Zdravo 2. Herren

Geschrieben von Marian Schmalz am in 2. Herren

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Zum ersten Mal in dieser nicht mehr ganz frischen Saison reiste die Zweite mit voller Kapelle zum Doppel-Auswärtsspiel…

TSV 1862 Radeburg

Auch unsere Gegner aus Radeburg schienen angemessen überrascht ob unserer Ersatzspielerbefreiten Aufstellung. Die Auswirkungen waren allerdings für alle Beteiligten schwer auszurechnen. Es gab den Punkt, an dem auch der optimistischste Leutzscher Fuchs ins Grübeln gekommen wäre: Igor begrüßte in der Kabine seinen Schläger mit den Worten: "Lange nicht gesehen, mein Freund."

Die Radeburger Mannschaft zeigte sich auf eigenen Tischen von Beginn an hellwach. Auf unserer Seite dagegen zieht sich eine Doppelschwäche schon durch die ganze Saison und auch in Rabu lagen wir 1:2 zurück. Hübi konnte zwar in gewohnter Manier den Entscheidungssatz gewinnen und glich aus, aber dann kam’s ganz dicke. Vier Spiele in Folge gingen an die Gastgeber, einzig Igor gewann prompt sein erstes Einzel. Ich verlor erneut zügig und damit waren die Gastgeber mit 7:3 in Front. Dank einer Aufholjagd, angepfiffen vom Vorzeige-Einser Hübi, hätte Micha gegen Routinier Fischer sogar die erste Führung herausspielen können. Doch in diesem Spiel blieb er chancenlos. Der 5-Satz-Sieg im Entscheidungsdoppel besiegelte im Anschluss die Punkteteilung. Aufgrund des Spielverlaufes waren wir zufrieden mit dem einen punkt, wir  hatten ja noch eine Chance in Gelenau…

SG Lückersdorf-Gelenau

Auf die Halle in Gelenau kann man stolz sein! Sind die Gelenauer auch, bereits zum zweiten Mal wurde die vollständige Baugeschichte zum Besten gegeben. So erzählfreudig man vor der Halle ist, so fair ist man drin. Ich habe schon einige Meuten erleben dürfen, aber nie waren so viele so fair. Beinahe mitfühlend begleiteten sie den Satzausgleich von M. Minkwitz gegen Baier, der dank ungezählter Füchse zustande kam und verziehen ihm auch den lautesten Frustschrei. Zum Glück allerdings hielt die Serie im fünften nicht an, wer weiß ob sie ihm dann immer noch verziehen hätten :-)

Zum Spiel: Doppel wieder 1:2. Nach zwei geklauten Sätzen sah es beim Doppel eins schon nach einem sicheren Sieg aus, aber Silvio Minkwitz spielte sich in einen Rausch und brachte uns mit seinen Killer-Top-Spins ein ums andere Mal zur Verzweiflung.. 2:3 Den Punkt ergatterten diesmal endlich Steven und Micha als Doppel drei. Im Anschluss klappte die Wende, oben kamen beide Spiele im Entscheidungssatz und damit war die erste Führung des Tages erspielt. Hübi konnte sein zweites Spiel in den Entscheidungssatz retten, die halbe Miete. Denn in der laufenden Saison hat er bereits sechs fünfte Sätze gewonnen, keinen verloren.  Mit Kolecek haben die Gastgeber an Position 3 eine Bank, bisher musste er erst ein Spiel abgeben. Heute war er eine Nummer zu groß für Steven und Baii. Beide holten dafür den Punkt gegen Minkwitz, in der Mitte also 2:2. Unten gab es in Runde eins nichts zu holen. Micha rettete sich nach 0:2 noch in den fünften gegen Golloch, verlor dann aber Geduld und Spiel. Da Golloch mit Noppe spielt, hätte Igor eigentlich gar nicht antreten brauchen in Runde zwei, aber man ist ja Sportsmann. Micha schien nach vier Stunden Tischtennis warm zu laufen, in seinem letzten Einzel ein absolut souveränes 3:0. Unten 1:3 ist unterm Strich aber zu wenig. Im Entscheidungsdoppel traten die Konditionsschwächen meinerseits bös zu Tage. Keine Vorhand ist einfach eine zu wenig, so dass wir am Ende zum 3:1 und dem 9:7 für Gelenau gratulieren mussten. Der Italiener in Kamenz einsame spitze, und wir hatten ja zumindest einen punkt, auf den wir anstoßen konnten. Den hatten wir uns schon aufgrund der investierten Zeit verdient: Start Leipzig 11:30 Uhr / Ankunft 03:00 Uhr… 

Achso, Zdravo… Erst zum zweiten Spiel fiel uns unsere bewährte Begrüßung wieder ein und es klappte auch auf Anhieb wie gewünscht. Sie hat zwar noch kein Glück gebracht, aber vielleicht klappts ja schon beim nächsten Spiel:

Sa 19.11. 13:30 LF2 – BSC Rapid Chemnitz

Bilanzen 5.11.
Sven 5 1
Marian 2 4
Christian 2 3
Steven 2,5 2,5
Igor 2

3

Micha 1 4

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