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Juliette Hoffmann war das „Zünglein an der Waage“

Nach zwei Jahren Unterbrechung eroberte sich der TTC Holzhausen den zum 18. mal ausgelobten Wanderpokal um den Allianz Cup im Tischtennis zurück.

In einem vereinsinternen Finale gab letztlich die starke Leistung von Juliette Hoffmann, die im Trikot von Rapid Chemnitz gerade mit in die 2. Bundesliga aufgestiegen ist, gegen Sandy Knobloch und im gemischten Doppel den Ausschlag zum 3:1. Ihr Bruder Phillip Hoffmann hatte zuvor mit 3:0 gegen Gregor Meinel den Grundstein gelegt.

Das erfolgreiche Trio komplettierte Georg Gütschow, dessen Niederlage gegen den prominenten Holzhausener Rückkehrer Hendrik Fuß (2006 Europameister mit der deutschen Jungen-Mannschaft) so nicht mehr in Gewicht fiel. Dafür ebnete der Student der Wirtschaftsmathematik, übrigens auch Enkel des großen Schauspielers Gert Gütschow (zuletzt Professor Keller aus „In aller Freundschaft“), überhaupt den Weg ins Finale mit einem spektakulären 3:1 Sieg über den favorisierten Slowaken Michal Slesar (Leutzscher Füchse).

Georg Gütschow lobte nach der Siegerehrung die tolle Turnieratmosphäre und den innovativen Modus, der im 3-er Mannschafts-System mindestens eine Spielerin und ein gemischtes Doppel verlangt. Damit werden die Frauen oft zum Zünglein an der Waage.

Die dritten Plätze teilen sich Pokalverteidiger ITTC Sachsen Döbeln (Theiss, Agurianovs, Kurkowski) und die gastgebenden Leutzscher Füchse mit .Maja Meyer an der Seite der slowakischen Gebrüder Slesar.

Die mitfavorisierten Teams des SV Darmstadt 98 (u.a. mit dem Ex-Leutzscher Thorsten Spitznagel) und des SV Landsberg schieden überraschend bereits im Viertelfinale aus.

In der Trostrunde gewannen die Leutzscher Füchse II (Grabner, Dr. Kuhn, Berger) im Finale gegen den Spielgemeinschaft SV Vielau/TSG Markkleeberg (Boehme, Wohlgemuth, M.Rose). Trotz subtropischer Temperaturen in der Sporthalle wurde den Zuschauern unterm Böhlitzer Wasserturm hochklassiges Tischtennis geboten.