Faszination Winter

Geschrieben von André Riebau am in 13. Herren

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Schneeflocken mit rausgestreckter Zunge zu fangen, diese neue und wundersame Erfahrung durfte unsere Starfähe Elainne am gestrigen Freitag Abend genießen, kurz bevor eure heißgeliebte 13. vom Hostel aus zum Auswärtsspiel gegen den Tauchaer SV 5 aufbrach. Trotz angekündigter Demo und reichlich Sixpacks an jeder Straßenecke, blieb die Fahrt recht unspektakulär, wenn man von der üblichen Umleitung kurz vor der Halle, die schon zur letzten Saison bestand, sowie Martins Hustenanfällen absieht, der sich kurz vorm Spiel noch eine kleine Erkältung eingefangen hat…

Dennoch war er heiß darauf, Taucha den Allerwertesten zu versohlen, obwohl wir uns bei Ankunft nicht mehr hundertprozentig sicher waren, ob wir vor der richtigen Halle standen. Im Stockdustern fanden wir kaum den Schleichweg hoch zum Parkplatz, doch zum Glück folgte uns nur ein Minütchen später auch das erste Auto unserer Gastgeber, die so freundlich waren, die Zigarette vor dem Spiel zu unseren fröstelnden Gunsten etwas nach hinten zu verschieben und uns Einlass zu gewähren. Witzigerweise ist die Halle mit Licht kaum heller als ohne und auch der Boden wurde in der vergangenen Woche so kräftig gewienert, dass ein nasser Lappen kaum noch ausreichte und selbst Sportfreund Rudolph seine Einzel später letztlich barfuß bestritt.

An dieser Stelle zunächst einmal die Feststellung, dass ich bei den Doppelaufstellungen nie wieder auf Alex höre! ;) Aufgrund eines kleinen aber feinen Missverständnisses bei Alex’ Ansage, konnten weder Martin/Tobias im Doppel 1 gegen Klingenfuß/Remitschka (2:3), noch Elainne/André im Doppel 2 gegen Falk/Rudolph (1:3) punkten und dieser zumindest eine fehlende Zähler sollte sich nach hinten raus noch rächen…

Dieser klassische Fehlstart war jedoch zunächst nach der ersten Einzelrunde vergessen: Elainne panierte Remitschka 3:0 und Martin schnappte sich Sportfreund Falk in den Sätzen sogar noch deutlicher. Ich finde ja, Martin spielte todkrank bisher immer am besten. ^^ Rolf vergab leider gegen Rudolph knapp mit 2:3 aber Tobias bügelte gegen Klingenfuß überragend mit 3:1 wieder aus.

Mit einem vielversprechenden 3:3 startete die nächste Runde ebenfalls recht positiv: Martin wieder bärenstark mit 3:0 gegen Remitschka sowie Rolf gleichfalls satzverlustfrei gegen Falk. In Sportfreund Klingenfuß hatte Elainne doch früher als erwartet ihren Meister gefunden (0:3), wobei Tobias gegen Rudolph abermals den Karren aus dem Dreck ziehen konnte. Zwischenstand 6:4 für die Ausgefuchsten.

Bereits im Doppel hatte Elainne mit den Aufschlägen von Sportfreund Falk arge Probleme und dies bestätigte sich auch beim knappen 2:3 im Einzel. Obwohl sie sich nach bereits 0:2 Rückstand nochmal bravourös auf 2:2 herankämpfen konnte, reichte es zum Schluss leider nicht. Martin aka “Bazillus Maximus” steckte währenddessen Sportfreund Rudolph mit einer Niederlage an, infizierte dabei aber anscheinend auch ungewollt Rolf und Tobias, die ihre Spiele gegen Klingenfuß (1:3) und Remitschka (0:3) abgeben mussten, so dass vor Beginn der alles entscheidenden letzten Runde ein 7:7 zu Buche stand.

Nun war es doch soweit! Elainne stemmte sich mit einem 3:1 über Rudolph gegen die mehr denn je präsente Punkte-Packung aus den Doppeln doch in den letzten drei Spielen von Martin, Rolf und Tobias hagelte es Miese und auch, wenn nach Sätzen (35:35) ein 9:9 durchaus verdient gewesen wäre, blieb unterm Strich ein 8:10 aus Fuchs-Sicht. Sicherlich schade für unseren Abstiegskampf aber dennoch ein ordentliches Ergebnis gegen einen nicht zu unterschätzenden Gegner.

Das Ganze tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch. Während André sein Auto vom Schnee frei schippte, bastelte sich Elainne auf der Bank vor der Halle einen Mini-Schneemann zurecht, der jedoch schnell von Martins Schneeballangriff unterbrochen wurde, wogegen sich Elainne intuitiv hervorragend zu wehren wusste. Auch Tobias und André feuerten noch ein paar Salven in Richtung Martin und Elainne ab, bevor sich Tobias mit einem Donut auf dem verschneiten Parkplatz verabschiedete und auch wir uns auf die Heimreise machten.

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