Stark begonnen und stark nachgelassen …

Geschrieben von Sascha Julius am in 1. Herren, Allgemein, Herrenmannschaften

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Am vergangenen Samstag Abend kam es in einem kleinen Vorort von Leipzig zu einem Sachsenliga – Derby : der TTC Holzhausen II gegen den LTTV Leutzscher Füchse I . Schaut man sich die Tabelle in der Sachsenliga an, so hätte man einen klaren Sieg für die Füchse erwartet. Doch wie es sich für ein Derby gehört, wurde es schlussendlich nochmal spannend… 

Dabei begann alles planmäßig : Sascha und Yhya gewannen ihr Doppel 3:1 und auch Jakob und Rafael konnten das Spitzendoppel der Gastgeber im  Entscheidungssatz bezwingen. Lediglich Marian und Raffaele mussten im Doppel 3 nach Spielständen von 25:23 und 14:12 dem Gegner zum Sieg gratulieren.

Zwischenstand :   2:1 

Das Experimentieren der Doppel scheint sich so langsam auszuzahlen, denn die Füchse konnten bisher in diesen Konstellationen meist mit einer Führung in die Einzelrunden starten. Und mit eben dieser Führung begannen wir konzentriert und motiviert – im oberen Paarkreuz ließ man nichts anbrennen und sicherte sich mit einem 3:2 Sieg von Sascha und einem 3:1 Sieg von Yhya die 4:1 Führung. Auch die Mitte legte nach und erhöhte den Vorsprung souverän. Dabei gab Rafael gegen Krauthahn einen Satz ab und Jakob ließ gegen den, bis dato in der Mitte ungeschlagenen, Zuckerriedel keinen Satzgewinn zu. Die Erfolgsserie setzte sich auch im unteren Paarkreuz fort – Marian fuhr gegen Mühlmann einen 3:1 Sieg ein. Nur Raffaele musste über die volle Distanz gehen und konnte sich im Entscheidungssatz nicht durchsetzen.

Zwischenstand : 7:2 

Spätestens hier denkt sich der ein oder andere : “Jetzt kommt wohl der Teil mit dem “stark nachlassen” ” ……. Richtig gedacht !!!

Denn die durchaus komfortable Führung hätte man durchaus auch schnell mit 2 Siegen in trockene Tücher legen können – das wäre aber für ein Derby zu langweilig . So konnte in der zweiten Einzelrunde lediglich Sascha mit einem 3:0 Sieg gegen Nagel den 8. Punkt holen – doch der Siegpunkt ließ lange auf sich warten. Die Müdigkeit war im zweiten Spiel stärker als der sonst so motivierte Yhya und somit musste ein fest eingeplanter Punkt an die Gegner aus Holzhausen gehen. Auch in der Mitte wartete man vergeblich auf den erlösenden 9. Punkt. Beide Spiele gingen mit 1:3 an die Gegner, die mehr und mehr ihre Chance witterten und sich in einen Rausch spielten, sodass der Vorsprung auf 8:5 schmolz. Nun war das untere Paarkreuz gefragt – hier stellten sich Raffaele und Marian mit aller Kraft dagegen, um das Entscheidungsdoppel noch zu verhindern. Beide hielten gut mit und hätten ihre Spiele durchaus klar gewinnen können. Aber sei es die Konzentration gewesen, das Karma, die Tagesform oder der Trainingsrückstand : Ein vorzeitiger Sieg sollte an diesem Abend nicht drin sein. Beide Spiele gingen denkbar knapp an die nunmehr hoch motivierten Gastgeber aus Holzhausen.

Zwischenstand : 8:7

Das Entscheidungsdoppel sollte es nun erstmals in der Sachsenliga Saison der Leutzscher Füchse richten. Auf diese Situation hatte man sich jedoch eingerichtet,sodass man Sascha und Yhya als bisher sehr gewinnbringendes Doppel an den Start schickte. Diese konnten ihre Aufgabe auch souverän erfüllen und einen ungefährdeten 3:0 Sieg für die Füchse erkämpfen.

Somit stand nach mehr als 4 Stunden das Endergebnis zugunsten der Füchse aus Leipzig fest : 9:7 !!!

Doch neben einem lachenden Auge kamen wir dieses mal auch mit einem blauen Auge davon, denn ein 8:8 Unentschieden wäre eine Große Enttäuschung und ein herber Rückschlag im Kampf um den Wiederaufstieg in die Oberliga gewesen. Im Anschluss wurde bei einer Pizza und einem Kaltgetränk der Spieltag ausgewertet und kritisch hinterfragt, sodass wir beim nächsten Mal eine so große Führung hoffentlich nicht mehr so leicht aus den Händen geben werden. Der Ausblick auf die Tabellenspitze und der weitere Verlauf der Saison wird es nicht zulassen, wichtige Punkte, seien es große aber auch kleine, auf dem Weg Richtung Oberliga liegen zu lassen.

Es ist noch ein langer Weg, aber wir haben den Kompass und den Willen bei uns, welcher uns die richtige Richtung weisen wird .

In diesem Sinne : Bis zum nächsten Mal – eure 1. Mannschaft ! 

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