“Privat würde ich es nicht hören.”

Geschrieben von Tho Do Thi am in 1. Damen, Damenmannschaften, Mannschaften

14012018

7.50 Uhr: “Wann kommt ihr? Es ist kalt.” – 5 min nach der verabredeten Zeit erreichte uns diese Nachricht von Christian. Ja, von Christian. Er war tatsächlich pünktlicher als wir.. Angekommen sahen wir unseren Präsidenten hinter seiner gläsernen Haustür stehen, mit Kapuze auf dem Kopf, ungeduldig auf uns warten. Schnell holten wir also den Bus für den Tag ab und machten uns auf den Weg nach Uentrop.

Auf der Fahrt kam es dann wieder zum altbekannten Diskussionsthema: Musik. Von “Was? Geil! Fort Minor! Das höre ich immer beim Laufen” (Lautstärke auf 100) zu “Kai, wie kannst du bitte bei diesem Lied weiter machen?” (Kopfschütteln) und – Achtung, Satz des Tages -  “Privat würde ich es nicht hören, aber es ist ganz schön.” (Zitat Huong Do Thi)

Wir setzten unsere Geschäftsreise fort und in Uentrop erwartete uns der aktuelle Tabellenzweite.
Dass wir gegen jede Mannschaft in der Liga eine Chance haben, zeigte sich auch in dieser Partie. Die Doppel verliefen an beiden Tischen knapp, jedoch mussten wir uns in beiden mit 1:3 geschlagen geben (Marina/Huong gegen Scheld/Wirdemann und Anna/ich gegen Shapovalova/Sillus). Den 0:2-Rückstand wollten wir nicht auf uns sitzen lassen, und vor allem Huong zeigte ihre Kür nach ihrem harten Training in der letzten Zeit: Ein 3:2 gegen die Nummer 1 Shapovalova stand am Ende auf dem Protokoll. Am Nebentisch kämpfte unsere angeschlagene Marina gegen Scheld. Und gegen ihre Kopfschmerzen. Der Kampf hat sich gelohnt, auch an Tisch 1 gab es einen 3:2-Sieg für uns!
Nach der 15-minütigen Pause waren nun Anna und ich dran. Während ich überraschenderweise klar mit 3:0 gegen Sillus gewann, versuchte Anna am Nebentisch die Abwehrmauer von Wirdemann zu durchbrechen. Ein gutes Spiel von Anna, aber leider reichte es nur zu einem 1:3.
In der zweiten Einzelrunde sah es vor allem bei Marina gegen Shapovalova gut aus, der Sieg war zum Greifen nahe, aber irgendwie sollte es am Ende doch nicht sein: 9:11 im Fünften. Huong hatte gegen Scheld schon die 1:0-Führung auf dem Schläger bei 10:8, aber auch hier sollte es nicht sein. 0:3 am Ende.
Anna setzte gegen Sillus (3:1) den Zwischenstand auf 4:5. Nun musste ich also gegen Abwehr-Wirdemann ran. Bis zum 4. Satz lieferte ich ein super Spiel ab, vor allem wenn man weiß, dass ich nicht gegen Abwehr gemacht bin. Aber über den letzten Satz (0:11) möchte ich nicht reden.. ;) – 1:3.

Endstand 4:6. Bitter. Spielerisch und kämpferisch hätten wir uns mindestens ein Unentschieden verdient, unserer Meinung nach. Aber was soll man machen..
Jedoch gibt uns das noch mehr Motivation für die Landesmeisterschaften am Wochenende und für das nächste Spiel in Großburgwedel in zwei Wochen! Auf gehts, Füchse! 

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