Weihnachtsfeier: Spiele nicht auf Netzball, oder besser doch?

Geschrieben von lars.wittchen am in Allgemein

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Große Dramen spielten sich am Freitagabend im Fuchsbau ab. Beim Memory-Netzballchaos-Weihnachtsturnier hatten Linda Renner und Kai Wienholz genau die richtigen Spielregeln ausgetüftelt. Die Folge waren Jubelschreie, Verzweiflung und die taktische Schlüsselfrage: „Absichtlich auf Netz oder ganz normal wie immer spielen?“

Die Turnierregeln

32 Füchse aus zehn verschiedenen Ligen fanden sich zur Weihnachtsfeier ein. Gespielt wurden zwei Sätze bis elf. Pro Satzgewinn erhielt der Spieler einen Punkt. Wer am Ende die meisten Punkte gesammelt hatte, war Weihnachtsturnier-Sieger. Die Duelle wurde mittels Memory-Karten ausgelost. IMGP5829Pro Ligendifferenz erhielt der unterklassige Spieler 0,5 Punkte Vorsprung. Ergab sich eine Zahl mit Dezimalstelle nach dem Komma (z. B. 2,5), wurde aufgerundet.

Die Sonderchaosregel

Soweit war alles klar. Doch Kai und Linda hatten eine Überraschung vorbereitet, bei der das Netz eine Rolle spielte. So erhielt der Gewinner eines Ballwechsels, bei dem der Ball das Netz berührte und im Spiel blieb, den höheren Spielstand. Als Netzberührung galt auch ein Netzaufschlag. Dieser wurde nicht wiederholt, sondern es musste sofort weiter gespielt werden.
Ein Beispiel: Laura brachte das Kunststück fertig, in einem Satz mit 0:10 hinten zu liegen. Beim nächsten Ballwechsel berührte der Ball das Netz und blieb im Spiel. Laura gewann den Ballwechsel, die Führung wechselte und Laura führte urplötzlich mit 10:0.

Was war wohl die beste Taktik?

Hatten alle die Sonderregel verstanden, wurde an der Taktik getüftelt. Ein Spieler wollte immer mit maximal zwei Punkten vorne liegen, um einem großen Rückstand nach einem Netzballergebnistausch zu verhindern. Ein anderer Turnierteilnehmer versuchte immer das Netz anzuvisieren, während ein dritter zu sich murmelte: „Hör endlich auf zu versuchten, das Netz anzuspielen.“

And the winner is …IMGP5902

…Jakob Mund. Die Nummer zwei der Oberliga-Herren setzte sich durch, obwohl es die Memory-Karten nicht gut mit ihm meinten. In vier der sechs Runden traf Mund auf die Bundesliga-Damen Huong Do Thi und Linda Renner. Platz zwei belegte Jorga Palma. Den dritten Rang erfuchste sich Andy Mohr.

1. Platz: Jakob Mund
2. Platz: Jorge Palma (links im Bild)
3. Platz: Andy Mohr (rechts im Bild)

 

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