamt sind wir einen Schritt näher herangekommen, obwohl Kolbermoor wahrscheinlich bessere Trainingsbedingungen hat als wir“, fasste Präsident Christian Klas das Punktspiel zusammen.

Gegen Watzenborn der Favorit

Eine völlig neue Rolle erwartet die Leipziger Spielerinnen am kommenden Sonntag (3.11.2013). Im Duell der beiden bisher sieglosen Bundesliga-Teams treffen die Leutzscher Füchse in der Sporthalle Leplaystraße ab 13.45 Uhr auf den NSC Watzenborn-Steinberg. „Wir sind der Favorit“, gibt Spitzenspielerin Mühlbach die Marschroute vor. In der vergangenen Saison siegten die Füchse mit 6:0 in Leipzig und 6:3 in Watzenborn.

Alle Ergebnisse:

LTTV Leutzscher Füchse-SV-DJK Kolbermoor 2:6

Huong Do Thi/Linda Renner-Wenling Tan-Monfardini/Sabine Winter 9:11, 8:11, 11:9, 11:13

Kathrin Mühlbach/Marina Shavyrina-Krisztina Ambrus/Chantal Mantz 11:9, 11:13, 11:6, 11:3

Kathrin Mühlbach-Sabine Winter 8:11, 11:7, 13:11, 11:7

Marina Shavyrina-Wenling Tan-Monfardini 7:11, 14:16, 8:11

Huong Do Thi-Chantal Mantz 10:12, 9:11, 4:11

Linda Renner-Krisztina Ambrus 5:11, 11:7, 3:11, 6:11

Kathrin Mühlbach-Wenling Tan-Monfardini 12:10, 11:9, 9:11, 6:11, 1:11

Marina Shavyrina-Sabine Winter 11:3, 5:11, 6:11, 6:11

Pressemeldung 33/2013 (Nr. 15 Saison 2013/14): Intercup-Heimspiel abgesagt

Ekeren sagt Intercup ab!

 

Der TTC Nodo Ekeren hat das Intercup-Spiel am kommenden Sonntag beim Leipziger TTV Leutzscher Füchse abgesagt. Als Begründung nannte der belgische Verein ein kurzfristig entstandenes Terminproblem. „Wir mussten ein Spiel aufgrund einer internationalen Teilnahme eines gegnerischen Spielers verlegen. Das Spiel muss dann am nächsten freien Wochenende ausgetragen werden. Dieses ist in Belgien leider das kommende Wochenende“, erklärte Präsident Bob Zwaenepoel. Die Leutzscher Füchse stehen damit kampflos in der zweiten Runde.

Pressmeldung 32/2013 (Nr. 14 Saison 2013/14): Vorschau Leipzig-Kolbermoor

Stoppt Mühlbach EM-Heldin Winter?

Es ist das Spiel der Spiele am kommenden Sonnabend ab 18.15 Uhr in der Sporthalle Leplaystraße. Die Überraschungs-Drittplatzierte der Deutschen Meisterschaften, Kathrin Mühlbach, vom Leipziger TTV Leutzscher Füchse trifft in der Damen-Tischtennis-Bundesliga auf EM-Heldin Sabine Winter. Die 21-Jährige von der SV-DJK Kolbermoor hatte vor zwei Wochen den Europameisterschafts-Titel mit Petrissa Solja im Damen-Doppel gewonnen. „Wenn ich gut Spiele und meine Leistung bringe, dann kann ich sie schlagen“, gibt sich Mühlbach selbstbewusst. Das letzte Duell der beiden Spielerinnen, die gemeinsam Seite an Seite 2010 im Doppel Deutsche Meister wurden und von 2010 bis 2012 zusammen in Schwabhausen spielten, gewann Winter im Dezember 2012 mit 3:1-Sätzen in Leipzig. „Aber im Rückspiel in Kolbermoor habe ich vorne gelegen. Leider wurde das Spiel abgebrochen, weil das Punktspiel ohne dieses Einzel entschieden war“, verrät Mühlbach.

Kein EM-Einzel: Winter gab sportliche Antwort

Winter war neben der Vize-Europameisterin von 2011, Irene Ivancan (ttc eastside berlin), leidtragende der Aufstellungspolitik des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB). Der DTTB setzte bei der Europameisterschaft in Schwechat verstärkt auf eingebürgerte Chinesinnen und deren noch besseren Erfolgsaussichten. So wurde nicht Winter, sondern unter anderem Shan Xiaona, die seit September 2012 die deutsche Staatsbürgerschaft hat und sofort 2013 die Deutsche Meisterschaft gewann, die erstmalig nominierte Hang Ying und Zhenqi Barthel in der Einzelkonkurrenz aufgestellt. Für Winter kein Beinbruch. Sie gab ihre Antwort am Tisch und gewann drei Tage nach der Entscheidung bei den Belarus Open in Minsk ihren ersten World-Tour-Titel. Eine Woche später ballerte Winter mit ihrer gewaltigen Vorhand beim Punktspiel gegen den Bundesliga-Topfavoriten ttc berlin eastside in jeweils fünf Sätzen die Nationalspielerinnen Shan und Kristin Silbereisen vom Tisch. Anfang Oktober folgte dann der EM-Titel.

Leipzig Außenseiter

Mit Selbstbewusstsein bis zur Oberkante Unterlippe wird Winter am Sonnabend nach Leipzig kommen. Keine einfache Aufgabe für Kathrin Mühlbach, die aber durch ihren Sieg am vergangenen Wochenende gegen Bundesranglistensiegerin Jessica Göbel (TV Busenbach) ihrerseits aufhorchen ließ. „Im Vergleich eins zu eins sind wir auf jeder Position schlechter besetzt als Kolbermoor“, analysiert Füchse Trainer Kai Wienholz. Trotzdem hoffen die Verantwortlichen, dass es ihren Fähen (weiblicher Fuchs, d. Red.) gelingt, wie in der vergangenen Saison ein 0:6 zu vermeiden. Kathrin Mühlbach hat wohl die größte Chance auf einen Spielgewinn.

 

News:

 

Leipzig gegen EM-Heldin Winter

 

 

Der Leipziger TTV Leutzscher Füchse trifft am kommenden Sonnabend (26.10.2013, 18.15 Uhr) in der Sporthalle Leplaystraße auf den Tabellenvierten SV-DJK Kolbermoor. Der klar favorisierte Gast aus Bayern kommt mit EM-Heldin Sabine Winter in den Fuchsbau. Die 21-Jährige errang vor knapp zwei Wochen bei den Europameisterschaften in Schwechat mit Petrissa Solja den Titel im Doppel. Mit Wenling Tan-Monfardini schlägt eine weitere Ex-Europameisterin im Team von Kolbermoor auf. Bei den Füchsen ist Kapitän Linda Renner (Entzündung im Knie) wieder in das volle Mannschaftstraining einstiegen.

Quick Facts (Stand 23.10.2013)

 

Tabelle:

 

4. Platz: SV-DJK Kolbermoor: 4 Spiele, 2 Siege, 0 Unentschieden, 2 Niederlagen, 18:14 Spiele, 4:4 Punkte

7. Platz: LTTV Leutzscher Füchse 1990: 3 Spiele, 0 Sieg, 0 Unentschieden, 3 Niederlagen, 4:18 Spiele, 0:6 Punkte

 

 

Spielansetzungen:

 

2 Doppel

Nr. 1-Nr. 2; Nr. 2-Nr. 1; Nr. 3-Nr. 4; Nr. 4-Nr. 3

15 Minuten Pause

Nr. 1-Nr. 1; Nr. 2-Nr. 2; Nr.3-Nr. 3; Nr. 4-Nr. 4

 

 

Letztes Jahr

 

03.02.2013: SV-DJK Kolbermoor-Leutzscher Füchse 6:1

Wenling Tan-Monfardini/Sabine Winter-Kathrin Mühlbach/Marina Shavyrina 11:4, 11:9, 11:5

Krisztina Ambrus/Chantal Mantz-Linda Renner/Huong Do Thi 7:11, 11:13, 14:12, 11:9, 6:11

 

Wenling Tan-Monfardini - Kathrin Mühlbach 11:5, 11:3, 13:11

Sabine Winter - Marina Shavyrina 3:11, 11:7, 12:10, 9:11, 11:8

Krisztina Ambrus - Huong Do Thi 11:3, 11:5, 11:8

Chantal Mantz - Linda Renner 7:11, 9:11, 11:3, 11:7, 11:8

 

Wenling Tan-Monfardini - Marina Shavyrina 11:1, 11:8, 11:3

 

 

16.12.2012: Leutzscher Füchse-SV-DJK Kolbermoor 2:6

Kathrin Mühlbach/Linda Renner-Krisztina Ambrus/Nicole Hollo-Vaughan 12:14, 11:7, 11:6, 11:3

Marina Shavyrina/Huong Do Thi-Wenling Tan-Monfardini/Sabine Winter 5:11, 13:15, 15:13, 11:6, 8:11

 

Kathrin Mühlbach-Sabine Winter 14:12, 9:11, 9:11, 7:11

Marina Shavyrina-Wenling Tan-Monfardini 7:11, 11:7, 9:11, 11:9, 1:11

Linda Renner-Nicole Hollo-Vaughan 11:4, 11:3, 11:5

Huong Do Thi- Krisztina Ambrus 7:11, 4:11, 5:11

 

Kathrin Mühlbach-Wenling Tan-Monfardini 4:11, 4:11, 9:11

Marina Shavyrina-Sabine Winter 4:11, 14:16, 8:11

 

 

 

Bilanzen (Quelle: Click TT):

 

SV-DJK Kolbermoor

Nr.

Vorname und Nachname

Einsätze

Einzel/Doppel

1

2

3

4

Gesamt

1

Wenling Tan-Monfardini

4

4

2:2

3:1

 

 

5:3

2

Sabine Winter

4

4

2:2

2:0

 

 

4:2

3

Krisztina Ambrus

4

4

 

 

0:2

1:2

1:4

4

Chantal Mantz

4

4

 

 

2:2

 

2:2

 

„Kampflos“ gewonnen

 

 

 

 

 

 

1:0

 

 

 

 

Einzel

13:11

 

Wenling Tan-Monfardini/Sabine Winter

 

4

 

 

 

 

3:0

 

Krisztina Ambrus/Chantal Mantz

 

4

 

 

 

 

1:3

 

„Kampflos“ gewonnen

 

 

 

 

 

 

1:0

 

 

 

 

Doppel

5:3

 

 

 

 

Gesamt

18:14

 

Leutzscher Füchse

Nr.

Name, Vorname

Einsätze

Einzel/Doppel

1

2

3

4

Gesamt

1

Kathrin Mühlbach

3

3

1:0

0:3

 

 

1:3

2

Marina Shavyrina

3

3

0:3

1:0

 

 

1:3

3

Huong Do Thi

3

3

 

 

1:0

0:3

1:3

4

Linda Renner

1

1

 

 

0:1

 

0:1

5

Anna-Marie Helbig

0

 

 

 

 

 

 

6

Huong Tho Do Thi

2

2

 

 

0:2

0:1

0:3

 

 

 

 

Einzel

3:13

 

Kathrin Mühlbach/Marina Shavyrina

 

3

 

 

 

 

1:2

 

Huong Do Thi/Linda Renner

 

1

 

 

 

 

0:1

 

Huong Do Thi/Huong Tho Do Thi

 

2

 

 

 

 

0:2

 

 

 

 

Doppel

1:5

 

 

 

 

Gesamt

4:18

 

Pressemeldung 31/2013 (Nr. 13 Saison 2013/14): Nachbericht Doppelspieltag

Sister Act und Kampfgeist

 

Den Anruf bekam Huong Tho Do Thi am Freitag in der Schule. „Sag mal Tho, musst Du am Wochenende spielen oder kannst Du bei uns aushelfen?“, fragte Huong Do Thi (19), Tischtennisspielerin der ersten Damenmannschaft vom Leipziger TTV Leutzscher Füchse ihre jüngere Schwester Tho. Die 15-jährige Tho hatte in der Regionalliga spielfrei und konnte bei den Niederlagen in Busenbach (4:6) und Böblingen (0:6) als sechste Spielerin der Vereinsgeschichte in der 1. Bundesliga aufschlagen.

 

„Der Unterschied zwischen Regionalliga und Bundesliga ist schon krass“, sagte Tho Do Thi, die den verletzten Kapitän Linda Renner (Entzündung im Knie) und die erkrankte Anna-Marie Helbig (Erkältung) vertrat. „Die Bundesliga-Spielerinnen sind alle sehr erfahren, wissen genau was sie machen.“ Zwar konnte die Leipzigerin in ihren drei Einzeln keinen Satz gewinnen, Trainer Kai Wienholz war trotzdem zufrieden: „Wir wussten, dass sie im Einzel noch überfordert sein wird. Im Doppel kann sie aber schon mithalten.“

 

Dritte 0:6-Niederlage in Böblingen

 

Am Sonntag, bei der 0:6-Niederlage in Böblingen, hatten die beiden Schwestern Huong Tho und Huong Do Thi im Doppel eine kleine Sensation auf dem Schläger, nutzten aber ihre Möglichkeiten gegen Anja Schuh und Alexandra Urban nicht. Die Leipzigerinnen, deren Mutter Hoa vietnamesische Nationalspielerin war und vor 26 Jahren mit ihrem Mann nach Leipzig kam, gaben den ersten Satz nach 9:2-Führung noch ab und konnten auch zwei Satzbälle im vierten Satz nicht nutzen. Am Ende gewann das Doppel aus Böblingen mit 3:1-Sätzen. Insgesamt wurde zwischen den Leutzscher Füchsen und der SV Böblingen „ein Leistungsunterschied“, wie Trainer Wienholz fand, aufgezeigt. Einen weiteren Satz für die Füchse konnte nur Marina Shavyrina gewinnen.

 

Starke Antworten von Mühlbach und Do Thi

 

Einen Tag zuvor blieb Huong Tho Do Thi im Einzel und Doppel ohne Satzgewinn. Beim TV Busenbach verloren die Füchse mit 4:6, konnten aber nach einem 1:5-Start viel Selbstbewusstsein tanken. „Kathrin (Mühlbach) und Huong Do Thi haben nach den beiden ersten Einzeln, die nicht optimal waren, eine starke Antwort gegeben,“ so Trainer Wienholz. Mühlbach hatte im ersten Einzel gegen Tanja Krämer nervös gewirkt und mit 1:3-Sätzen verloren, fand dann aber gegen Bundesranglistensiegerin Jessica Göbel zu alter Ruhe zurück und verbuchte mit einem „saustarken Spiel“ (Wienholz) den 3:1-Sieg. Noch eindrucksvoller war Huong Do Thi. Insgesamt sieben Satzbälle ließ die 19-Jährige bei der 0:3-Niederlage gegen die 14-jährige Jennie Wolf, amtierende Deutsche Meisterin bei den Schülern, in den Sätzen eins und drei verstreichen, nur um dann die 18-Jährige Jugendnationalspielerin Theresa Kraft mit 3:1-Sätzen in die Schranken zu weisen. „Es war schade, dass wir nicht in Bestbesetzung antreten konnten. Vielleicht hätten wir dann etwas Zählbares mitnehmen können. Wir waren mit Busenbach auf Augenhöhe“, analysierte Wienholz nach dem Spiel.

 

Nächste Woche kommt Doppel-Europameisterin Winter nach Leipzig

 

Der Trainer verteilte noch ein Sonderlob an Marina Shavyrina. Demnach habe das „Moskauer Sternchen“ drei Spiele konstant auf hohem Niveau gespielt und endlich mal ein Spiel (gegen Tanja Krämer) nach Hause bringen können. Allerdings fehle ihr „noch ein bisschen die Cleverness. Dann könnte sie noch mehr Spiele gewinnen.“ Für die Leutzscher Füchse geht es nächsten Sonnabend ab 18.15 Uhr in der Sporthalle Leplaystraße mit dem Heimspiel gegen den SV-DJK Kolbermoor, die mit Doppel-Europameisterin Sabine Winter antreten, weiter. Zurück zum Alltag heißt es am selben Tag für Huong Tho Do Thi. Sie tritt schon vier Stunden früher mit der 2. Damenmannschaft in Zwickau an. „Ich muss vor allem an der Eröffnung und am Aufschlag-Rückschlag-Spiel arbeiten“, zog Tho Do Thi als Lehre aus ihrem Bundesliga-Abenteuer.

 

Alle Ergebnisse:

TV Busenbach - Leutzscher Füchse 6:4

 

Jessica Göbel/Theresa Kraft - Kathrin Mühlbach/Marina Shavyrina 11:7, 8:11, 8:11, 11:7, 8:11

Tanja Krämer/Katharina Sabo - Huong Do Thi/ Huong Tho Do Thi 11:7, 11:5, 11:9

 

Jessica Göbel - Marina Shavyrina 11:5, 11:8, 7:11, 9:11, 11:8

Tanja Krämer - Kathrin Mühlbach 11:8, 13:15, 11:5, 11:8

Theresa Kraft - Huong Tho Do Thi 11:6, 11:6, 11:6

Jennie Wolf - Huong Do Thi 14:12, 11:2, 13:11

 

Jessica Göbel - Kathrin Mühlbach 11:9, 3:11, 10:12, 8:11

Tanja Krämer – Marina Shavyrina 13:11, 7:11, 9:11, 11:7, 6:11

Theresa Kraft - Huong Do Thi 11:13, 11:6, 6:11, 6:11

Jennie Wolf - Huong Tho Do Thi 11:3, 11:1, 11:3

 

 

SV Böbingen – Leutzscher Füchse 6:0

 

Alexandra Urba/Anja Schuh - Huong Do Thi/Huong Tho Do Thi 11:9, 11:4, 7:11, 13:11

Qianhing Gotsch/Yanhua Xu - Kathrin Mühlbach/Marina Shavyrina 11:9, 11:2, 11:5

 

Qianhing Gotsch – Marina Shavyrina 11:5, 9:11, 11:8, 11:3

Yanhua Xu – Kathrin Mühkbach 11:2, 11:9, 11:5

Alexandra Urban – Huong Tho Do Thi 11:6, 11:6, 11:1

Anja Schuh – Huong Do Thi 11:7, 11:8, 11:8

Pressemeldung 30/2013 (Nr. 12 Saison 2013/14): Vorschau Doppelspieltag

Leutzscher Füchse beginnen Bundesliga-Mammutprogramm

 

Sechs Wochen nach dem Tischtennis-Bundesligastart geht es für den Leipziger TTV Leutzscher Füchse jetzt Schmetterschlag auf Schmetterschlag. Bis zum 10. November greifen die Füchse bei sechs Punktspielen an. Los geht es an diesem Wochenende mit Spielen in Busenbach (Sa., 18.30 Uhr) und Böblingen (So., 10.30 Uhr). Eine Woche später kommt Doppel-Europameisterin Sabine Winter mit dem SV-DJK Kolbermoor nach Leipzig.

Aufsteiger mit viel Erfahrung und Jugendnationalspielerin

Der Deutsche Meister von 2005, TV Busenbach, war 2010 als Vizemeister freiwillig abgestiegen. Nach zwei Jahren in der 2. Bundesliga Süd folgte jetzt wieder der Aufstieg. Als Verstärkung wurde die Erfahrende Tanja Krämer geholt. Die dreifache Deutsche Meisterin im Doppel spielt mit der ehemaligen Nationalspielerin und frisch gekürten Bundesranglistensiegerin Jessica Göbel im oberen Paarkreuz. „Gegen Göbel und Krämer stehen die Chancen auf einen Einzelerfolg von Marina (Shavyrina) und mir bei 50 zu 50“, sagt Spitzenspielerin Kathrin Mühlbach. Allerdings schlägt das Tendenzpendel Richtung Göbel und Krämer aus, die in den letzten Duellen bei der Challenger Series in engen Spielen stets die Oberhand gegen die Füchsinnen behielten. Im unteren Paarkreuz spielen die Jugendnationalspielerinnen Theresa Kraft (18) und Jennie Wolf (14). Letztere ist amtierende Deutsche Meisterin bei den Schülerinnen. „Insgesamt gesehen sind wir der Außenseiter“, sagt Trainer Kai Wienholz. Die Tatsache, dass der letztjährige Tabellenletzte NSC Watzenborn-Steinberg am letzten Spieltag mit 1:6 in Busenbach verlor, stützt die Aussage von Wienholz.

100%-Steigerung gegen Böblingen

In Böblingen geht es für die Füchse um „eine 100-prozentige Steigerung, auch wenn das mathematisch nicht möglich ist“, so Präsident Christian Klas. Nach zwei 0:6-Niederlagen in der Vorsaison wollen die Leutzscher Füchse endlich den ersten Spielgewinn einfahren. „Wenn wir etwas zählbares herausholen, dann im unteren Paarkreuz“, so Wienholz, „Aber das wird schwer genug.“ Für die noch in Notfällen zur Verfügung stehende Tischtennis-Ikone Nicole Struse schlägt inzwischen Jugendnationalspielerin Anja Schuh als Nummer vier auf. Einen Platz nach oben ist Alexandra Urban gerutscht. Die neue Nummer drei und Ex-Leipzigerin zeigte sich laut Coach Wienholz beim Bundesranglistenfinale vor einer Woche in bestechender Form. Im oberen Paarkreuz treten weiterhin Qianhong Gotsch und Yanhua Xu an.

Renner fraglich

Bei den Leutzscher Füchse ist der Einsatz von Linda Renner fraglich. Der Kapitän zog sich vor vier Wochen eine Entzündung im Knie zu und musste deshalb das Ranglistenturnier „Sachsen Top 16“, welches die Vorqualifikation für das Bundesranglistenfinale ist, absagen. Als Ersatz steht Anna-Marie Helbig bereit. Die 22-Jährige nutzte ihre Chance und qualifizierte sich auch durch die Unterstützung von Linda Renner mit tollen Leistungen beim Bundesranglistenfinale überraschend direkt für die Deutschen Meisterschaften. Renner hatte Helbig in Nattheim über den ganzen Turnierverlauf gecoacht.

News:

Leutzscher Füchse beginnen Bundesliga-Mammutprogramm

 

Sechs Wochen nach dem Tischtennis-Bundesligastart geht es für den Leipziger TTV Leutzscher Füchse jetzt Schmetterschlag auf Schmetterschlag. Bis zum 10. November greifen die Füchse an jedem Wochenende bei sechs Punktspielen an. Los geht es an diesem Wochenende mit Spielen in Busenbach (Sa., 18.30 Uhr) und Böblingen (So., 10.30 Uhr). Eine Woche später kommt Doppel-Europameisterin Sabine Winter mit dem SV-DJK Kolbermoor nach Leipzig (26.10.2013, 18.30 Uhr). Selbst gegen Aufsteiger TV Busenbach sind die Füchse nur Außenseiter. Beim Deutschen Meister von 2005 spielen Ex-Nationalspielerin und Gewinnerin vom Bundesranglistenturnier in Nattheim, Jessica Göbel, und die dreifache Deutsche Meisterin im Doppel, Tanja Krämer. Außerdem stehen die Jugendnationalspielerinnen Theresa Kraft (18) und Jeannie Wolf (14) im Kader. In Böblingen wollen die Füchse nach zwei 0:6-Niederlagen in der Vorsaison endlich den ersten Spielgewinn einspielen.

Quick Facts (Stand 16.10.2013)

 

Tabelle:

 

4. Platz: SV Böblingen: 2 Spiele, 1 Sieg, 0 Unentschieden, 1 Niederlage, 9:6 Spiele, 2:2 Punkte

6. Platz: TV Busenbach: 3 Spiele, 1 Sieg, 0 Unentschieden, 2 Niederlagen, 13:13 Spiele, 2:4 Punkte

7. Platz: LTTV Leutzscher Füchse 1990: 1 Spiel, 0 Sieg, 0 Unentschieden, 1 Niederlage, 0:6 Spiele, 0:2 Punkte

 

 

Spielansetzungen:

2 Doppel

Nr. 1-Nr. 2; Nr. 2-Nr. 1; Nr. 3-Nr. 4; Nr. 4-Nr. 3

15 Minuten Pause

Nr. 1-Nr. 1; Nr. 2-Nr. 2; Nr.3-Nr. 3; Nr. 4-Nr. 4

 

 

Letztes Spiel

 

13.04.2013: Leutzscher Füchse-SV Böblingen 0:6

 

Kathrin Mühlbach/Anna-Marie Helbig-Yanhua Xu/Qianhong Gotsch 8:11, 2:11, 1:11

Linda Renner/Huong Do Thi-Nicole Struse/Alexandra Urban 9:11, 9:11, 19:21

 

Kathrin Mühlbach-Yanhua Xu 9:11, 5:11, 10:12

Linda Renner-Qianhong Gotsch 4:11, 8:11, 4:11

Huong Do Thi -Alexandra Urban 6:11, 10:12, 10:12

Anna-Marie Helbig-Nicole Struse 11:7, 11:9, 7:11, 7:11, 5:11

 

Bilanzen (Quelle: Click TT):

 

TV Busenbach

Nr.

Vorname und Nachname

Einsätze

Einzel/Doppel

1

2

3

4

Gesamt

1

Jessica Göbel

3

3

2:1

2:1

 

 

4:2

2

Tanja Krämer

3

3

2:1

1:1

 

 

3:2

3

Theresa Kraft

3

3

 

 

1:1

1:2

2:3

4

Jennie Wolf

2

2

 

 

1:1

 

1:1

5

Katharina Sabo

3

1

 

 

0:1

0:1

0:2

 

 

 

Einzel

10:10

Jessica Göbel/Theresa Kraft

 

3

 

 

 

 

2:1

Tanja Krämer/Katharina Sabo

 

3

 

 

 

 

1:2

 

 

 

Doppel

3:3

 

 

 

Gesamt

13:13

 

SV Böblingen

Nr.

Vorname und Nachname

Einsätze

Einzel/Doppel

1

2

3

4

Gesamt

1

Qianhong Gotsch

2

2

0:1

1:1

 

 

1:2

2

Yanhua Xu

2

2

2:0

0:1

 

 

2:1

3

Nicole Struse

0

 

 

 

 

 

4

Alexandra Urban

2

2

 

 

0:1

2:0

2:1

5

Anja Schuh

2

2

 

 

1:1

 

1:1

 

 

 

Einzel

6:5

Anja Schuh / Alexandra Urban

 

2

 

 

 

 

2:0

Qianhong Gotsch / Yanhua Xu

 

2

 

 

 

 

1:1

 

 

 

Doppel

3:1

 

 

 

Gesamt

9:6

 

Leutzscher Füchse

Nr.

Name, Vorname

Einsätze

Einzel/Doppel

1

2

3

4

Gesamt

1

Kathrin Mühlbach

1

1

 

0:1

 

 

0:1

2

Marina Shavyrina

1

1

0:1

 

 

 

0:1

3

Huong Do Thi

1

1

 

 

 

0:1

0:1

4

Linda Renner

1

1

 

 

0:1

 

0:1

5

Anna-Marie Helbig

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einzel

0:4

Kathrin Mühlbach/Marina Shavyrina

 

1

 

 

 

 

0:1

Huong Do Thi / Linda Renner

 

1

 

 

 

 

0:1

 

 

 

Doppel

0:2

 

 

 

Gesamt

0:6

 

 

Pressemeldung 29/2013 (Nr. 11 Saison2013/14): Nachbericht Bundesranglistenfinale

Hier kommt Helbig!

Tischtennisspielerin Anna-Marie Helbig vom Leipziger TTV Leutzscher Füchse spielte beim Bundesranglistenfinale ihr Turnier des Lebens.

Sie kann wieder lachen. Tischtennisspielerin Anna-Marie Helbig spielte beim Bundesranglistenfinale in Nattheim ihr Turnier des Lebens. Die 22-Jährige qualifizierte sich mit ihrem beidseitigen Offensivspiel wie Teamkollegin Kathrin Mühlbach direkt für die Deutschen Meisterschaften.

Ich hatte eine tolle Sicherheit in den Schlägen, habe gekämpft und konnte in der entscheidenden Phase noch ein Schippe drauflegen“, freute sich die Nummer fünf der Füchse nach dem Turnier auch über ihre Spielweise. „Sie hat an ihrem Leistungsoptimum gespielt und körperlich alles gut verkraftet“, fügte Trainer Kai Wienholz an.

Die körperliche Fitness ist vielleicht der wichtigste Fingerzeig von Helbig an ihre Konkurrenz. Eine Krankheit zwang die Leipzigerin im September 2011 zur Aufgabe beim sächsischen Ranglistenturnier. Helbig verbrachte drei Monate im Bett, dann arbeitete sie sich Schritt für Schritt in den Alltag. Nach vielen kleinen Rückschlägen wie Erkältungen und Weisheitszahn-Operationen in der vergangenen Saison meldete sich Helbig mit ihren Spielen beim Bundesranglistenfinale nun endgültig auch im Tischtennissport zurück.

Mit drei Siegen, unter anderem gegen Yuko Imamura, eine der besten deutschen Nachwuchsspielerin, startete Helbig am vergangenen Wochenende furios in das Turnier, bei dem sie hoffte, aus der Gruppenphase zu kommen. Nach Platz zwei hinter der späteren Zweitplatzierten Rosalia Stähr (NSU Neckarsulm) und den Sieg im Qualifikationsspiel für die K.o.-Phase, wurde im Achtelfinale ausgerechnet Teamkollegin Kathrin Mühlbach zugelost. „Ich konnte sie mit meinen Aufschlägen in den entscheidenden Phasen etwas austricksen. Das Ergebnis von 4:0-Sätzen war aber zu hoch“, so Siegerin Mühlbach. Für Helbig blieb beim zweitwichtigsten Tischtennis-Turnier in Deutschland der Kampf um die Plätze neun bis zwölf. 3:1-Sätze lag die Leipzigerin bereits gegen Svenja Obst, langjährige Bundesligaspielerin vom MTV Tostedt zurück, ehe sie das Spiel noch drehte. Durch den Sieg qualifizierte sich Helbig sensationell direkt für die Deutschen Meisterschaft.

Teamkollegin Kathrin Mühlbach verlor im Viertelfinale – wie Helbig zuvor in der Gruppe – gegen Rosalia Stähr, die im Finale von Jessica Göbel (TV Busenbach) gestoppt wurde. „Kathrin hat ihre Pflicht erfüllt. Leider hat sie ihr bestes Spiel verloren. Gegen Abwehrspielerinnen ist es halt schwer für Kathrin“, so Trainer Wienholz. Huong Do Thi, die Nummer drei der Füchse, schied in der Gruppenphase aus.

Bei den Herren sicherte sich Ricardo Walther (Borussia Düsseldorf) zum ersten Mal den Turniersieg. Im Finale setzte sich der Nationalspieler gegen den Leipziger Alexander Flemming durch. Mangels sportlicher Alternativen in Sachsen schlägt der Leipziger Sportstudent in der zweiten Liga für den TV Hilpoltstein auf und trat deshalb für den bayrischen Tischtennis-Verband an.

Pressemeldung 28/2013 (Nr. 10 Saison 2013/14): Termin Intercup

Termin für Intercup steht fest


Der Termin für das Erstrundenspiel im Tischtennis-Intercup zwischen dem Leipziger TTV Leutzscher Füchse und TTC Nodo Ekeren steht jetzt fest. Die Füchse treffen am Sonntag, den 27. Oktober, ab 14 Uhr in der Sporthalle Leplaystraße auf den belgischen Vertreter. Dank einer Sondergenehmigung werden die Leutzscher Füchse bei dem Herrenturnier wieder Spielerinnen aus der Damen-Bundesliga-Mannschaft einsetzen. Der Intercup ist nach der Champions League und dem ETTU-Cup der dritte Wettbewerb, der von der Europäischen Tischtennis-Union anerkannt ist. Teilnehmen dürfen alle Vereine aller Leistungsebenen aus – im weitesten Sinn – Zentraleuropa. Gespielt wird im alten Europaligasystem.

Pressemeldung 27/2013 (Nr. 9 Saison 2013/14): Vorschau Bundesranglistenfinale

3 Füchse beim Bundesranglistenfinale

Der Leipziger TTV Leutzscher Füchse sendet am Wochenende drei Spielerinnen zum wichtigsten Tischtennisturnier nach den Deutschen Meisterschaften.

Während die deutschen Damen und Herren nach dem Doppel-Gold in den Teamwettbewerben bei der Tischtennis-Europameisterschaft in Schwechat (Österreich) am kommenden Wochenende um weitere Medaillen in den Individualwettbewerben Einzel und Doppel kämpfen, findet in Deutschland das wichtigste Turnier nach den Deutschen Meisterschaften statt. Beim Bundesranglistenfinale in Nattheim (Württemberg-Hohenzollern) kämpfen 48 Spieler und Spielerinnen um Ranglistenpositionen, die bei späteren Turnieren für gute Platzierungen in der Setzliste sorgen. Der Leipziger TTV Leutzscher Füchse schickt mit Kathrin Mühlbach, Huong Do Thi und Anna-Marie Helbig gleich drei Akteurinnen ins Rennen.

Für die Drei gilt es, zuerst einmal Platz drei in den 6-er Gruppen zu erreichen. Dann würden sie zu den besten 24 zählen“, gibt Trainer Kai Wienholz als allgemeines Ziel vor. „Freilich darf für Kathrin (Mühlbach) dann aber noch nicht Schluss sein.“ Die Spitzenspielerin der Füchse, die durch den dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaft 2013 für das Turnier direkt qualifiziert war, zeigte sich in der vergangenen Woche in guter Form. Bei der Challenger Series in Ochsenhausen belegte die 21-Jährige Platz zwei. Einzig die Doppeleuropameisterin von 2007, Svetlana Ganina, konnte den Turniersieg von Mühlbach verhindern.

Ganz anders sieht es bei Anna-Marie Helbig aus. Die 22-Jährige wäre schon froh, überhaupt aus der Gruppe zu kommen. Nach langer Krankheitspause setzte Helbig vor drei Wochen beim Landesranglistenturnier (LRLT) „Sachsen Top 16“ ein erstes Ausrufezeichen. Zwar reichte ihre starke Leistung nicht für die direkte Qualifikation, Helbig darf jedoch nach der Absage von Turniersiegerin Anna Krieghoff als „Lucky Loser“ beim Bundesranglistenfinale teilnehmen. „Für mich geht es weiterhin darum, Wettkampfpraxis zu sammeln“, sagt Helbig vor dem Turnier, „Natürlich wäre es schön, in der Gruppenphase den dritten Platz zu erreichen. Aber da muss ich auch ein bisschen Losglück haben. Wichtiger als der Platz ist die Weiterentwicklung meines Spiels“, so Helbig weiter. Für Huong Do Thi, der 19-jährigen amtierenden sächsischen Meisterin, wäre dagegen ein Ausscheiden in der Vorrunde eine Enttäuschung.

Pressemeldung 26/2013 (Nr. 8 Saison 2013/14): 2 Füchse im Bundesranglistenfinale

Do Thi und Helbig erreichen Bundesranglistenfinale

Huong Do Thi und überraschend Anna-Marie Helbig vom Tischtennis-Bundesligisten Leipziger TTV Leutzscher Füchse haben sich für das Bundesranglistenfinale qualifiziert. Beiden Spielerinnen reichte am Wochenende beim Landesranglistenturnier (LRLT) „Sachsen Top 16“ in Wilsdruff Platz zwei und drei. Turniersiegerin wurde Anna Krieghoff (BSC Rapid Chemnitz).

Vor allem mit Helbig hatte bei den Füchsen niemand gerechnet. „Völlig unerwartet“, so Trainer Kai Wienholz, erschmetterte sich die Nummer fünf der Füchse den dritten Platz. „Sie konnte das Tempo von Anna Krieghoff und Huong Do Thi mitgehen. Damit habe ich nach ihren langen gesundheitlichen Problemen noch nicht gerechnet“, fügte Trainer Wienholz an und sprach sogar von einem "sehr, sehr guten Comeback". Helbig hatte vor der Saison als persönliches Ziel ausgegeben, „Tischtennis einfach nur genießen und an der Grundsicherheit arbeiten“ zu wollen. Letztere kam schneller als erwartet. „Ich habe über den ganzen Turnierverlauf eine gute Sicherheit gehabt, gut geblockt und bin auf die gegnerischen Angriffsbälle gut draufgegangen“, verriet Helbig ihr Erfolgsrezept. Einzig gegen Teamkollegin Do Thi und Anna Krieghoff verlor die 22-Jährige. „Natürlich wollte ich gegen Huong gewinnen. Aber wir haben beide 56 Minuten auf höchstem Level gespielt. Deswegen bin ich zufrieden“, so Helbig, die das Match des Turniers mit 3:4-Sätzen verlor. „Das war wirklich eng. Wir haben lange Ballwechsel gespielt“, meinte dann auch Do Thi. „Ich wollte unbedingt gewinnen, weil es um den zweiten und letzten Platz für das Bundesranglistenfinale ging. Da wussten wir noch nicht, dass Anna Krieghoff als Siegerin ihre Teilnahme beim Bundesranglistenfinale absagen würde.“

Neben Do Thi – die „gezeigt hat, was sie kann“, so Trainer Wienholz – und Helbig schlägt Kathrin Mühlbach als dritte Spielerin vom LTTV Leutzscher Füchse beim Bundesranglistenfinale am 12. und 13. Oktober 2013 in Nattheim (Württemberg-Hohenzollern) auf. Die 21-Jährige war durch den dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften direkt qualifiziert. Den einzigen sächsischen Platz bei den Herren sicherte sich Jens Kurkowski (TTC Holzhausen). Er verwies Nick Neumann-Manz (SV SR Hohenstein-Ernstthal) und Philipp Hoffmann (TTC Holzhausen) auf die Plätze zwei und drei. Das Bundesranglistenfinale ist das zweitwichtigste Turnier in Deutschland. Hier geht es um die deutschen Ranglistenpositionen, die bei späteren Turnieren für gute Platzierungen in der Setzliste sorgen.

Pressemeldung 25/2013 (Nr. 7 Saison 13/14): Ankündigung Landesranglistenturnier

Do Thi nimmt Fährte zum Bundesranglistenfinale auf

Huong Do Thi vom Leipziger Tischtennis-Bundesligisten Leutzscher Füchse möchte sich am Wochenende (21./22. September) beim Landesranglistenturnier (LRLT) „Sachsen Top 16“ der Damen und Herren in Wilsdruff für das Bundesranglistenfinale qualifizieren. Als stärkste Konkurrentinnen nennt die 19-jährige Studentin und aktuelle sächsische Meisterin die Top-16-Siegerin von 2012, Anna Krieghoff, und Franziska Lasch (beide BSC Rapid Chemnitz). Neben Do Thi nehmen Anna-Marie Helbig (Siegerin 2010) und Huong Tho Do Thi von den Leutzscher Füchsen am Turnier teil. Teamkollegin Linda Renner (Siegerin 2011) musste dagegen verletzungsbedingt absagen.

Bei den Herren schlägt zum ersten Mal Jakob Mund auf. „Ich werde befreit aufspielen, um jeden Satzgewinn kämpfen und das Turnier genießen“, so der Kapitän der ersten Herrenmannschaft von den Füchsen. Der 24-Jährige ist der erste Leutzscher seit eruierbaren elf Jahren, der beim Top-16-Turnier startet. Er freut sich, auch „den Herrenbereich bei diesem Turnier für Leutzsch einmal markieren zu können“, und träumt von einem Platz unter den besten zehn. Als Favoriten gelten hier Hendrik Fuß (Sieger 2012), Jens Kurkowski, Philipp Hoffmann (alle TTC Holzhausen) und Nick Neumann-Manz (SV SR Hohenstein-Ernstthal).

Die beiden Sieger sowie die zweitplatzierte Dame vom Top-16-Turnier qualifizieren sich für das Bundesranglistenfinale am 12./13. Oktober 2013 in Nattheim (Württemberg-Hohenzollern), für das Kathrin Mühlbach vom LTTV Leutzscher Füchse vorqualifiziert ist. Beim Bundesranglistenfinale, dem zweitwichtigsten Turnier in Deutschland, geht es um die deutschen Ranglistenpositionen, die bei späteren Turnieren für gute Platzierungen in der Setzliste sorgen.

Pressemeldung 24/2013: Nachbericht 1. Spiel Leipzig-Bingen

Füchse verpassen Knallerstart

Der Leipziger TTV Leutzscher Füchse verpasste am ersten Spieltag der Damen-Tischtennis-Bundesliga ein Ausrufezeichen zu setzen.

Der Leipziger TTV Leutzscher Füchse hat wie vor einem Jahr das erste Heimspiel der neuen Tischtennis-Saison mit 0:6 gegen die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim verloren. Trotzdem zeigte sich Trainer Marco Fehl vom Leipziger Bundesligisten nicht unzufrieden: „Wir haben zwei Einzel gesehen, die sehr knapp waren.“ Gegen den klaren Favoriten vom Rhein-Nahe-Eck hatte Kathrin Mühlbach den ersten Spielgewinn im dritten Duell auf dem Schläger. Die 21-Jährige verwertete im vierten Satz drei Matchbälle nicht und musste sich am Ende gegen die tschechische Nationalspielerin Dana Cechova mit 2:3-Sätzen geschlagen geben. „Erst muss ich einen Netzball zum 10:10 hinnehmen, dann bleibt meine Vorhand bei 10:11 an der Netzkante kleben. Da war ein bisschen Pech dabei. Im fünften Satz war Cechova dann ganz locker und traf alles auf den Tisch“, so Mühlbach nach dem Spiel.

Verpasste Chancen

Es waren nicht die einzigen Möglichkeiten, die die Leipzigerinnen ungenutzt ließen. Linda Renner und Huong Do Thi verpassten gleich zu Beginn einen Knallerstart. Nach einer 9:4-Führung gaben die Leipzigerinnen den ersten Satz mit 9:11 gegen das Duo Britt Eerland und Hana Matelova noch ab. Im zweiten Satz blieben drei Satzbälle, zwei davon erneut dank der Netzkante, ohne Verwertung. „Linda und Huong sind ein gutes und eingespieltes Doppel. Ich wünsche mir, dass sie noch selbstbewusster werden. Sie halten spielerisch mit, es ist ein bisschen eine Glaubensfrage“, analysierte Marco Fehl die 0:3-Doppelniederlage von Renner/Do Thi nach dem Spiel. Auch Kathrin Mühlbach und Marina Shavyrina kämpften sich bei der 0:3-Satzniederlage gegen Yaping Ding und Dana Cechova in den Sätzen eins und drei nach 5:8 (1. Satz) und 4:8 (3. Satz) jeweils zum 9:9 heran, konnten sich aber keinen Satzball erarbeiten.

Fortschritte bei Renner und Do Thi

Enger als es die nackten Zahlen aussagen, waren die 0:3-Einzelniederlagen von Linda Renner und Huong Do Thi. Letztere schlug sich in längeren Ballwechseln mit der amtierenden tschechischen Meisterin Hana Matelova die Bälle reihenweise aus der Distanz um die Ohren. Im anderen Spiel hatte „Linda das Potential gegen Britt Eerland zu gewinnen“, so LTTV-Trainer Fehl, der insgesamt spielerische Fortschritte bei Renner und Do Thi gesehen hatte. „Mal sehen, ob sie diese stabilisieren“.

Für die drei Leipzigerinnen Renner, Do Thi und Nummer fünf Anna-Marie Helbig geht es am 21. und 22. September mit dem Landesranglistenturnier „Sachsen Top 16“ in Wilsdruff weiter. Die nächsten Bundesligaspiele steigen am 20. und 21. Oktober. Dann treten die Leutzscher Füchse beim TV Busenbach (Sonnabend, 18 Uhr) und SV Böblingen (Sonntag, 10 Uhr) an.

 

Alle Ergebnisse:

Leipziger TTV Leutzscher Füchse - TTG Bingen/Münster-Sarmsheim 0:6

Kathrin Mühlbach/Marina Shavyrina - Yaping Ding/Dana Cechova 10:12, 6:11, 9:11
Linda Renner/Huong Do Thi - Britt Eerland/Hana Matelova 9:11, 11:13, 4:11
Kathrin Mühlbach - Dana Cechova 9:11, 11:9, 11:9, 10:12, 4:11
Marina Shavyrina - Yaping Ding 8:11, 3:11, 5:11
Huong Do Thi - Hana Matelova 3:11, 6:11, 4:11
Linda Renner - Britt Eerland 7:11, 9:11, 6:11

 

Pressemeldung 23/2013: Vorschau Leipzig gegen Bingen 1. Saisonspiel 2013/14

Füchse starten entspannt in die Saison – Mühlbach wieder Nummer eins

Ohne den amtierenden Meister FSV Kroppach und den Zweitplatzierten TTSV Saarlouis-Fraulautern startet am kommenden Sonnabend die neue Tischtennis-Bundesliga-Saison. Trotz der beiden Rückzüge wird sich für den Leipziger TTV Leutzscher Füchse, der unverändert in der Saison aufschlägt, an der sportlichen Ausgangsposition nicht viel verändern. „Wir haben weiterhin nur gegen Watzenborn-Steinberg eine Siegchance. Gegen alle anderen Mannschaften bleiben wir wie am Sonnabend gegen Bingen klarer Außenseiter, auch wenn die Spiele enger werden dürften“, so Trainer Kai Wienholz. Neben den Rückzügen musste die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim und TUSEM Essen aus finanziellen Gründen abrüsten. Mit Zhenqi Barthel verlor Bingen sogar eine deutsche Nationalspielerin.

Als Achter (Vorletzter) hatte Sachsens einzige Bundesliga-Damen-Tischtennismannschaft der Geschichte die erste Saison abgeschlossen. Der neuen Saison sieht Präsident Christian Klas sehr gelassen entgegen. Den Rückzügen von Kroppach und Saarlouis-Fraulautern steht mit dem TV Busenbach nur ein Aufsteiger gegenüber. Die Liga, die für acht bis zehn Mannschaften ausgerichtet ist, ist an ihrem Minimum angelangt. „Aus diesem Grund können wir auch nicht absteigen“, so Klas und fügt an: „Deshalb wollen wir diese Saison nutzen, die sportbegeisterte Stadt Leipzig noch mehr für Tischtennis zu gewinnen.“ „Wir erobern Leipzig“ lautet daher das Motto der Saison bei den Füchsen. Es ist gleichzeitig auch der Titel eines Saisonvorbereitungsvideo, welches die 14. Herrenmannschaft der Füchse mit der ersten Damenmannschaft drehte. Alle fünf Spielerinnen geben Einblick in die Trainingsarbeit, joggen an Leipziger Sehenswürdigkeiten vorbei und demonstrieren wie hart das Tischtennistraining eigentlich ist. „Das Zustandekommen des Videos zeigt, dass der Verein eine große Familie ist“, so Klas.

Passend zum Video möchten die Füchse in der kommenden Jahren die Leistungssportstrukturen verstärkt aufbauen. Dafür braucht es Sponsoren. „Tischtennis ist ein schlummernder Riese“, macht Klas Werbung für den Sport und liefert Argumente: „Die ITTF hat 217 Mitgliedsstaaten, die FIFA nur 209. Zudem sind unseren Spielerinnen die optimalen Sympathieträger: Sie sind jung, trainieren hart, selbstständig und mündig, integrieren sich in das Vereinsleben und arbeiten als Trainerinnen. Und vier der fünf Spielerinnen kommen aus der Region. Bessere Vorbilder für die zukünftige Tischtennisgeneration gibt es nicht.“

Am Sonnabend können zukünftige Tischtennisstars ihre (möglichen) Vorbilder von den Leutzscher Füchse in der Sporthalle Leplaystraße (ab 18.15 Uhr) gegen die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim bewundern. Kathrin Mühlbach wird dann wieder als Nummer eins bei den Leipzigerinnen aufschlagen, Huong Do Thi zum ersten Mal als Nummer drei. „Die Positionen der einzelnen Spielerinnen werden vor der Hin- und Rückrunde mittels dem aktuellen QTTR-Wert – er wird alle drei Monate veröffentlicht – der Spielerinnen automatisch festgelegt. In die Berechnung gehen die Ergebnisse aller Einzel einer Spielerin bei offiziellen Mannschafts- und Individualwettkämpfen in Deutschland ein“, erklärt Kapitänin Linda Renner. Durch den dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften konnte sich Mühlbach die Nummer eins wieder sichern, Do Thi arbeitete sich durch ihre Titel bei den sächsischen und mitteldeutschen Meisterschaften nach vorne. Nach der Hauptrunde wird es unter Mitnahme der Punkte in dieser Saison eine Meisterschaftsrunde mit den besten vier Mannschaften sowie eine Platzierungsrunde der Mannschaften fünf bis acht geben.

Quick Facts

Aufstellungen:

TTG Bingen/Münster-Sarmsheim

  • 5. Bundesliga-Saison (davon als Hassia Bingen 2),

  • 0 Meisterschaften

  • 2012/13: 5. Platz; 16:16 Punkte

  • Zugänge: Britt Eerland, Hana Matelova

  • Abgänge: Zhenqi Barthel

  • Aufstellung:

  • Nr. 1 Yaping Ding (2012/13: 17:13-Siege)

  • Nr. 2 Dana Cechova (18:8)

  • Nr. 3 Britt Eerland (-)

  • Nr. 4 Hana Matelova (-)

  • Laura Robertson (Babyjahr)

Leutzscher Füchse

  • 2. Bundesliga-Saison

  • 0 Meisterschaften

  • 2012/13: 8. Platz; 4:28 Punkte

  • Aufstellung:

    • Nr. 1 Kathrin Mühlbach (2012/13: 5:15-Siege)

    • Nr. 2 Marina Shavyrina (4:16)

    • Nr. 3 Huong Do Thi (2:13)

    • Nr. 4 Linda Renner (3:12)

    • Nr. 5 Anna-Marie Helbig (0:6)

Ergebnisse Saison 2012/13

17.11.2012: Leutzscher Füchse – TTG Bingen/Münster-Sarmsheim 0:6

 

Shavyrina, Marina/ Helbig, Anna-Marie - Barthel, Zhenqi/Robertson, Laura 11:13, 11:6, 6:11, 4:11

Mühlbach, Kathrin/Renner, Linda - Cechova, Dana/Ding, Yaping 6:11, 8:11, 7:11

Mühlbach, Kathrin - Barthel, Zhenqi 13:15, 4:11, 8:11

Shavyrina, Marina - Ding, Yaping 7:11, 5:11, 2:11

Renner, Linda - Robertson, Laura 11:6, 4:11, 6:11, 8:11

Do Thi, Huong - Cechova, Dana 11:9, 7:11, 6:11, 9:11

16.3.2013 TTG Bingen/Münster-Sarmsheim – Leutzscher Füchse 6:0

Ding, Yaping/Barthel, Zhenqi - Shavyrina, Marina/Mühlbach, Kathrin 11:9, 11:6, 11:8

Cechova, Dana/Zhang, Ying - Renner, Linda/Do Thi, Huong 8:11, 11:5, 6:11, 11:4, 11:2

Ding, Yaping - Mühlbach, Kathrin 12:10, 11:4, 11:5

Barthel, Zhenqi - Shavyrina, Marina 12:10, 11:7, 11:4

Cechova, Dana - Do Thi, Huong 11:9, 11:5, 5:11, 11:7

Zhang, Ying - Renner, Linda 11:8, 11:8, 11:4

Spielplan Hinrunde:

Sa.

07.09.2013

18:30

LTTV Leutzscher Füchse 1990

TTG Bingen/Münster-Sarmsheim 

Sa.

19.10.2013

18:30

TV Busenbach

LTTV Leutzscher Füchse 1990 

So.

20.10.2013

10:30

SV Böblingen

LTTV Leutzscher Füchse 1990 

Sa.

26.10.2013

18:30

LTTV Leutzscher Füchse 1990

SV DJK Kolbermoor 

So.

03.11.2013

14:00

LTTV Leutzscher Füchse 1990

NSC Watzenborn-Stbg. 

So.

10.11.2013

15:00

TUSEM Essen

LTTV Leutzscher Füchse 1990 

Sa.

30.11.2013

18:30

LTTV Leutzscher Füchse 1990

ttc berlin eastside 

Pressemeldung 22/2013: Das Saisonheft 2013/14

Liebe Medien,

das Saisonheft finden Sie online unter: Der Verein -> Saisonheft 2013/14.

Pressemeldung 21/2013: Nachbericht Pokalmeisterschaft

Pokalaus für Leutzscher Füchse

 

Eine Woche vor dem Bundesliga-Start ist der Leipziger TTV Leutzscher Füchse in der Tischtennis-Pokalmeisterschaft ausgeschieden.

 

28 Jahre nachdem der ATSV Saarbrücken die letzte Tischtennis-Pokalmeisterschaft im Damenbereich gewonnen hatte, startete am Sonntag im hessischen Seligenstadt der Versuch, das Turnier neu zu beleben. Alle acht Bundesligisten sowie vier Zweitligisten nahmen am Qualifikationsturnier für das Final-Four teil. „Für Mannschaften wie uns ist es ein sehr schönes Turnier. Wird es wie in dieser Saison in der Vorbereitungsphase ausgetragen, können unsere Leipziger Spielerinnen Huong Do Thi, Linda Renner und Anna-Marie Helbig Wettkampfpraxis sammeln. Sie haben leider nicht die Möglichkeit auf internationalen Turnieren zu starten wie die Spielerinnen der Topvereine“, erklärt Kai Wienholz. Dem Trainer vom Leipziger TTV Leutzscher Füchse kam es deshalb gelegen, als Spitzenspielerin Kathrin Mühlbach ihren Platz zur Verfügung stellte. „Sie hat vor zwei Wochen ein Turnier in Belgien gewonnen und letzte Woche bei der Challenger Series in Ochsenhausen gespielt. Sie wollte unseren Leipziger Spielerinnen Spielpraxis ermöglichen,“ so Wienholz.

 

Renner ärgert Silbereisen

 

Für den Außenseiter Leutzscher Füchse gab es in der sogenannten „Meistergruppe“ zwei Niederlagen. Gegen den ttc eastside berlin, der nach den Bundesliga-Rückzügen der Erstplatzierten FSV Kroppach und TTSV Saarlouis-Fraulautern mit Platz drei in der Vorsaison der „spielende Meister“ ist, verloren die Leipzigerinnen mit 0:3. Trainer Wienholz setzte mit Do Thi, Renner und Helbig, die für Marina Shavyrina aufschlug, alle drei Leipziger Eigengewächse ein, die sich gegen die beiden deutschen Nationalspielerinnen Kristin Silbereisen und Irene Ivancan sowie Georgina Pota (ungarische Nationalspielerin) tapfer wehrten, aber ohne Satzgewinn blieben. „Auch wenn es das Ergebnis nicht zeigt, Linda hat gegen Silbereisen sehr stark gespielt. Silbereisen musste mit 100 Prozent spielen. Man hat gesehen, dass es ihr nicht gefallen hat“, so Wienholz.

 

Knappe Niederlage gegen Schwabhausen

 

Enger ging es gegen den Meister der 2. Bundesliga-Süd zu. Die Leipzigerinnen unterlagen gegen den TSV Schwabhausen, der nicht in die 1. Bundesliga aufsteigen wollte, mit 2:3-Siegen. Für die beiden Spielgewinne sorgten Do Thi und Marina Shavyrina. „Huong hat ihre starken Trainingsleistungen der Vorbereitung beim Turnier bestätigt“, freut sich Trainer Wienholz. „Bei Marina hat man trotz des Spielgewinns gesehen, dass sie nach ihren gesundheitlichen Probleme in der Vorbereitung noch Defizite hat. Gegen Ting Yang, die in der zweiten Liga kein Einzel verloren hatte, zeigte Marina nach 0:2-Satzrückstand in Satz drei und vier ihr Potential. Leider macht sie am Ende des vierten Satzes die zwei leichten Fehler. Wäre es in den fünften Satz gegangen, hätte sie das Spiel wahrscheinlich gewonnen“, so Wienholz.

 

Füchse am Sonnabend gegen Bingen

 

Im entscheidenden Spiel um den Gruppensieg setzte sich der ttc eastside berlin mit 3:0-Siegen gegen Schwabhausen durch und buchte als Gruppensieger das Ticket für das Final-Four am 5. Januar 2014 in Schönmünzach im Schwarzwald. Außerdem qualifizierten sich SV Böblingen, TTG Bingen/Münster-Sarmsheim und TV Busenbach. Für den Leipziger TTV Leutzscher Füchse beginnt am Sonnabend, den 7. September, in der Sporthalle Leplaystraße (ab 18.15 Uhr) die neue Bundesliga-Saison. Die Fähen begrüßen im Fuchsbau die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim.

Text Lars Wittchen

Das schreibt der DTTB auf tischtennis.de: http://www.tischtennis.de/aktuelles/meldung/14549

Die Ergebnisse:

ttc eastside berlin - Leipziger TTV Leutzscher Füchse 3:0

Kristin Silbereisen - Linda Renner 3:0 (11:6, 11:5, 11:8)

Georgina Pota - Anna-Marie Helbig 3:0 (11:4, 11:5, 11:2)

Irene Ivancan - Huong Do Thi 3:0 (11:9, 11:6, 11:5)

 

Leipziger TTV Leutzscher Füchse - TSV Schwabhausen 2:3

Marina Shavyrina - Ting Yang 1:3 (5:11, 8:11, 11:3, 9:11)

Huong Do Thi - Eva-Maria Maier 3:0 (11:9, 11:6, 11:9)

Linda Renner - Andrea Bakula 1:3 (3:11, 11:7, 9:11, 8:11)

Marina Shavyrina - Eva-Maria Maier 3:2 (9:11, 13:11, 15:17, 11:5, 11:6)

Huong Do Thi - Ting Yang 0:3 (4:11, 4:11, 5:11)

 

Abschlusstabelle

1. ttc eastside berlin (4:0 Punkte, 6:0 Spiele)

2. TSV Schwabhausen (2:2, 3:5)

3. LTTV Leutzscher Füchse (0:4, 2:6)

Pressemeldung 20/2013: Vorschau Pokalmeisterschaft

Warmschmettern für erstes Heimspiel

Die Damen vom Leipziger TTV Leutzscher Füchse starten am Sonntag (1.9.2013) mit den Spielen in der Deutschen Pokalmeisterschaft in die neue Tischtennis-Saison.

Losglück hatte der Leipziger TTV Leutzscher Füchse, der unverändert mit Kathrin Mühlbach, Marina Shavyrina und den drei Eigengewächsen Huong Do Thi, Linda Renner und Anna-Marie Helbig in die neue Tischtennis-Saison geht, bei der Auslosung zur ersten Deutschen Pokalmeisterschaft seit 1986 nicht. In der Gruppe B treffen die Mädels am Sonntag, den 1. September (ab 10.30 Uhr), im hessischen Seligenstadt auf den haushohen Favoriten ttc berlin eastside und den TSV Schwabhausen.

Ausgerechnet Berlin

Der ttc berlin eastside, der in der vergangenen Saison den dritten Platz belegte, gilt seit der Verpflichtung der beiden deutschen Nationalspielerinnen Shan Xiaona und Kristin Silbereisen sowie den Rückzügen vom Deutschen Meister FSV Kroppach und dem Tabellenzweiten TTSV Saarlouis-Fraulautern als Übermannschaft der ersten Liga. „Wir haben in der vergangenen Saison zweimal mit 0:6 gegen Berlin verloren. Durch die Neuverpflichtungen ist der ttc jetzt noch stärker“, so LTTV-Trainer Kai Wienholz, der nicht den Hauch einer Chance auf eine Überraschung sieht. Die Trainerin der Berlinerinnen, Irina Palina, versucht auf tischtennis.de zumindest etwas Spannung zu erzeugen: „Wir sind natürlich Favorit in der Gruppe, trotzdem müssen wir von Anfang an hoch konzentriert an die Sache gehen, denn nach einer längeren Sommerpause ist es schwer wieder reinzukommen.“

Verändertes Spielsystem bevorteilt Schwabhausen

Der TSV Schwabhausen, der sich nach der Saison 2011/2012 freiwillig aus der Bundesliga verabschiedete, erschmetterte in der vergangenen Saison die Meisterschaft der 2. Bundesliga Süd, entschied sich dann aber gegen einen Aufstieg. Spitzenspielerin ist die Bundesligaerfahrende Ting Yang. Die 30-Jährige blieb in der vergangenen Saison in 26 Einzeln ungeschlagen. „Mit Ting Yang hat Schwabhauen eine unglaublich starke Nummer eins. Dadurch hat Schwabhausen gegen uns einen großen Vorteil, denn im Pokal kommen nur drei Einzelspielerinnen zum Einsatz“, so Wienholz. Im Gegensatz zur Damen-Bundesliga, wo vier Einzelspielerinnen und zwei Doppel antreten, wird der Pokal im System der Tischtennis Bundesliga der Herren (TTBL) ausgetragen. Drei Einzelspielerinnen, die variabel von eins bis drei aufgestellt werden dürfen, treten ohne Doppel an. Sieger ist, wer zuerst drei Einzel gewonnen hat.

Helbig wieder da

Für das Final Four der Deutschen Pokalmeisterschaft am 04. oder 05. Januar 2014 in Schönmünzach im Schwarzwald qualifizieren sich nur die Gruppensieger. „Durch unseren Außenseiterstatus können wir ganz entspannt nach Seligenstadt reisen, Turniererfahrungen sammeln und weiterhin genießen, dass wir noch immer unter den Besten mitmischen dürfen“, so Wienholz. Der Trainer zeigte sich nach der Vorbereitung vor allem über die Entwicklung von Anna-Marie Helbig (22) erfreut. „Sie hat nach ihrer langen unbekannten Krankheit in der Saisonvorbereitung einen großen Schritt genommen. Was fehlt ist die Wettkampfpraxis“, so der Trainer. Dagegen kämpfte Marina Shavyrina in der Vorbereitungsphase mit gesundheitlichen Problemen und ist noch nicht bei 100 Prozent. Das erste Bundesliga-Punktspiel findet sechs Tage später in Leipzig statt. Am Sonnabend, den 7. September, treffen die Leutzscher Füchse ab 18.15 Uhr in der Sporthalle Leplaystraße auf die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim.

Text: Lars Wittchen (27.08.2013)

Füchse im Pokal klarer Außenseiter

Die Damen vom Leipziger TTV Leutzscher Füchse starten am Sonntag (1. September) in die neue Tischtennis-Saison. In der vom Deutschen Tischtennis Bund (DTTB) wieder ins Leben gerufenen Deutschen Pokalmeisterschaft treffen die Füchse in der Gruppe B auf den haushohen Favoriten ttc eastside berlin und den Meister der 2. Bundesliga-Süd, den TSV Schwabhausen. „Wir haben in der vergangenen Saison zweimal mit 0:6 gegen Berlin verloren. Durch die Verpflichtungen der deutschen Nationalspielerinnen Shan Xiaona und Kristin Silbereisen sind sie jetzt noch stärker“, sieht Kai Wienholz keine Chance auf eine Überraschung. Auch gegen Schwabhausen, die auf den Aufstieg verzichteten, sind die Leipzigerinnen Außenseiter. „Mit Ting Yang hat Schwabhauen eine unglaublich starke Nummer eins. Das bevorteilt Schwabhausen im ausgetragen Spielsystem“, so der Trainer. Im Gegensatz zur Damen-Bundesliga wird der Pokal im System der Tischtennis Bundesliga der Herren (TTBL) ausgetragen. Drei Einzelspielerinnen, die variabel von eins bis drei aufgestellt werden dürfen, treten ohne Doppel an. Sieger ist, wer zuerst drei Einzel gewonnen hat. Für das Final Four der Deutschen Pokalmeisterschaft am 04. oder 05. Januar 2014 in Schönmünzach im Schwarzwald qualifizieren sich nur die Gruppensieger. Die Deutsche Pokalmeisterschaft wurde zuletzt 1984/85 ausgetragen. Damaliger Sieger war der Rekordsieger ATSV Saarbrücken. Rekordsieger ist der DTC Kaiserberg mit 15 Titeln.

Die Auslosung der Damen-Pokalmeisterschaften 2013/14 in der Übersicht

Gruppe A

  • SV DJK Kolbermoor

  • TV Busenbach

  • TTV Hövelhof

10.30 Uhr: Kolbermoor – Busenbach
13 Uhr: Hövelhof – Verlierer des Spiels von 10.30 Uhr
15.30 Uhr: Hövelhof – Gewinner des Spiels von 10.30 Uhr

Gruppe B

  • LTTV Leutzscher Füchse 1990

  • ttc berlin eastside

  • TSV Schwabhausen

10.30 Uhr: Leutzscher Füchse – berlin eastside
13 Uhr: Schwabhausen – Verlierer des Spiels von 10.30 Uhr
15.30 Uhr: Schwabhausen – Gewinner des Spiels von 10.30 Uhr

Gruppe C

  • SV Böblingen

  • TUSEM Essen

  • TTC Optolyth Wendelstein

10.30 Uhr: Böblingen – Essen
13 Uhr: Wendelstein – Verlierer des Spiels von 10.30 Uhr
15.30 Uhr: Wendelstein – Gewinner des Spiels von 10.30 Uhr

Gruppe D

  • NSC Watzenborn-Steinberg

  • TTG Bingen/Münster-Sarmsheim

  • MTV Tostedt

10.30 Uhr: Watzenborn-Steinberg – Bingen/Münster-Sarmsheim
13 Uhr: Tostedt – Verlierer des Spiels von 10.30 Uhr
15.30 Uhr: Tostedt – Gewinner des Spiels von 10.30 Uhr

Quick Facts

Das Spielsystem:

Die Spiele werden im System der Tischtennis Bundesliga der Herren (TTBL) wie folgt ausgetragen:

1. Spiel: A1 vs. B2

2. Spiel: A2 vs. B1

15 minütige Pause (sofern eine der beiden

Mannschaften dies wünscht)

3. Spiel: A3 vs. B3

4. Spiel: A1 vs. B1

5. Spiel: A2 vs. B2

Die Mannschaftsaufstellung ist frei wählbar. Nach dem zweiten Einzel des Mannschaftskampfes kann eine vierte Spielerin die Spielerin Spieler A1 oder A2 bzw. B1 oder B2 ersetzen. Ein solcher Tausch muss dem Oberschiedsrichter des Mannschaftskampfes vor Beginn des dritten Einzels des Mannschaftskampfes vom jeweiligen Mannschaftsführer mitgeteilt werden. Der Mannschaftskampf ist beendet, sobald eine Mannschaft drei Einzel gewonnen hat.

 

 

Aufstellungen:

 

ttc berlin eastside (1. BL 2012/13: 3. Platz, 21:11 Punkte)

Nr. 1 Shan Xiaona (2012/13 für FSV Kroppach: 21:5-Siege oberes Paarkreuz)

Nr. 2 Kristin Silbereisen (2012/13 für FSV Kroppach: 18:2, unteres Paarkreuz)

Nr. 3 Song Ah Sim (-)

Nr. 4 Georgina Pota (2012/13: 13:15 oberes Paarkreuz)

Nr. 5 Irene Ivancan (2012/13: 9:16 oberes Paarkreuz)

 

TSV Schwabhausen (2. Bundesliga-Süd 2012/13: 1. Platz, 29:3 Punkte, keine Niederlage)

Nr. 1 Ting Yang (2012/13: 26:0 oberes Paarkreuz)

Nr. 2 Andrea Bakula (2012/13: 17:7 oberes Paarkreuz)

Nr. 3 Christina Feierabend (2012/13: 15:5 unteres Paarkreuz)

Nr. 4 Agnes Kokai (2012/13: 5:1 unteres Paarkreuz)

 

Leipziger TTV Leutzscher Füchse (1. BL 2012/13: 8. Platz, 4:28 Punkte)

Nr. 1 Kathrin Mühlbach (2012/13: 5:15 oberes Paarkreuz)

Nr. 2 Marina Shavyrina (2012/13: 4:16 oberes Paarkreuz)

Nr. 3 Huong Do Thi (2012/13: 2:13 unteres Paarkreuz)

Nr. 4 Linda Renner (2012/13: 3:12 unteres Paarkreuz)

Nr. 5 Anna-Marie Helbig (2012/13: 0:4 unteres Paarkreuz)

Pressemeldung 19/2013: Kader für Saison 2013/14 stehen fest

Mühlbach bleibt in Leipzig / 1. Herren verstärkt sich

Der Leipziger Tischtennis-Bundesligist LTTV Leutzscher Füchse geht unverändert in die Ende August beginnende zweite Bundesliga-Saison. „Ich freue mich, dass unsere beiden Spitzenspielerinnen Kathrin Mühlbach (21) und Marina Shavyrina (24) weiter für uns aktiv sind“, so Präsident Christian Klas. „Kathrin hat mit ihrer Bronzemedaille bei den deutschen Meisterschaften immerhin die erste Medaille für den sächsischen Tischtennisverband erschmettert. Marina steigerte sich von Heimspiel zu Heimspiel und ist zu einer richtigen Attraktion für die Zuschauer geworden. Wir alle sind sehr gespannt, ob sie in der kommenden Saison eine Topspielerin schlagen kann. Verdient hätte sie es bereits in der abgelaufenen Saison“, so Klas weiter. Mit der sächsischen und mitteldeutschen Meisterin Huong Do Thi (18) sowie Linda Renner (25) und Anna-Marie Helbig (21) setzt der Verein zudem weiterhin auf die Eigengewächse.

 

Veränderungen gibt es dagegen bei der 1. Herrenmannschaft, die in der kommenden Saison in der mitteldeutschen Oberliga spielen wird. Neu im Kader sind der Waliser Nationalspieler Daniel O´Connell (bisher Ormesby/England) und der Kolumbianer Jonathan Nunez vom bisherigen Ligakonkurrenten und Staffelsieger SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal. Dazu werden Mark Simpson, Jakob Mund, Sven Hübner, Stefan Berger und Marian Schmalz weiterhin als Stammspieler für die Füchse auf Punktejagd gehen. Ziel für beide Mannschaften ist der Klassenerhalt und ein gutes Abschneiden im europäischen Pokalwettbewerb "Intercup".

Pressemeldung 18/2013: Rückblick auf die Saison mit Ergebnis Berlin

Leutzscher Füchse mit Saisonverlauf zufrieden

 

Der Tischtennis-Bundesligist LTTV Leutzscher Füchse blickt trotz neun 0:6-Niederlagen positiv auf die erste Saison in der Bundesliga zurück.

 

Der erhoffte Spielgewinn blieb aus. Im zweiten Ostderby zwischen den Leutzscher Füchsen und dem ttc eastside berlin verloren die Leipzigerinnen zum Saisonabschluss am Sonntag in der Hauptstadt mit 0:6. Die größte Chance auf einen Spielgewinn vergaben Linda Renner und Anna-Marie Helbig. Gegen das haushoch favorisierte Doppel Georgina Pota/Petra Lovas konnten die Fähen eine 2:1-Satzführung nicht nach Hause schaukeln. Traurig war bei den Leipzigerinnen allerdings nach der neunten 0:6-Niederlage niemand. Der Aufsteiger sicherte sich durch seinen achten Platz eine weitere Saison in der Eliteliga und zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden mit dem Saisonverlauf.

 

Die Saisonspiele waren genauso schwer wie erwartet. Trotzdem konnten wir phasenweise spielerisch sehr gut mithalten, auch wenn die Zahlen etwas anderes aussagen“, sagte Kapitän Linda Renner nach dem Spiel in Berlin resümierend. Die 24-jährige Leipzigerin, die sich vor allem über die tollen Fans bei den Heimspielen freute, hatte zum Saisonstart mit ihrem ersten Aufschlag in der Bundesliga das Kunststück vollendet, sich von der untersten Liga (Kreisliga) bis in die Eliteliga geschmettert zu haben. Dass es für die „Fähen“ nicht einfach werden würde, stand schon vor der Saison fest. Neben Mitaufsteiger Watzenborn-Steinberg sind die Messestädterinnen das einzige Bundesligateam, das nicht aus Profispielerinnen zusammengesetzt ist. Deshalb „gab es auch Skeptiker“, erinnerte sich Christian Klas. Aufgrund von Rückzügen dreier Bundesligamannschaften und einer Sondergenehmigung durften die Füchse überhaupt erst aufsteigen. Neben der sportlichen Qualifikation für eine weitere Saison in der Spitzenliga freute sich Klas auch über die mediale Aufmerksamkeit, von der „die Sportart Tischtennis selbst in unserer Region profitieren konnte.“ Mit den Füchsen spielt beispielsweise erst die dritte ostdeutsche Mannschaft in der Bundesliga.

 

Sternstunde durch Mühlbach

 

Einzige Spielerin mit Bundesliga-Erfahrung war vor der Saison Kathrin Mühlbach. Auch die 21-Jährige, die in Dippoldiswalde bei Dresden geboren wurde und vom TSV Schwabhausen nach Leipzig kam, konnte in dieser Saison viel lernen und Erfahrung sammeln. „Ich habe zum ersten Mal im oberen Paarkreuz gespielt und konnte zwei absolute Spitzenspielerinnen besiegen“, zeigte sich Mühlbach, überraschende Bronzemedaillen-Gewinnerin bei den deutschen Meisterschaften 2013 in Bamberg, zufrieden. „Ihr Erfolg war eine Sternstunde für den Verein und den Sächsischen Tischtennis-Verband“, meinte Präsident Klas und erkannte an, dass viele anderen Menschen einen Verdienst an diesem Triumph hatten. Für beide, Verein und Verband, war es die erste Medaille in der Geschichte. Durch den Erfolg habe sich auch „der Kampf um die Spielberechtigung für den Verein und Kathrin Mühlbach am Saisonbeginn gelohnt“, fügte der Präsident an. Der Saarländische Tischtennis-Bund hatte Ende Mai einen Wechsel Mühlbachs vom TSV Schwabhausen zum TTSV Saarlouis-Fraulautern aufgrund eines Formfehlers annulliert. Daraufhin wechselte Mühlbach zu den Leutzscher Füchsen. Der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) legte gegen die Annullierung Beschwerde ein und verlor letztendlich vor dem DTTB-Bundesgericht.

 

Eine überragende Saison spielte Huong Do Thi. Die 18-jährige Leipzigerin, deren Mutter für die vietnamesische Nationalmannschaft aufschlug, sicherte sich nach einem etwas holprigen Start bei den sächsischen und mitteldeutschen Meisterschaften jeweils die Titel im Einzel, Doppel und Mixed. „Ganz besonders bei ihr ist eine sportliche Entwicklung zu sehen“, sagt Trainer Kai Wienholz. Insgesamt fehle es den Spielerinnen im Vergleich zu den Profispielerinnen noch am „Tempo während der Ballwechsel und der Schlagsicherheit.“ Selbst mehr Training, die Spielerinnen schmettern nur drei- bis viermal in der Woche den Ball, und „eine Stück für Stück verbesserte Trainingsstruktur“, könne den Abstand zu den Profispielerinnen nur minimal reduzieren. Aus diesem Grund kann das Saisonziel in der kommenden Saison nur lauten, „die Anzahl der 0:6-Niederlagen zu verringern“, so Trainer Wienholz.

 

Zur Abschlusstabelle: http://dttb.click-tt.de/cgi-bin/WebObjects/ClickNTTV.woa/wa/groupPage?championship=DTTB+12/13&group=175908

 

Die einzelnen Ergebnisse von Berlin-Leutzscher Füchse: http://dttb.click-tt.de/cgi-bin/WebObjects/ClickNTTV.woa/wa/groupMeetingReport?meeting=5409181&championship=DTTB+12%2F13&group=175908

 

Pressemeldung 17/2013: Vorschau Berlin Leipzig

Ostderby zum Saisonabschluss

Im letzten Saisonspiel schlagen die Tischtennis-Damen der Leutzscher Füchse in Berlin beim ttc berlin eastside auf. Der Leipziger Aufsteiger geht als klarer Außenseiter in die Partie gegen den Tabellenvierten und 37-fachen DDR-Meister. „Es wäre sehr schön, wenn wir ein Spiel mit zurück nach Leipzig nehmen könnten, denn in der nächsten Saison sind die Berlinerinnen durch die Verpflichtungen der deutschen Nationalspielerinnen Xiaona Shan und Kristin Silbereisen noch stärker“, sagt Pressesprecher Lars Wittchen. Die Leutzscher Füchse stehen mit zwei Siegen und 13 Niederlagen auf dem achten Tabellenplatz und werden auch in der kommenden Saison die Bälle im Oberhaus schmettern. Seit der Wende ist es erst das sechste Ostderby in der Tischtennis-Bundesliga-Geschichte. Neben Berlin, die seit 1997 in der Bundesliga spielen, und Leipzig spielte der TTC HC Schwarza (Saison 2004/2005) in der Eliteliga. Das Hinspiel endete 6:0 für Berlin. Für den ttc eastside ist die deutsche Nationalspielerin Irene Ivancan aktiv.

Pressemeldung 16/2013: Spielbericht Leipzig Böblingen

Füchse verlieren gegen Böblingen

Der Leipziger Frauen-Tischtennis-Bundesligist LTTV Leutzscher Füchse spielte am Wochenende zum ersten Mal mit einer reinen sächsischen Aufstellung.

Große Überraschung im Fuchsbau. Statt der russischen Spitzenspielerin Marina Shavyrina stand im letzten Heimspiel der Saison Anna-Marie Helbig für den Tischtennis-Bundesligisten LTTV Leutzscher Füchse am Tisch. Dadurch schmetterten mit den drei gebürtigen Leipzigerinnen Helbig, Linda Renner sowie Huong Do Thi und der in Dippoldiswalde bei Dresden geborenen Kathrin Mühlbach einzig sächsische Spielerinnen den Ball gegen den SV Böblingen. Für den erhofften Ehrenpunkt reichte es für das jüngste Team der Bundesliga (21 Jahre) wie schon im Hinspiel nicht. Das mit 39,75 Jahren erfahrenste Team der Liga aus Böblingen gewann mit 6:0.

Die überraschende Aufstellung hatte zum einen taktische Hintergründe. Weil Linda Renner noch nie gegen Alexandra Urban den Tisch siegreich verlassen konnte und die 24-Jährige die beste Spielerin im Verein gegen eine Abwehrspielerin ist, gelang durch die Herausnahme von Marina Shavyrina das Kunstwerk, Renner gegen Qianhong Gotsch und Do Thi, die sich seit Wochen in einer starken Form befindet, gegen Urban spielen zu lassen. Beide Leipzigerinnen verloren ihre Einzel mit 0:3-Sätzen, trotzdem waren die Trainer zufrieden. „Renner hat gegen eine Europameisterin unglaublich gutes Tischtennis gezeigt. Ich bin mir sicher, mit mehr Training gegen Abwehrspielerinnen ist Renner noch stärker, denn ihr Spielsystem ist prädestiniert, um gegen Defensivspielerinnen erfolgreich zu sein“, so Trainer Fehl. Trainer-Kollege Kai Wienholz sagte zum Spiel der 18-jährigen Huong Do Thi: „Sie weiß selber, dass es nicht ihr bestes Spiel war. Aber mit einer mittelmäßigen Leistung immerhin zweimal mit 10:12 gegen Alexandra Urban, die das Bundesranglistenfinale Top 48 gewonnen hat, zu verlieren zeigt, dass die Gesamtentwicklung positiv ist.“

Durch die taktische Rotation ergab sich zudem eine rein sächsische Mannschaft. „Wir sind mit unserer Philosophie ein Leuchtturm in Deutschland“, sagte Trainer Marco Fehl nach dem Spiel, „und haben uns gefreut, unseren Zuschauer einmal alle regionalen Spielerinnen gemeinsam präsentieren zu können.“

Die größte Chance auf einen Erfolg hatte Anna-Marie Helbig. Die 21-Jährige verbuchte in ihrem dritten Bundesligaeinzel schnell eine 2:0-Satzführung gegen die Rekordnationalspielerin Nicole Struse, bekam dann aber „das Händchen“, womit Tischtennisspieler die Nervosität vor einem großen Sieg bezeichnen. Am Ende setze sich Struse mit 3:2-Sätzen durch und Helbig muss weiter auf ihren ersten Erfolg in der Bundesliga warten. Die Füchse bleiben auf den achten, einem Nichtabstiegsplatz und werden auch in der kommenden Saison in der ersten Bundesliga spielen. Das letzte Saisonspiel findet am kommenden Sonntag beim ttc berlin eastside statt.

Pressemeldung 15/2013: Vorschau Leipzig Böblingen

„Miss Tischtennis“ kehrt in den Fuchsbau zurück

Die Tischtennis-Mädels vom Bundesliga-Aufsteiger LTTV Leutzscher Füchse haben im letzten Heimspiel der Saison noch ein ganz besonderes Geschenk für ihre Zuschauer parat. Der Tabellenachte aus Leipzig empfängt am Sonnabend, dem 13. April 2013, um 18:30 Uhr in der Sporthalle Leplaystraße (Ringerhalle) den Tabellensiebten aus Böblingen und feiert nicht nur das Wiedersehen mit der Ex-Leipzigerin Alexandra Urban, sondern auch die Rückkehr der deutschen „Miss Tischtennis“, Nicole Struse.

Vor knapp zweieinhalb Jahren war Nicole Struse zum ersten Mal zu Besuch im Fuchsbau. Sie trainierte einige Tage mit unseren drei gebürtigen Leipzigerinnen Linda Renner, Huong Do Thi und Anna-Marie Helbig“, berichtet Präsident Christian Klas. Struse ist eine der besten deutschen Tischtennisspielerinnen der Geschichte. Die 41-Jährige und 205-fache deutsche Rekordnationalspielerin gewann unter anderem neun deutsche Meisterschaften, zuletzt 2005, und die Einzel-Europameisterschaft 1996. „Nicole Struse brachte zum ersten Mal etwas von der Aura des großen Sports in unseren Fuchsbau und verriet unseren Mädels nach dem Aufstieg in die zweite Bundesliga noch ein paar Tricks aus der Trapperkiste, darunter manche Schwächen der bevorstehenden Zweitliga-Gegnerinnen“, erinnert sich Klas. Eingefädelt hatte diesen Coup damals Trainer Marco Fehl.

Im Hinspiel, das Böblingen mit 6:0 klar gewinnen konnte, setzte sich Nicole Struse gegen Kathrin Mühlbach mit 3:0-Sätzen durch. „Ich war mit der Leistung unserer kompletten Mannschaft damals nicht zufrieden“, erinnert sich Trainer Kai Wienholz. „Wir hatten uns etwas mehr ausgerechnet, deshalb erwarte ich von unseren Mädels eine Leistungssteigerung im Vergleich zum Hinspiel. Ob es zu einem einzelnen Spielgewinn reicht, werden wir sehen. Böblingen bleibt der klare Favorit“, so Wienholz weiter.

Neben Nicole Struse kann sich das Leipziger Publikum auch auf Qianhong Gotsch freuen. Die 44-Jährige Abwehrspezialistin ist noch immer eine der besten Spielerinnen in der Liga und sicherte sich im Jahr 2000 die Europameisterschaft im Damen-Einzel. Mit Yanhua Xu (46) und Alexandra Urban (28) stellt das Team aus Böblingen mit 39,8 Jahren das erfahrenste Team der Liga. Die Leipzigerinnen, die auch in der kommenden Saison in der Bundesliga spielen werden, könnten mit einem Schnitt von 21 Jahren fast die Töchter ihrer Gegnerinnen sein und werden sich dieses Mal nicht im Training, sondern im Spiel der Tricks ihrer gegnerischen Spielerinnen wie Nicole Struse erwehren müssen.

Presselmeldung 14/2013: Nachbericht Leutzscher Füchse-Watzenborn-Steinberg

Do Thi ohne Satzverlust - Füchse erlegen Watzenborn

Der Leipziger Tischtennis-Bundesligist LTTV Leutzscher Füchse hat den ersten Heimsieg einer sächsischen Damenmannschaft eingeschmettert.

Die Spielerinnen und Verantwortlichen vom LTTV Leutzscher Füchse konnten es selber nicht fassen und strahlten über beiden Ohren. Mit 6:0 dinierte der Leipziger Tischtennis-Bundesligist den Tabellenletzten NSC Watzenborn-Steinberg ab und feierte damit den ersten Heimsieg einer sächsischen Mannschaft in der Eliteliga. „Der ganze Abend war eine runde Sache. Nur eins konnten wir nicht halten: die Spannung“, sagte Präsident Christian Klas nach dem Spiel. Kurioserweise hatte Klas genau diese Spannung den Zuschauern bei seiner Eröffnungsrede noch versprochen.
„Ich hatte schon erwartet, dass wir das Spiel gewinnen, aber nicht so klar“, sagte Kapitän Linda Renner sichtbar stolz auf die Mannschaft. Spielerin des Tages war, wenn man eine bei dem klaren Ergebnis überhaupt nennen darf, Huong Do Thi. Die 18-Jährige gab in ihren beiden Spielen keinen einzigen Satz ab. „Das Doppel mit Linda war wirklich stark“, so Do Thi. „Wir haben taktisch sehr gut gespielt und auch spielerisch konstanter agiert.“ Nach dem überraschenden Sieg gegen das favorisierte Duo Angelina Gürz/Inka Dömges zeigte die Mitteldeutsche Meisterin wenig später in ihrem ersten Aufeinandertreffen mit Désirée Czajkowski eine noch fuchsstärkere Leistung und demonstrierte ihr neu gewonnenes Selbstvertrauen auch den Zuschauern. „Ich habe nicht daran gezweifelt, dass dieses Einzel anders ausgehen kann. Das Spielsystem meiner Gegnerin liegt mir und ich wusste genau, wie ich in engen Situationen zu agieren habe“, so Do Thi, die dem Präsidenten Klas unter der Woche Einzeltraining gibt. „Dass Huong jetzt, nachdem sie jahrelang im Nachwuchsbereich für den Verein als Trainerin tätig war, vielen Erwachsenen mit Tipps und Tricks zur Seite steht, hat sie menschlich ein Stück weiter gebracht. Das wiederum hilft ihr am Tisch“, meint Trainer Marco Fehl zu Huong Do Thi, die zurzeit ihr bestes Tischtennis spielt. Zudem habe Do Thi an mentaler Stärke dazugewonnen, würde das Selbstbewusstsein nicht mehr nur am Tisch zeigen, sondern auch sportlich demonstrieren, so der Trainer weiter.

„Vamos Linda“
Das Leipziger Team war im Duell der beiden Tabellenletzten furios gestartet und schnell mit 2:0 in Führung gegangen. „Die beiden Doppel waren für mich die größten Sorgenkinder. Hätten wir die wie im Hinspiel verloren, wäre es ein ganz enges Match geworden“, erzählte Renner. Danach setzten sich Kathrin Mühlbach, die zum ersten Mal nach dem Gewinn der Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften Anfang März vor heimischen Publikum aufschlug, und Marina Shavyrina erwartungsgemäß, wenn auch mit mehr Mühe als erwartet, durch. Nach dem Sieg von Huong Do Thi war es dann an Linda Renner, den Sack gegen Christine Apel zuzumachen. Angetrieben vom südamerikanischen Fanblock, der immer wieder „Vamos Linda. Una mas.“ – was übersetzt so viel wie „marschieren wir Linda, einen mehr“ heißt – rief, drehte die 24-Jährige als erste Spielerin der Leutzscher Füchse in der Bundesliga einen 0:2-Satzrückstand. „Ich hatte mir schon fast gedacht, dass sie irgendetwas rufen werden“, sagte Renner nach dem Spiel. „Ich bin beim sechsmonatigen internationalen Trainerkurs ihre Dozentin und wir verstehen uns alle sehr gut. Ich habe mich sehr gefreut, dass sie heute zum Spiel gekommen sind.“
Bereits vor dem Spiel stand durch die Rückzüge der Mannschaften aus Kroppach und Saarlouis-Fraulautern fest, dass der Leipziger Aufsteiger auch in der nächsten Saison in der ersten Bundesliga aufschlagen wird. Durch den Sieg sicherte sich das Team den vorletzten Platz und hätte sich somit auch sportlich für die Eliteliga qualifiziert. Das letzte Heimspiel der Saison steigt am Sonnabend, dem 13. April, um 18.30 Uhr im Fuchsbau gegen den um einen Platz besser platzierten SV Böblingen. Dann sind die Leutzscher Füchse wieder der Außenseiter.

Text: Lars Wittchen
25.3.2013

Pressemeldung 13/2013: Vorschau Heimpiel des Jahres gegen Watzenborn

Fährten-Ziel „Heimsieg“ in Sichtweite

Der Tischtennis-Bundesligist und Aufsteiger LTTV Leutzscher Füchse hat am Sonnabend die Möglichkeit seine beiden Saisonziele zu erreichen: Den ersten Heimsieg einer sächsischen Damenmannschaft in der Bundesliga-Historie und die sportliche Qualifikation für eine weitere Saison in der Eliteklasse.

Auf diesen Tag haben die Verantwortlichen und Spielerinnen vom Tischtennis-Bundesligisten LTTV Leutzscher Füchse lange gewartet. Am Sonnabend, dem 23. März, steigt in der Sporthalle Leplaystraße (Ringerhalle) um 18.30 Uhr das „Spiel des Jahres“. Die Messestädterinnen, Tabellenvorletzter in der Eliteliga, empfangen den Tabellenletzten NSC Watzenborn-Steinberg. „Wir wollen mit einem Sieg die Liga sportlich sichern und nicht von den Rückzügen der Vereine aus Kroppach und Saarlouis-Fraulautern profitieren“, sagt Präsident Christian Klas vor dem Spiel. Unisono geben Vorstand und Spielerinnen vom Aufsteiger erstmalig die Favoritenrolle aus.

Das Hinspiel unterstreicht die ungewohnten Töne. Mit 6:3 gewannen die Fähen bei Watzenborn-Steinberg. Diese mussten damals auf die Nummer zwei, Inka Dömges, verzichten. „Dömges hat sich in den letzten zwei bis drei Jahren toll entwickelt. Sie ist eine sehr gefährliche Spielerin“, warnt Trainer Kai Wienholz. „Wir sind zwar der Favorit, aber ein Spaziergang, wie einige meinen, wird das nicht. Watzenborn-Steinberg spielt ein sehr ansehnliches Tischtennis.“ Für die Leipziger Spielerinnen ist der Favoritenstatus Neuland. Bis auf den Hinspielsieg gab es teilweise kräftig auf den Pfoten, wie zuletzt am vergangenen Wochenende. Da kamen die Mädels mit drei Satzgewinnen und zwei 0:6-Niederlagen aus Kroppach und Bingen zurück. „Wir können die Niederlagen gegen die übermächtigen Gegner einschätzen“, sagt die in Leipzig geborene Huong Do Thi. „Gegen Watzenborn-Steinberg wissen wir, dass wir in den Einzeln erfolgreich sein können. Und wenn es nicht laufen sollte und wir vielleicht wegen der Favoritenrolle doch etwas verkrampfen, dann wird uns unser tolles Publikum wieder in die Spur bringen“, so die 18-Jährige.

Christian Klas sieht das Spiel auch als ein „Dankeschön an die Fans. Sie haben uns über die ganze Saison so zahlreich die Treue gehalten, obwohl sportlich das Ergebnis schon im Vorhinein feststand“, sagt der Präsident. Er glaubt, dass der Tischtennis-Fan durch die Offenheit des Spielausgangs noch mehr auf seine Kosten kommen müsse als in der Vergangenheit. „Die Spannung ist größer und dadurch das Mitgehen umso emotioneller. Summa summarum gibt es eine noch nie dagewesene Unterhaltung“, so Klas. Freuen kann sich das Leipziger Publikum auch auf Kathrin Mühlbach. Die 21-Jährige schlägt zum ersten Mal nach dem sensationellen Bronzemedaillengewinn bei den Deutschen Meisterschaften Anfang März vor den eigenen Zuschauern auf. Die perfekte Krönung wäre der erste Heimsieg einer sächsischen Damenmannschaft in den Annalen der Bundesliga.

 

So knacken die Füchse Watzenborn!

Die Mädels vom Aufsteiger LTTV Leutzscher Füchse wollen sich am Wochenende den Traum vom ersten Heimsieg einer sächsischen Tischtennis-Mannschaft in der Damen-Bundesliga erfüllen. Der Tabellenvorletzte aus Leipzig trifft am Sonnabend in der Sporthalle Leplaystraße (Ringerhalle, 18:30 Uhr) auf den Tabellenletzten NSC Watzenborn-Steinberg. Wir analysieren die wichtigsten Duelle:

Die Doppel

Gestartet wird das Punktspiel mit zwei Doppeln. Jedes Team nennt – ohne die Aufstellung vom anderen Team zu kennen – dem Schiedsrichter vor dem Spiel seine beiden Paarungen und an welcher Position (eins oder zwei) sie spielen. „Die Watzenborner Paarung Angelia Gürz/Inka Dömges ist die beste. Sie spielen schon lange zusammen und sind perfekt eingespielt. Zudem ergänzen sich die beiden Spielsysteme optimal. Nicht immer passt eine Rechts-/Linkshänder-Kombination“, analysiert Trainer Wienholz. „Unser Ziel ist es, nicht wie im Hinspiel mit 0:2 in die Einzel zu gehen.“

Das obere Paarkreuz

Im oberen Paarkreuz spielen die Nummer eins und zwei beider Mannschaften gegeneinander. Zuerst über Kreuz, später, nachdem das untere Paarkreuz (siehe unten) sich über Kreuz duelliert hat, im direkten Aufeinandertreffen. „Hier sind wir mit Kathrin Mühlbach und Marina Shavyrina klarer Favorit“, so Wienholz, „aber die Spiele müssen auch erst einmal nach Hause gebracht werden.“ Im Hinspiel setzten sich sowohl Mühlbach, für die es nach dem dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften der erste Heimauftritt ist, als auch Marina Shavyrina gegen die gegnerische Nummer eins Angelina Gürz durch.

Das untere Paarkreuz

„Eine ganz enge Kiste“, meint Wienholz. „Hier ist von vier Minus- bis zu vier Pluspunkten alles möglich.“ Im Hinspiel siegten die gebürtigen Leipzigerinnen Linda Renner und Huong Do Thi gegen Christine Apel jeweils in fünf Sätzen. „Da haben die beiden sensationell gespielt“, sagt Wienholz. Désirée Czajkowski setzte sich in der Hinrunde gegen Linda Renner durch, dürfte die stärkste Spielerin im unteren Paarkreuz sein. Hinter Christine Apel steht noch ein Fragezeichen. Sie leidet an einer Brustmuskelverletzung, konnte zuletzt aber leicht trainieren.

„Insgesamt sind wir der Favorit. Aber ein Spaziergang wird es nicht“, fasst Trainer Wienholz die Ausgangsstellung zusammen.

 

Quick Facts (Stand 20.03.2013)

Tabelle:

8. Platz: LTTV Leutzscher Füchse 1990: 13 Spiele, 1 Sieg, 0 Unentschieden, 12 Niederlagen, 13:75 Siege, 2:24 Punkte
9. Platz NSC Watzenborn-Steinberg: 13 Spiele, 0 Siege, 0 Unentschieden, 13 Niederlagen, 8:78 Siege, 0:26 Punkte

Hinspiel:

NSC Watzenborn-Steinberg-LTTV Leutzscher Füchse e.V. 3:6

Christine Apel/Désirée Czajkowski-Linda Renner/Huong Do Thi 8:11, 9:11, 11:7, 11:8, 11:9
Angelina Gürz/Lea Grohmann-Kathrin Mühlbach/Marina Shavyrina 9:11, 11:7, 5:11, 11:8, 13:11

Angelina Gürz-Marina Shavyrina 1:11, 11:8, 2:11, 11:13
Inka Dömges-Kathrin Mühlbach 0:11, 0:11, 0:11
Christine Apel-Huong Do Thi 6:11, 11:6, 5:11, 11:7, 9:11
Désirée Czajkowski-Linda Renner 15:13, 11:6, 9:11, 11:3

Angelina Gürz-Kathrin Mühlbach 8:11, 6:11, 11:13
Inka Dömges-Marina Shavyrina 0:11, 0:11, 0:11
Christine Apel-Linda Renner 11:7, 5:11, 3:11, 11:2, 8:11

Pressemeldung 12/2013: Nachbericht Doppelspieltag Kroppach und Bingen

Abputzen und Weitermachen“

Für den Tischtennis-Bundesligisten LTTV Leutzscher Füchse war am Wochenende beim Serienmeister sowie Tabellenführer FSV Kroppach und dem Tabellenvierten TTG Bingen/Münster-Sarmsheim kein Blumentopf zu gewinnen. Nach den erwarteten Klatschen gilt jetzt die volle Konzentration auf das „Heimspiel des Jahres“ am kommenden Sonnabend.

Ohne den so sehr erhofften Ehrenpunkt sind die Mädels von den Leutzscher Füchse aus dem Tischtennis-Auswärtsspielwochenende nach Leipzig zurückgekommen. Sowohl beim Serienmeister FSV Kroppach als auch beim Tabellenvierten TTG Bingen/Münster-Sarmsheim hagelte es eine 0:6-Niederlage. „Wenigstens konnten wir nach der Ohrfeige in Kroppach Bingen erhobenen Hauptes verlassen“, sagte Trainer Kai Wienholz nach den Spielen. Im Westerwald war es den Messestädterinnen nicht gelungen, nur einen Satz zu gewinnen.

Vor 140 Zuschauern in Bingen hatte das Leipziger Doppel Linda Renner/Huong Do Thi einen möglichen Ehrenpunkt auf dem Schläger. Die Mitteldeutschen Meisterinnen lagen mit 2:1-Sätzen in Führung, schüttelten am Ende dem gegnerischen Doppel Dana Cechova/Ying Zhang als Verlierer die Hand (11:8, 5:11, 11:6, 4:11, 2:11). „In Satz eins und drei hat Linda mit den Bällen von Abwehrspielerin Zhang keine Probleme gehabt und konnte dadurch Cechova unter Druck setzen. Auf diese Weise verhinderten wir den Angriff von Cechova und ich war in der Lage den Ball von Cechova gut zu platzieren und dadurch Zhang zu bewegen und unter Druck setzen“, analysierte Do Thi das Doppel. „In den Sätzen zwei und vier bekam ich die Bälle von Zhang, mit denen ich etwas Probleme hatte. Im fünften Satz legten wir einen Fehlstart hin. Da es einen Seitenwechsel gibt, wenn ein Doppel fünf Punkte geholt hat und dann auch der Spielablauf wie in den Sätzen zwei und vier weiter verläuft, haben wir den fünften Satz klar verloren.“ Eng war es auch im Einzel von Do Thi. Gegen Olympiateilnehmerin Dana Cechova konnte die 18-jährige gebürtige Leipzigerin den dritte Satz mit 11:5 für sich entscheiden und sich den einzigen Satz im Einzel für Leipzig am Wochenende sichern. „Es ist sehr ärgerlich, dass ich den ersten Satz mit 9:11 verloren habe. Überhaupt haben wir als Mannschaft den ersten Satz immer ganz knapp verloren. Hier fehlt uns einfach noch die Erfahrung. Denn gewinnen wir mal den ersten Satz, steigt auch der Druck auf die favorisiere Gegnerin“, so Do Thi.
Noch klarer war es am Freitag. Dort mussten die Leutzscher Füchse bemerken, dass der FSV Kroppach, bei dem drei deutsche Nationalspielerinnen am Tisch stehen, ein Team „on a Mission“ ist. Der sechsfache deutsche Meister, der die letzten fünf Titel in den Westerwald holte und aktuell erneut Tabellenführer ist, zieht sich am Saisonende aus der Tischtennis-Bundesliga zurück. Deshalb gilt alle Fokussierung auf den sechsten Meistertitel in Folge. Die damit verbundene Gnadenlosigkeit bekamen die Leutzscher Mädels zu spüren. „Wir haben nicht einmal schlecht gespielt. Aber Kroppach war einfach mehr als zwei Klassen besser als wir“, resümierte Trainer Kai Wienholz und blickt voraus, „insgesamt wissen wir die Niederlagen vom Wochenende einzuschätzen. Jetzt gilt der Fokus dem 'Heimspiel der Saison' am kommenden Sonnabend.“ Dann trifft der Tabellenvorletzte Leutzscher Füchse in der Sporthalle Leplaystraße (Ringerhalle, 18.30 Uhr) auf den Tabellenletzten NSC Watzenborn-Steinberg. Das Hinspiel gewannen die Leipzigerinnen mit 6:3, wobei der Gegner auf die Nummer zwei, Inka Dömges, verzichten musste. „Wir sind der Favorit“, sagt Wienholz. Für die Füchse wäre es der erste Heimsieg in der Bundesliga.

Pressemeldung 11/2013: Vorschau Doppelspielwochenende Kroppach und Bingen

Schwierige (Trainings)-Spiele vor Saisonhöhepunkt

Vor dem „Spiel der Saison“ gegen den Tabellenletzten NSC Watzenborn-Steinberg am 23. März 2013 in der Leplaystraße (18.30 Uhr) müssen die Mädels vom Tischtennis-Bundesligisten LTTV Leutzscher Füchse e.V. zum sportlich schwierigsten Wochenende antreten. Bereits am Freitag steigt beim Tabellenführer und aktuellen fünffachen Serienmeister FSV Kroppach das erste Spiel. Einen Tag später führt der Weg ans Rhein-Nahe-Eck zum Tabellenvierten TTG Bingen/Münster-Sarmsheim.

In beiden Spielen gelten die Messestädterinnen als kleiner Bruder von David, der gegen Goliath zu kämpfen pflegt. Trotzdem gehen die Spielerinnen mit neuem Selbstvertrauen in das Wochenende. So erschmetterte Kathrin Mühlbach Anfang März sensationell den dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften. „Die Medaille hat einen ganz besonderen Platz in meinem Trophäenschrank bekommen. Ich war ja schon als Jugendspielerin sehr erfolgreich“, verrät die in Dippoldiswalde bei Dresden geborene Mühlbach. Und auch Linda Renner und die Mitteldeutsche Meisterin Huong Do Thi komplementieren mit ihrer Qualifikation für die K.o.-Runde das tolle Abschneiden der Fähen in Bamberg. Mit drei Spielerinnen in der Ausscheidungsrunde war sonst nur Zweitligist TV Busenbach vertreten. Aufgrund des gesteigerten Selbstbewusstseins in Leipzig ist es dann auch kein Wunder, dass Kathrin Mühlbach ein neues Ziel für die Spiele gegen Topmannschaften ausgibt: „Wir wollen nicht zu Null verlieren“, sagt die 21-Jährige.

Diese Zielvorgabe dürfte im Westerwald nur sehr schwer Umsetzbar sein. Beim Serienmeister aus Kroppach, der sich nach der Saison aus der Bundesliga zurückzieht, spielen die drei deutschen Nationalspielerinnen Xiaona Shan (Deutsche Meisterin 2013), Jiaduo Wu und Kristin Silbereisen. Zudem schmettern mit den Doppeln Xiaona Shan/Krisztina Toth und Jiadou Wu/Kristin Silbereisen die beiden erfolgreichsten der Liga für den Verein aus dem kleinsten Bundesliga-Dorf Deutschlands (644 Einwohner). „Für unsere Spielerinnen ist es eine große Ehre einmal beim FSV Kroppach aufzuschlagen. Die Mannschaft hat im letzten Jahrzehnt das Damen-Tischtennis dominiert“, sagt Christian Klas. „Sportlich gesehen, sind unsere Chancen ein Pünktchen zu finden, am Fuße des Mäuseturms von Bingen größer.“ Die Messestädterinnen verloren beide Hinspiele mit 0:6.

Quick Facts (Stand 12.03.2013)

 

Tabelle:

1. Platz: FSV Kroppach: 11 Spiele, 10 Siege, 1 Unentschieden, 0 Niederlage, 65:16 Spiele, 21:1 Punkte

4. Platz: TTG Bingen/Münster-Sarmsheim: 11 Spiele, 6 Siege, 0 Unentschieden, 5 Niederlagen, 49:46 Spiele, 12:10 Punkte

8. Platz: LTTV Leutzscher Füchse 1990: 11 Spiele, 1 Sieg, 0 Unentschieden, 10 Niederlagen, 13:63 Siege, 2:20 Punkte


Hinspiele:

LTTV Leutzscher Füchse e.V. - FSV Kroppach 0:6

Marina Shavyrina/Anna-Marie Helbig-Jiadou Wu/Kristin Silbereisen 5:11, 4:11, 7:11
Kathrin Mühlbach/Linda Renner-Xiaona Shan/Krisztina Toth 3:11, 8:11, 3:11

Kathrin Mühlbach-Jiaduo Wu 6:11, 6:11, 8:11
Marina Shavyrina-Xiaona Shan 11:6, 10:12, 7:11, 7:11
Anna-Marie Helbig-Krisztina Toth 3:11, 8:11, 2:11
Huong Do Thi-Kristin Silbereisen 2:11, 3:11, 4:11

 

 

LTTV Leutzscher Füchse e.V. - TTG Bingen/Münster-Sarmsheim 0:6

Marina Shavyrina/Anna-Marie Helbig-Zhenqi Barthel/Laura Robertson 11:13, 11:6, 6:11, 4:11
Kathrin Mühlbach/Linda Renner-Dana Cechova/Yaping Ding 6:11, 8:11, 7:11

Kathrin Mühlbach-Zhenqi Barthel 13:15, 4:11, 8:11
Marina Shavyrina-Yaping Ding 7:11, 5:11, 2:11
Linda Renner-Laura Robertson 11:6, 4:11, 6:11, 8:11
Huong Do Thi-Dana Cechova 11:9, 7:11, 6:11, 9:11

Bilanzen (Quelle: Click TT):

FSV Kroppach

Nr.

Vorname und Nachname

Einsätze

Einzel/Doppel

1

2

3

4

Gesamt

1

Xiaona Shan

11

11

4:2

9:2

 

 

13:4

2

Jiadou Wu

11

11

9:2

3:1

 

 

12:3

3

Kristin Silbereisen

11

11

 

 

1:2

11:0

12:2

4

Krisztina Toth

11

11

 

 

7:4

2:0

9:4

5

Bei Bei Sun

0

 

 

 

 

 

 

 

 

Einzel

46:13

Xiaona Shan/Krisztina Toth

 

11

 

 

 

 

10:1

Kristin Silbereisen/Jiaduo Wu

 

11

 

 

 

 

9:2

 

 

 

Doppel

19:3

Gesamt

65:16

 

 

TTG Bingen/Münster-Sarmsheim

Nr.

Vorname und Nachname

Einsätze

Einzel/Doppel

1

2

3

4

Gesamt

1

Yaping Ding

11

11

4:6

7:4

 

 

11:10

2

Zhenqi Barthel

10

10

4:6

3:5

 

 

7:11

3

Dana Cechova

11

11

0:1

1:0

4:2

8:2

13:5

4

Laura Robertson

11

11

 

 

3:7

4:1

7:8

5

Rebecca Matthes

1

1

 

 

1:0

 

1:0

 

 

 

Einzel

39:34

Dana Cechova/Yaping Ding

 

11

 

 

 

 

5:6

Zhenqi Barthel/Laura Robertson

 

10

 

 

 

 

5:5

Rebecca Matthes/Laura Robertson

 

1

 

 

 

 

0:1

 

 

 

Doppel

10:12

Gesamt

49:46

 

 

 

Leutzscher Füchse

Nr.

Name, Vorname

Einsätze

Einzel/Doppel

1

2

3

4

Gesamt

1

Marina Shavyrina

11

11

2:9

1:4

 

 

3:13

2

Kathrin Mühlbach

11

11

2:4

2:7

 

 

4:11

3

Linda Renner

10

9

 

 

1:0

1:8

2:8

4

Huong Do Thi

11

11

 

 

1:9

0:1

1:10

5

Anna-Marie Helbig

4

2

 

 

0:1

0:1

0:2

 

 

 

Einzel

10:44

Kathrin Mühlbach/Linda Renner

 

7

 

 

 

 

1:6

Huong Do Thi/Marina Shavyrina

 

5

 

 

 

 

0:5

Kathrin Mühlbach/Marina Shavyrina

 

3

 

 

 

 

1:2

Huong Do Thi/Linda Renner

 

3

 

 

 

 

1:2

Anna-Marie Helbig/Marina Shavyrina

 

3

 

 

 

 

0:3

Anna-Marie Helbig/Kathrin Mühlbach

 

1

 

 

 

 

0:1

 

 

 

Doppel

3:19

Gesamt

13:63




Pressemeldung 10/2013: Fazit 81. Deutsche Meisterschaften

Traumwochenende für die Leutzscher Füchse

Der LTTV Leutzscher Füchse e.V. hat bei den 81. Deutschen Tischtennis-Meisterschaften in Bamberg mit Quantität und Qualität überrascht. Das Highlight setzte Kathrin Mühlbach.

Sie konnte es am Sonntagabend noch immer nicht fassen. Mit einer Bronzemedaille um den Hals baumelnd kam Kathrin Mühlbach vom Leipziger LTTV Leutzscher Füchse e.V. von den 81. Deutschen Tischtennis-Meisterschaften aus Bamberg wieder. Für die 21-Jährige, die 2010 mit Sabine Winter deutsche Meisterin im Doppel wurde, war es die erste Einzel-Medaille. „Sie hat sich für immer in die Vereinschronik gespielt“, lobt Präsident Christian Klas, denn auch für den Verein war der dritte Platz historisch. Zum ersten Mal überhaupt stehen die Leutzscher Füchse in den nationalen Rekordbüchern.
 
Vor dem für den Gewinn der Bronzemedaille entscheidenden und sensationellen Sieg im Viertelfinale gegen die Nummer 50 der Welt, Petrissa Solja, hatte Mühlbach ihre Pflicht bereits mehr als erfüllt und mit der Berliner Meisterin Soraya Domdey (Füchse Berlin Reinickendorf) sowie Ying Ni Zhan (SG Marßel Bremen) zwei Zweitligaspielerinnen besiegt, wobei Ni Zhan in der ersten Runde mit Nadine Bollmeier (Saarlouis-Fraulautern) die Drittplatzierte der Deutschen Meisterschaften 2012 aus dem Rennen warf. „Ich hatte im vergangenen Jahr mit 0:4-Sätzen gegen Solja verloren und wollte deshalb möglichst locker das Spiel angehen und erst einmal einen Satz gewinnen“, erzählte Mühlbach rückblickend zum Viertelfinale. „Dann lief alles optimal und ich merkte, dass Solja sogar ein bisschen nervös wurde.“ Am Ende gewann die in der Weltrangliste auf Platz 202 stehende Mühlbach mit 4:1-Sätzen (6:11, 12:10, 11:8, 11:8, 11:8) gegen Solja, die für die österreichische Mannschaft Linz AG Froschberg aufschlägt. „Nach dem Spiel haben mich meine Eltern angerufen und gefragt, ob ich wirklich gewonnen habe“, erzählte Mühlbach. Die Eltern verfolgten das Spiel in Dippoldiswalde, dem Geburtsort von Kathrin Mühlbach, über den Live-Ticker und konnten das Ergebnis nicht glauben.
 
Im Halbfinale hatte die Nummer zwei der Fähen gegen die spätere, erstmalige Turniersiegerin Xiaona Shan (FSV Kroppach), deutsche Nationalspielerin und immerhin Nummer 72 der Welt, keine Chance und verlor mit 0:4-Sätzen. Mühlbach war aber nicht die einzige Spielerin der Leutzscher Füchse, die überzeugte. Die Teamkolleginnen Linda Renner und Huong Do Thi qualifizierten sich bei ihrem zweiten Auftritt zum ersten Mal für die K.o.-Runde, Renner sogar als Gruppensiegerin. Zwar verließen die beiden gebürtigen Leipzigerinnen in der 1. Runde den Tisch als Verliererinnen, mit drei Spielerinnen in der Ausscheidungsrunde bewiesen die Füchse jedoch erstmalig auch in der Quantität Stärke. Einzig Zweitligist TV Busenbach konnte mit drei Spielerinnen mithalten. „Das war eine tolle Leistung von Linda und Huong“, lobt Mühlbach und Präsident Klas fügt an, „ich bin einfach nur stolz auf unsere Spielerinnen und hoffe, dass das Gesamtergebnis und diese phänomenale Medaille die Herzen der Sponsoren weiter öffnet.“
 
Zeit zum Feiern ihres größten Einzelerfolgs hat Fähe Mühlbach bisher noch nicht gefunden, „aber Linda und Huong wollen mir noch ein Getränk ausgeben“, berichtet Mühlbach. Welchen Ehrenplatz die Medaille zu Hause bekommt, wusste sie noch nicht genau. Jetzt wolle sie den Triumph auch erst einmal genießen.

04.03.2013
Text: Lars Wittchen

Pressemeldung 09/2012: Mühlbach gewinnt 1. Einzel-Medaille bei DM

Mühlbach gewinnt 1. Einzel-Medaille

Die C-Kader-Spielerin und Nummer 202 der Welt, Kathrin Mühlbach (LTTV Leutzscher Füchse e.V.), hat sensationell die Bronze-Medaille bei den 81. Deutschen Tischtennis-Meisterschaften in Bamberg gewonnen. Im Halbfinale verlor die 21-Jährige gegen die deutsche Nationalspielerin und Nummer 72 der Weltrangliste, Xiaona Shan (FSV Kroppach), mit 0:4-Sätzen. Am Sonnabend hatte die in Dippoldiswalde (bei Dresden) geborene Mühlbach im Viertelfinale überraschend Nationalspielerin Petrissa Solja (Linz AG Froschberg, Nummer 50) mit 4:1-Sätzen geschlagen. Für Mühlbach, die 2010 mit Sabine Winter den Deutschen Meistertitel im Doppel gewann, ist es der größte Erfolg im Einzelwettbewerb. Für den Leipziger Tischtennisverein LTTV Leutzscher Füchse e.V. der erste Medaillengewinn im Erwachsenenbereich.
Weitere Recherchemöglichkeiten:

Pressemeldung 08/2013: Spielbericht Füchse-Saarlouis-Fraulautern

Shavyrina versetzt Zuschauer in Ekstase

Der Tischtennis-Bundesligist LTTV Leutzscher Füchse hat mit einem frenetischen Publikum im Rücken gegen den Tabellenzweiten und Meisterschaftsfavoriten TTSV Saarlouis-Fraulautern zweieinviertel Stunden Widerstand geleistet. Trotz der erwartungsgemäß hohen Niederlage hat sich eine Spielerin endgültig in die Herzen der Leipziger Zuschauer gespielt.

Marina Shavyrina war die traurigste Person an einem Abend, an dem alle Zuschauer mit strahlenden und glücklichen Augen nach Hause gegangen waren. Mit 1:6 hatte der Tischtennis-Bundesligist LTTV Leutzscher Füchse gegen TTSV Saarlouis-Fraulautern erwartungsgemäß klar verloren. Das Ziel, einen Satz zu gewinnen, wurde deutlich übertroffen. Nur ein kleiner Fuchs, wie die Leipziger liebevoll einen Kanten- oder Netzball für ihre Mannschaften nennen, fehlte zu einem weiteren Punkt.

Todtraurige Augen hatte Marina Shavyrina von den Leutzscher Füchsen nach dem ersten Einzel in der Spielerbox. Wieder war das Moskauer Sternchen nah dran ein Einzel zu entführen. Wieder sollte es nicht reichen. „Ihr gelingt es einfach nicht, sich für die harte Trainingsarbeit zu belohnen. Es ist zum verzweifeln“, sagte Präsident Christina Klas nach dem Spiel.

Gegen die Europameisterin (1998, 2002) und in dieser Saison noch ungeschlagene Xia Lian Ni lag Shavyrina trotz zweier Satzbälle im ersten Satz mit 0:2 hinten. Nach dem 11:9 im dritten riss Shavyrina mit einer Serie von neun Punkten in Folgen die Zuschauer aus den Sitzen. Reihenweise schlugen die von Trainer Kai Wienholz geforderten „Raketenschüsse“ eiskalt auf der gegnerischen Tischhäfte ein. „Es war so mega laut“, berichtete Vereins-Ikone und Kapitänin Linda Renner, die gleichzeitig am zweiten Tisch spielte. „Immer wieder brach mitten in meinem Ballwechsel tobender Applaus auf. Da wusste ich, dass alle zu Marina schauen“, fügte der eigentliche Publikumsliebling an.

Im fünften Satz holte die fast 50-jährige Ni alle sportlich fairen und abgebrühten Tischtennistricks aus der Weisheitstasche, spielte offensiver, platzierte abwechslungsreicher und ging schnell mit 5:2 in Führung. Shavyrina ließ sich nicht beirren, kam erneut zurück und erreichte die Verlängerung des Entscheidungssatzes. Am Ende setzte sich dann doch die Erfahrung durch (12:10). „Der Sieg wäre der I-Punkt auf einen so schon perfekten Abend gewesen“, meinte Kai Wienholz nach dem Spiel.

Mit einem Paukenschlag hatte die Begegnung begonnen. Die Doppelpaarungen Huong Do Thi/Linda Renner sowie Kathrin Mühlbach/Marina Shavyrina demonstrierten, dass sie die Zusammensetzungen der Zukunft sein könnten. „Wir haben versucht, den Gegner zu bewegen und immer schön die Seitenlinien angespielt“, verriet Mühlbach die Siegertaktik. Mit 3:2-Sätzen erschmetterten die beiden Spitzenspielerinnen der Füchse gegen Fen Li und Maria Fazekas im dritten gemeinsamen Auftritt den ersten Sieg und sicherten den nicht für möglich gehaltenen Spielgewinn. Während des Spiels verballerten Mühlbach/Shavyrina sogar einige einfache Bälle. „Wir hätten höher gewinnen können“, sagt Mühlbach und macht Hoffnung für die Zukunft.

Auch die frischgebackenen Mitteldeutschen Meister DoThi/Renner überzeugten bei der 1:3-Niederlage gegen Nadine Bollmeier/Xia Lian Ni, die sich während des Doppels durchaus energisch unterhielten. Für den Tabellenachten aus Leipzig geht es am 15. und 16. März mit Auswärtsspielen in Kroppach und Bingen weiter. Eine Woche später steigt das Spiel des Jahres. Am 23.3. kommt mit Watzenborn-Steinberg der Tabellenletzte zum entscheidenden Match um den Nichtabstieg in den Fuchsbau.

Alle Ergebnisse:

LTTV Leutzscher Füchse e.V. - TTSV Saarlouis-Fraulautern 1:6

Huong Do Thi/Linda Renner-Xia Lian Ni/Nadine Bollmeier 5:11, 12:10, 7:11, 7:11
Marina Shavyrina/Kathrin Mühlbach-Fen Li/Maria Fazekas 12:10, 8:11, 9:11, 11:7, 11:7

Marina Shavyrina-Xia Lian Ni 10:12, 7:11, 11:9, 11:4, 10:12
Kathrin Mühlbach-Fen Li 8:11, 9:11, 6:11
Linda Renner-Maria Fazekas 4:11, 5:11, 7:11
Huong Do Thi-Nadine Bollmeier 9:11, 4:11, 3:11

Marina Shavyrina-Fen Li 5:11, 11:7, 5:11, 8:11

Text: Lars Wittchen

Pressemeldung 07/2013: Vorschau Füchse-Saarlouis-Fraulautern

Mit Hausschuhen und Musik in die Bundesliga

Als „fünftes Rad“ hatte sich Huong Do Thi vom Tischtennis-Bundesligisten LTTV Leutzscher Füchse e.V. vor dieser Saison selbst im Saisonheft bezeichnet. Seit der Rückrunde ist die 18-Jährige die vierte Einzelspielerin bei den Füchsen. Nun schaffte Do Thi in nur drei Wochen durch jeweils drei Titel bei den Landeseinzelmeisterschaften und den Mitteldeutschen Meisterschaften den Durchbruch. „Sie hat eine steile Entwicklung genommen“, adelt Christian Klas seine Spielerin vor dem nächsten Heimspiel am Sonnabend, dem 16. Februar 2013, in der Sporthalle Leplaystraße (Ringerhalle, 18.30 Uhr) gegen den Tabellenzweiten TTSV Saarlouis-Fraulautern. Und der Präsident ist sich sicher, dass „sie ihr Potential noch nicht ausgeschöpft hat“.

Für Trainer Kai Wienholz ist die Leistungssteigerung keine Überraschung: „Ich habe schon vor der Saison gesagt, mit weniger Spielen und mehr Erholung wird Huong in diesem Jahr noch stärker sein. Das hat sie mit den zwei Turniersiegen bewiesen.“ Obwohl im letzten Schuljahr hatte Do Thi in der vergangenen Saison vom 2. September 2011 bis 30. April 2012 118 Einzel (74:44 Siege) an 35 Wochenenden für die Füchse bestritten. „Sie hat sich in den Dienst des Vereins gestellt. Das muss man einer 17-jährigen sehr, sehr hoch anrechnen“, so Wienholz weiter. Nur an acht Wochenenden einschließlich Silvester und Neujahr hatte Do Thi die Füße baumeln lassen können.
Do Thi, die eine von drei Leipzigerinnen beim Bundesliga-Aufsteiger ist, wurde das Tischtennisspielen in die Wiege gelegt. Mutter Hoa war einst Nationalspielerin für Vietnam und kam vor 26 Jahren nach Leipzig. In ihrer Kindheit teilte sich Huong mit ihrer vier Jahre jüngeren Schwester Tho im Winter ein Zimmer, weil im anderen ein Tischtennistisch stand. Und wenn nicht dort, dann trainierten sie in der knapp 100 Meter entfernten Tischtennishalle. „Eigentlich könnte sie mit den Hausschuhen zum Training gehen“, witzelt Christian Klas.
Gerade Schuhe spielen bei der jungen Dame neben dem Tischtennis eine große Rolle. Genau deswegen würde sie auch niemals in Hausschuhen zum Training gehen. Neben den Tretern werden von den Mitspielerinnen und Verantwortlichen Shoppen, das Handy und Musikhören als Marotten vom Shooting-Star genannt. Für Do Thi ist das Handy am wichtigsten, weil „darauf die Musik ist.“ Diese braucht sie zur richtigen Einstimmung, egal ob für Training oder Punktspiel.

Ich erinnere mich noch sehr genau an unsere erste Begegnung“, erzählt Teamkollegin Anna-Marie Helbig. „Bei den Stadtmeisterschaften 2003, ich hatte einen Topfschnitt, traf ich auf die neunjährige Huong. Vor dem Spiel meinte mein Trainer nur zu mir: 'Wenn Du die Kleine mit den zwei süßen Zöpfen schlägst, dann bist du sehr gut.' Ich habe gewonnen“, erzählt Helbig mit einem Augenzwinkern. Damals spielten beide in einem anderen Verein. Noch im selben Jahr wechselte Do Thi zu den Füchsen, Helbig ein Jahr später. „Huong hat im ersten Jahr kein Wort gesagt“, erinnert sich Kapitänin Linda Renner, die dritte gebürtige Leipzigerin der Mannschaft, und scherzt, „ich glaube, sie hatte Angst vor uns.“ Präsident Klas meinte sogar, er habe sich total erschrocken, als er das erste Mal ihre Stimme wahrgenommen habe. Do Thi lacht, als sie von diesen Aussagen hört. „Es stimmt, ich war sehr introvertiert in meinen ersten Jahren bei den Füchsen. Mittlerweile habe ich mich geändert, kann auf Menschen zugehen. Das hat sich auch aus dem Sport entwickelt und meine beiden Trainer haben einen großen Anteil daran.“

Am Tisch wirkt die Leipzigerin noch immer sehr ruhig. „Ich würde mir manchmal wünschen, dass sie etwas mehr Emotionen zeigt und ihre Körpersprache am Tisch besser ist“, sagt Präsident Klas. Do Thi sieht es etwas anders: „Im Spiel muss ich mich auf so viele Dinge gleichzeitig konzentrieren. Wo steht die Gegnerin, welchen Ball spielt sie wohin, wie soll ich reagieren. Deshalb bin ich am Tisch sehr konzentriert und wirkte daher so ruhig. Aber ich bin schon emotionaler geworden“, sagt Do Thi. „Sie ist unglaublich ehrgeizig“, berichtet Anna-Marie Helbig und fügt an, „was man nach außen nicht sieht, macht sie mit sich selbst aus.“

Als sportliches Ziel formuliert die Leipzigerin das Spielen in der 1. Bundesliga mit kontinuierlichen und realistischen Chancen auf einen Mannschaftssieg. Für den Verein ist sie schon jetzt ein „Glücksfall“ und für die Spielerinnen „eine gute Freundin, auf die man sich verlassen kann.“

Tabellenstand

Das Hinspiel

Die Statistiken der Spieler

Text: Lars Wittchen

Pressemeldung 06/2013: 3 Titel für Do Thi bei den Mitteldeutschen

Do Thi herrscht über Mitteldeutschland

Huong Do Thi vom Tischtennis-Bundesligisten LTTV Leutzscher Füchse e.V. hat drei Wochen nach den Landeseinzelmeisterschaften in Brandis (Sachsen) auch bei den 3. Mitteldeutschen Meisterschaften (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) alle drei möglichen Titel gewonnen. In Wilsdruff verteidigte die 18-Jährige im Damen-Einzel durch einen 4:0-Satzerfolg gegen Teamkollegin Linda Renner ihren Titel. Zudem triumphierte Do Thi im Damen-Doppel (mit Renner) und im Mixed-Wettbewerb an der Seite von Hendrik Fuß (TTC Holzhausen).
Durch die Endspielteilnahme im Damen-Einzel lösten Do Thi und Renner das Ticket für die Deutschen Einzelmeisterschaften, die vom 01.-03. März 2013 in Bamberg stattfinden. Kathrin Mühlbach (LTTV Leutzscher Füchse) und Anna Krieghoff (SV Rapid Chemnitz) waren bereits vorqualifiziert. Insgesamt feierten die Damen der Leutzscher Füchse bei den Mitteldeutschen Meisterschaften den dritten Titel im Einzel. Sonja Busemann (heute Busenbach) hatte 2011 den Pokal für das Team aus Leipzig erschmettert.
Einzelplatzierung Damen
1. Huong Do Thi (LTTV Leutzscher Füchse)
2. Linda Renner (LTTV Leutzscher Füchse)
3. Annika Fischer (TTC HS Schwarza)
3. Franzsika Lasch (SV Rapid Chemnitz)
Doppelplatzierung Damen
1. Huong Do Thi/Linda Renner (LTTV Leutzscher Füchse)
2. Julia Krieghoff/Franziska Lasch (SV Rapid Chemnitz)
3. Sophie Schädlich (SV SCHOTT Jena)/Anja Pohl (TTC HS Schwarza)
3. Annika Fischer/Marie Rost (TTC HS Schwarza)
Mixed-Wettbewerb
1. Huong Do Thi (Leutzscher Füchse)/Hendrik Fuß (Holzhausen)
2. Annika Fischer (TTC HS Schwarza)/Erik Schreyer (Post SV Mühlhausen)
3. Sophie Schädlich/Chris Albrecht (SV SCHOTT Jena)
3. Franziska Lasch(SV Rapid Chemnitz)/Jens Kurkowski (TTC Holzhausen)

Alle Ergebnisse:
Teilnahmeliste
Ergebnisse

Text: Lars Wittchen

Pressemeldung 05/2013: Nachbericht Kolbermoor-Füchse

"Ein ganz kleines bisschen Glück“

Die beiden Topspielerinnen Marina Shavyrina und Kathrin Mühlbach vom LTTV Leutzscher Füchse e.V. verpassten beim Auswärtsspiel in Kolbermoor einen weiteren Einzelerfolg. Dagegen setzte das überraschend aufgestellte Doppel Huong Do Thi/Linda Renner ein Ausrufezeichen.

Das Doppel Huong Do Thi und Linda Renner sorgte bei der 1:6-Niederlage der Füchse in Kolbermoor für den Ehrenpunkt. Die beiden gebürtigen Leipzigerinnen setzten sich in fünf Sätzen gegen die Mädchen-Nationalspielerin Chantal Mantz und die Topspielerin der vergangenen Zweitligasaison, Krisztina Ambrus, durch und konnten sich dabei einen vergebenen Matchball im dritten Satz leisten. „Wir haben in den fünf Sätzen unseren Spielstil nicht verändert“,  resümierte Kapitänin Renner nach dem Spiel, „sondern konsequent entweder die Bälle kurz abgelegt oder den Angriff gesucht. Das klappte in den Sätzen eins, zwei und fünf besser als in den anderen beiden Sätzen“, so Renner weiter. Im zweiten gemeinsamen Auftritt in der Bundesliga war es für Do Thi/Renner der erste und für die Füchse erst der zweite Erfolg im Doppel überhaupt. „Am nächsten Wochenende findet die Mitteldeutsche Meisterschaft statt. Wir wollten Do Thi und Renner die Möglichkeit geben, sich einzuspielen. Deshalb haben wir vor dem Spiel unsere Doppel verändert“, erklärt Christian Klas die veränderte Doppelaufstellung und ließ gleichzeitig offen, ob die Doppel im nächsten Spiel erneut in der selben Aufstellung antreten werden.

Der Präsident schwärmte nach dem Spiel erneut von der Leistung Marina Shavyrinas. Die Russin zeigte gegen die deutsche Nationalspielerin Sabine Winter eine starke Leistung. Nach fulminantem Start (11:3) und verlorenem 2. Satz (7:11) führte die Fähe im dritten bereits mit 9:6, musste dann aber den Satz mit 10:12 abgeben. Im nächsten Satz war es jetzt Winter, die einen 8:6 Vorsprung nicht nach Hause bringen konnte und den Satz mit 9:11 verlor. Der fünfte blieb bis zum 8:8 spannend, ehe Winter mit drei Punkten in Folge den Sieg sichern konnte. „Shavyrina war auf dem gleichen Niveau wie Winter“, fasste Klas das Spiel zusammen. Angesprochen, was denn noch fehlen würde, um ein solches Spiel mal zu gewinnen, antwortet Shavyrina kurz und knapp: „Ein ganz kleines bisschen Glück“. Im zweiten Spiel ereilte Shavyrina das gleiche Schicksal wie zuvor Teamkollegin Kathrin Mühlbach. Beide Starfähen hatten gegen die Teameuropameisterin von 2003, die überragende Wenling Tan-Monfardini, keine Chance.

Neben Shavyrina hatte Linda Renner einen weiteren Punkt auf dem Schläger. Die 24-Jährige führte gegen Chantal Mantz mit 2:0-Sätzen, konnte die Führung aber nicht zur Spielerbank retten. „Chantal Mantz ist es ab dem dritten Satz gelungen, die Ballwechsel länger zu gestalten. Diese hat sie dann fast alle gewonnen“, erklärt Renner die Wende im Spiel. Insgesamt zeigten sich die Füchse mit dem Ergebnis zufrieden. „Wir wollten nicht zu Null nach Hause fahren und das ist uns gelungen“, so Präsident Klas.

Für den Tabellenachten aus Leipzig geht es am 16.2.2013 um 18.30 Uhr weiter. Dann kommt mit dem TTSV Saarlouis-Fraulautern eine absolute europäische Spitzenmannschaft in die Leplaystraße (Ringerhalle). Beim Tabellenzweiten spielen mit Jiao Li und Xia Lian Ni gleich zwei Europameisterinnen.

Alle Ergebnisse:
Wenling Tan-Monfardini/Sabine Winter-Kathrin Mühlbach/Marina Shavyrina 11:4, 11:9, 11:5
Krisztina Ambrus/Chantal Mantz-Huong Do Thi/Linda Renner 7:11, 11:13, 14:12, 11:9, 6:11
Wenling Tan-Monfardini-Kathrin Mühlbach 11:5, 11:3, 13:11
Sabine Winter-Marina Shavyrina 3:11, 11:7, 12:10, 9:11, 11:8
Krisztina Ambrus-Huong Do Thi 11:3, 11:5, 11:8
Chantal Mantz-Linda Renner 7:11, 9:11, 11:3, 11:7, 11:8
Wenling Tan-Monfardini-Marina Shavyrina 11:1, 11:8, 11:3

Text: Lars Wittchen

Pressemeldung 04/2013: Vorschau Kolbermoor-Füchse

Auswärts ein Einzel „stehlen“

Heiß wie Frittenfett fahren die beiden Topspielerinnen Kathrin Mühlbach (21) und Marina Shavyrina (24) vom Tischtennis-Bundesligisten LTTV Leutzscher Füchse e.V. am Sonntag, den 03.02.2013, zum Mitaufsteiger SV-DJK Kolbermoor. Mitte Dezember hatten beide Fähen im Heimspiel (2:6) gegen die Topspielerinnen des Tabellensiebten, Wenling Tan-Monfardini und Sabine Winter, tolle Spiele abgeliefert, konnten aber keinen Punkt verbuchen. Dieses Mal wollen sie zumindest einen Einzelpunkt aus den zusammengerechnet vier möglichen Spielen sichern.

Nach den Einzelerfolgen von Mühlbach und Shavyrina gegen die 187-fache deutsche Nationalspielerin Elke Schall-Süß (TUSEM Essen) wäre ein neuerlicher Einzelerfolg ein weiteres Achtungszeichen an die Liga“, sagt Präsident Christian Klas vor dem Spiel. Beide Fähen waren nach dem letzten Bundesligaspiel gegen Essen nicht untätig und haben in den vergangenen drei Wochen ihre tolle Form konserviert. Während Shavyrina in Moskau ein Turnier bestritt, schnitt Mühlbach als beste deutsche Spielerin in Almeira ab. Bei dem ITTF Euro-Africa Challenge Series-Event-Turnier scheiterte die Nummer 201 der Welt im Achtelfinale an der Nummer 55, Ho Ching Lee. In dieser Woche nimmt Mühlbach, die am Mittwoch 21 Jahre alt wurde, am DTTB-C-Kader-Lehrgang in Düsseldorf teil.

Dass es für beide Fähen selbst in Topform nicht einfach wird einen Einzelpunkt einzuspielen, ist Präsident Klas bewusst. Tan-Monfardini, Team-Europameisterin mit Italien 2003, und die deutsche Nationalspielerin Sabine Winter bilden in der Liga das drittsiegreichste Duo im oberen Paarkreuz. Mühlbach und Shavyrina liegen dagegen auf Platz acht. „Beide Spielerinnen trainieren verdammt hart und hätten es verdient, einen weiteren Einzelpunkt für die Füchse zu holen“, meint Klas. Eine Überraschung wäre es allemal.

Das Hinspiel
Die Tabelle
Die Mannschaftsbilanzen

Text: Lars Wittchen

Pressemeldung 03/2013: News zur Landeseinzelmeisterschaft

Do Thi nicht zu stoppen!

Bei den Tischtennis-Landeseinzelmeisterschaften am vergangenen Wochenende sicherte sich Huong Do Thi vom Bundesliga-Verein LTTV Leutzscher Füchse e.V. alle drei Titel. In Brandis triumphierte die 18-Jährige im Einzel, Doppel (mit Teamkollegin Linda Renner) und im Mixed-Wettbewerb mit Hendrik Fuß (Holzhausen). Insgesamt konnten sich die Fähen im Damenbereich acht von zwölf möglichen Medaillen sichern. Für Do Thi war es die erste Einzelmedaille bei den Landesmeisterschaften.

Einzelplatzierung Damen:
1. Huong Do Thi (Leutzscher Füchse)
2. Linda Renner (Leutzscher Füchse)
3. Huong Tho Do Thi (Leutzscher Füchse)

Alle Ergebnisse: http://www.global.hs-mittweida.de/~sttv9/sttv/files/Landeseinzelmeisterschaften/LEM%202013/Damen%20Vor-und%20Endrunde.pdf

Doppelplatzierung Damen:
1. Huong Do Thi/Linda Renner (Leutzscher Füchse)
2. Sandy Knobloch/Franziska Lasch (Rapid Chemnitz)
3. Luise Böttger/Carola Mehner (Leutzscher Füchse)
3. Alwine Scherber (Dresden-Mitte)/Linda Svadlenka (Lengenfeld)

Alle Ergebnisse: http://www.global.hs-mittweida.de/~sttv9/sttv/files/Landeseinzelmeisterschaften/LEM%202013/Damen%20Vor-und%20Endrunde.pdf

Gemischtes Doppel:
1. Huong Do Thi (LTTV Leutzscher Füchse)/Hendrik Fuß (Holzhausen)
2. Linda Renner (Leutzscher Füchse)/Paul Müller (Bautzen)
3. Franziska Lasch (Rapid Chemnitz)/Jens Kurkowski (Holzhausen)
3. Sandy Knobloch (Rapid Chemnitz)/Philipp Hoffmann (Holzhausen)

Alle Ergebnisse: http://www.global.hs-mittweida.de/~sttv9/sttv/files/Landeseinzelmeisterschaften/LEM%202013/1213_LEM_DaHe_Mix.pdf

Zu den Ergebnisse der Herren geht es über diesen Link: http://www.global.hs-mittweida.de/~sttv9/sttv/index.php?option=com_content&task=view&id=96&Itemid=117

21.01.2013
Text: Lars Wittchen

Pressemeldung 02/2013: Nachbericht Füchse-Essen

Shavyrina und Mühlbach brennen Tischtennis-Feuerwerk ab

Der Tischtennis-Bundesligist LTTV Leutzscher Füchse e.V. hat gegen TUSEM Essen wie erwartet den Tisch als Verlierer verlassen und ist doch hoch zufrieden. Marina Shavyrina und Kathrin Mühlbach sorgten gegen die 187-fache Nationalspielerin Elke Schall-Süß für eine Tischtennis-Sensation. Trotzdem war für Präsident Christian Klas eine andere Fähe „Spielerin des Tages“.

Gemütlich und bequem hatte es sich Christian Klas, der Präsident des LTTV Leutzscher Füchse e.V., nach dem Spiel gemacht. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte er im Zurücklehnen. Eigentlich hätte Klas es nicht betonen müssen, so sehr konnte man ihm Ansehen, wie er die letzten beiden Stunden genossen hatte. Mit 2:6 haben die Leutzscher Füchse gegen den Tabellenfünften TUSEM Essen verloren, bleiben mit 2:16-Punkten als Vorletzter auf einen Nichtabstiegsplatz. Und doch hatte dieser Abend Magisches.

Die Doppel begannen etwas blutleer, aber danach zündeten Mühlbach und Shavyrina ein Feuerwerk ab. Und mit etwas Glück steht es dann 2:2“, so Klas. Nach den klar verlorenen Doppeln musste sich Shavyrina in ihrem Debüt als neue Nummer eins in vier engen Sätzen Qi Shi geschlagen geben. Mühlbach dagegen machte es besser und setzte sich mit 3:2-Sätzen gegen die 187-fache Nationalspielerin Elke Schall-Süß durch. „Kathrin Mühlbach hat einige direkte Punkte mit den Aufschlägen gemacht und ihre Bälle sehr gut platziert“, analysierte Linda Renner nach dem Spiel. Die eigentliche Nummer drei der Füchse stand heute ungewohnt hinter der Bande und ersetzte die verhinderten Trainer Kai Wienholz und Marco Fehl. Diese hatten zuvor noch entschieden, dass Renner gegen Essen aus taktischen Gründen hinaus rotiert. Keine schlechte Entscheidung. Denn Huong Do Thi und Anna-Marie Helbig zeigten eine fuchsstarke Leistung, auch wenn sie es nicht in Punkten umwandeln konnten. „Do Thi hat sehr gut gespielt. Sie ist sicherer in ihren Angriffsbällen geworden“, so Renner.

Anna-Marie Helbig ließ in ihrem zweiten Bundesliga-Einzel wieder alten Stärken mehr als nur aufblitzen. Gegen die slowakische Nationalspielerin und Nummer 103 der Welt, Barbora Balazova, waren „ihre Bewegungen fast wieder die alten. Ihre Liebe zum Spiel, das unglaubliche Ballgefühl und das Kämpferherz, all das hat sie den Zuschauern heute präsentiert“, beschrieb Klas das Spiel der 21-Jährigen und fügte an, „für mich war Anna-Marie Helbig die Spielerin des Tages“. Helbig, die seit September 2010 aufgrund einer unbekannten Krankheit nur drei komplette Punktspiele mit Einzel und Doppel in der 1. und 2. Bundesliga bestritt, hat mit Beginn der Rückrunde Huong Do Thi die Position der Nummer vier übergeben. Sie kann fast wieder komplett trainieren und möchte in der Oberliga Spielpraxis sammeln.

Nach dem 1:5-Pausentee war es Marina Shayrina die Elke Schall-Süß völlig entzauberte und nur 16 Punkte in drei Sätzen zugestand. „Marina wird immer besser“, sagt Renner. „Neben ihrer unglaublichen Geschwindigkeit in den Schlägen und der Tatsache, dass sie drei bis vier solcher Bälle in Folge spielen kann, fängt sie langsam an, diese Bälle auch immer besser zu platzieren“, erklärt Renner die erneute Leistungssteigerung von Shavyrina. Nach der Niederlage von Mühlbach gegen Qi Shi stand dann das 2:6 in den Büchern.

Präsident Christian Klas hat derweil die Siege gegen eine Galionsfigur des deutschen Tischtennis, die immer engeren Spiele im unteren Paarkreuz und die Rückkehr von Genussspielerin Anna-Marie Helbig ausgekostet. Am 3.2.2013 geht es für die Leipzigerinnen beim Mitaufsteiger SV DJK Kolbermoor weiter. Nächstes Heimspiel ist am Sonnabend, dem 16.2.2013, gegen Meisterschaftsmitfavorit Saarlouis-Fraulautern. Das Spiel findet wieder in der Sporthalle Leplaystraße (Ringerhalle) um 18.30 Uhr statt.

Alle Ergebnisse:

Leutzscher Füchse – TUSEM Essen 2:6

Marina Shavyrina/Huong Do Thi-Elke Schal-Süß/Qi Shi 9:11, 9:11, 5:11

Kathrin Mühlbach/Anna-Marie Helbig-Barbora Balazova/Na Yin 6:11, 7:11, 4:11

Marina Shavyrina-Qi Shi 2:11, 15:13, 6:11, 10:12

Kathrin Mühlbach-Elke Schall-Süß 11:9, 5:11, 12:10, 8:11, 11:9

Huong Do Thi-Na Yin 7:11, 5:11, 5:11

Anna-Marie Helbig-Barbora Balazova 5:11, 6:11, 12:10, 8:11

Marina Shavyrina-Elke Schall-Süß 11:3, 11:5, 11:8

Kathrin Mühlbach-Qi Shi 2:11, 8:11, 7:11

13.01.2013
Text: Lars Wittchen

Pressemeldung 01/2013: Vorschau Füchse-Essen

Shavyrina neue Nummer eins – Mühlbach gegen Galionsfigur

Der Tischtennis-Bundesligist LTTV Leutzscher Füchse e.V. trifft zum Rückrundenauftakt am Sonnabend, dem 12.01.2013, um 18.30 Uhr (Spielbeginn) auf den Tabellenfünften TUSEM Essen. Marina Shavyrina wird dann in der Leplaystraße 11 (Ringerhalle) zum ersten Mal als neue Nummer eins des Tabellenachten aufschlagen.

17 Satz- beziehungsweise Matchbälle in zwei Einzeln und einem Doppel hatte Marina Shavyrina im letzten Heimspiel gegen SV DJK Kolbermoor abwehren können. Zudem drehte sie im vierten Satz bei Satzrückstand ein 5:9 gegen Wenling Tan-Monfardini, Team-Europameisterin 2003 mit Italien, in ein 11:9 um. „Marina Shavyrina ist die Überraschung der Hinrunde gewesen“, sagt Präsident Christian Klas über die 24-Jährige. „Sie hat in diesem halben Jahr das angenommen, was unsere drei gebürtigen Leipzigerinnen Linda Renner, Anna-Marie Helbig und Huong Do Thi seit Jahren demonstrieren: arbeiten, kämpfen und beißen.“

Den Lohn für die Arbeit erhält Shavyrina in der Rückrunde. Aufgrund des höchsten QTTR-Wertes im Team ist die in Moskau geborene Shavyrina neue Nummer eins der Leutzscher Füchse. Der QTTR-Wert, der viermal im Jahr berechnet wird und anhand dem eine Mannschaft vor einer Spielhälfte aufstellen muss, ist Ausdruck aller Einzel einer Spielerin bei offiziellen Mannschafts- und Individualwettbewerben in Deutschland. „Für Shavyrina ist die neue Position eine große Chance“, sagt Trainer Kai Wienholz. „Sie kann jetzt beweisen, was sie gegen Spielerinnen, die ihr in der Mehrzahl besser liegen, zu leisten im Stande ist.“

 

Große Bedeutung möchte Shavyrina der Spitzenposition aber nicht geben. „Für mich ist es wichtig, dass ich mein Bestes gebe und meinem Team helfe, zu punkten“, so die Russin, die hinzufügt, „es ist das beste Team, in dem ich jemals gespielt habe. Es herrscht ein unglaublich guter Zusammenhalt zwischen den Spielerinnen sowie den Spielerinnen und Trainern.“ Als Ziel für die Rückrunde hat sich Shavyrina, die sich von der Stadt Leipzig und der tollen Unterstützung der Zuschauen begeistert zeigt, gesetzt, „ihr Spiel weiter zu verbessern, hart zu trainieren und dem Team zu helfen, nicht abzusteigen.“

 

Essen kommt mit Schall-Süß

 

Neben dem Positionswechsel von Shavyrina und Kathrin Mühlbach, die jetzt kontinuierlich gegen die Nummer eins des Gegners spielen und dadurch härter geprüft und weiter profitieren wird, ersetzt Huong Do Thi (18) Anna-Marie Helbig als Nummer vier. Die 21-jährige Helbig setzt nach langer Krankheit auf Spielpraxis in der Oberliga und hat daher den Platz an Do Thi abgegeben.

Beim Gast aus Essen hat sich an der Aufstellung dagegen nichts verändert. Spitzenspielerin bleibt die 187-fache Nationalspielerin Elke Schall-Süß, die in ihrem ersten Einzel gegen Kathrin Mühlbach das „Spiel des Tages“ bestreiten wird. An Nummer drei spielt die slowakische Nationalspielerin Barbora Balazova. „Wir wollen in Leipzig nichts anbrennen lassen, und gehen maximal von zwei bis drei Gegenpunkten aus“, wird TUSEM-Geschäftsführer Martin Buhr auf „tischtennis.de“ zitiert und macht deutlich, wer Favorit ist.

10.1. 2013
Text: Lars Wittchen

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