Bei drei Siegen in Folge…

Geschrieben von André Riebau am in 15. Herren

Rolf: zu schnell für die Kamera

…spricht man wohl von einer Serie, bei drei herben Klatschen dummerweise auch. Die hagelte es in den vergangenen vier Wochen seit dem letzten Spielbericht eurer derzeit glücklosen 15er.

Zugegebenermaßen hatten wir es uns erspart, die vorigen beiden Auswärtsspiele gegen den TTV Marienbrunn 4 sowie gegen Eintracht Wiederitzsch hier auf unserer Seite in Worte zu fassen, um das Ganze vielleicht mit einer ordentlichen Erfolgsmeldung zum gestrigen Montag wieder rauszureißen und als direkte Verfolger lag es auch durchaus im Bereich des Möglichen, hatten wir doch das Hinspiel bei unseren heiß erwarteten Gegnern von der SG Clara Zetkin 5 nur knapp mit 7:10 verloren und obendrein mit Tobias statt Bert zumindest laut Statistik nochmal eine Verstärkung an Bord.

Alles war bestens präpariert. Wir haben sogar auf einen Tisch zurückgreifen müssen, der eigentlich für unsere geliebte erste Herren bestimmt ist, weil uns Thion noch kurzerhand den Tisch aus der vorbereiteten Box geklaut hatte…und das, obwohl am Ende der Halle ohnehin wieder ein Tisch zusammen geklappt wurde, weil zu wenig Platz war. ;) Hartmut und Robert haben das dem neuen Tisch in unserer Box vermutlich angesehen und ihn gleich zum Einspielen in Beschlag genommen, solange die Gäste noch nicht angekommen waren. Wir konnten Sie aber leider nicht dazu überreden, bei uns Ersatz zu spielen…obwohl dies im weiteren Verlauf des Abends bitter nötig gewesen wäre!

Die Netze zum Zerreißen gespannt, wie unsere Nerven, läutete auch schon das Four-Pack der SG an unserer Fuchsbau-Pforte und nach kurzem Einschmettern ging’s auch schon ran an den Speck!
In der leisen Hoffnung, das Doppel gegen Dr. Börner und Oesterreich spielen zu können, setzten sich Tobias und André als Doppel 1 an und verfrachteten Rolf und Stefan an die zweite Position, an der sie es eigentlich planmäßig mit Valery Pawula und Dubinsky aufnehmen sollten. Doch von Anfang an schien an diesem Abend nichts aufzugehen. Unsere Gäste platzierten ihre Doppel leider nicht an den erhofften Positionen und die erwarteten ungünstigen Konstellationen mündeten in einem 1:3 für Tobias/André gegen Pawula/Dubinsky und einem 2:3 für Stefan/Rolf gegen Börner/Oesterreich. :’-(

Den Start so richtig versemmelt, legten Stefan gegen Börner und André gegen Dubinsky mit einem geschmeidigen 0:3 nach und auch Rolf hatte gegen Oesterreich mit einem zumindest sehr engen 2:3 das Nachsehen, bevor sich Tobias als erster gegen die drohende überdeutliche Niederlage aufbäumte. Nichtsdestotrotz bescherte uns dieser Fehlstart nach der ersten Einzelrunde einen Zwischenstand von 1:5.

Stefan kämpfte verbissen gegen Dubinsky und hatte ihn bereits am Rande des Ausschupfens. ^^ Abermals fehlte im Fünften das Quäntchen Glück und unsere Gäste fuhren wieder einen Punkt ein. Auch André konnte gegen Oesterreich mit 0:3 nichts Zählbares beisteuern, auch hier war das Hinspiel im November deutlich enger gestrickt und selbst Tobias, der bei seinem letzten Aufeinandertreffen mit Börner die Nase vorn hatte, musste ihm im fünften Satz nach mehrfacher Überlänge und Matchbällen doch noch gratulieren. Rolf machte es besser und sorgte gegen Sportfreund Pawula mit einem 3:1 für den Trostpunkt in dieser Runde und damit dem Stand von 2:8.

Die (ich nehme es vorweg) letzte Einzelrunde begann erneut mit einem Klassiker der TT-Geschichte: André gegen Dr. Börner! Nachdem sich André in der vergangenen Zeit zum Noppenspezialisten gemausert hatte, und Börner beim letzten Schlagabtausch zum allerersten Mal nach unzähligen Begegnungen bezwingen konnte, sollte dieser Trend natürlich unbedingt anhalten. Doch wie schon bei Tobias zuvor lieferte man sich zwar ein wirklich sehenswertes Spiel mit Höhen und Tiefen auf beiden Seiten, die Punkte aber blieben nach, wer hätte es gedacht, fünf Sätzen erneut auf des Gegners Seite. Rolf zelebrierte indes seinen inneren 3:0-Vorbeimarsch an Dubinsky, der wohl als einziger aus dieser eigentlich sehr umgänglichen Mannschaft keinen Sympathiepreis bei uns gewinnen wird, bevor Tobias gegen Sportfreund Oesterreich die Ehre zuteilwurde, dieses Gemetzel dank eines schnellen 1:3 zu beenden und den Schlusspunkt zum 3:10 an die Gäste zu überreichen.

Kurz gesagt: ein völlig verkorkstes Spiel, bei dem wir uns eigentlich sogar eine reelle Chance ausgerechnet hatten und bei dem mit etwas mehr Glück bei immerhin fünf von fünf vergeigten Fünf-Satz-Spielen womöglich auch mehr drin gewesen wäre, wenn wir, wie nur Rolf es geschafft hat, unsere Leistungen vom Hinspiel hätten wiederholen können.

Unsere Gäste hatten jedoch an diesem Abend fast zu jeder Zeit den flinkeren Schlag auf ihrer Seite und stapften als verdiente Sieger aus dem Bau…diesmal! ;)

Punkte:
Zwei von Rolf
Einer von Tobias
Der Rest bleibt aus Datenschutzgründen geheim! :D

 

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