Leutzscher Füchse gastieren bei Aufsteiger TTV Hövelhof

Geschrieben von Christian Heck am in 1. Damen, Allgemein, Damenmannschaften, Infos

Hövelhof

Nach dem lang ersehnten ersten Saisonsieg gegen den TSV Schwabhausen sind die Leutzscher Füchse am kommenden Sonntag (13. März, 14:00 Uhr) auswärts beim TTV Hövelhof gefordert. Gegen den Aufsteiger wollen die Leipzigerinnen ein anderes Gesicht zeigen als im Hinspiel.

Am Ende stand eine klare 1:6-Niederlage auf der Anzeigetafel. Mehr als den Ehrenpunkt von Maria Pia Lorenzotti hatten die Messestädterinnen dem Gegner aus Hövelhof nicht entgegenzusetzen. Dies lag zum einen an zwei jeweils im Entscheidungssatz verlorenen Doppeln, die das Pendel früh Richtung Hövelhof ausschlugen ließen. Dies lag zum anderen aber auch an den Spielertypen, die der Aufsteiger an jenem Tag auf den Spielberichtsbogen schrieb. Wenn die Bundesligadamen der Leutzscher Füchse eine Mannschaft beschreiben müssten, die ihnen von der Spielweise ganz und gar nicht liegt, käme diese Schilderung dem TTV Hövelhof vermutlich recht nahe. Im oberen Paarkreuz bietet der TTV in Svetlana Ganina und Aimei Wang gleich zwei Abwehrspezialisten auf. Ein Umstand, der Kathrin Mühlbach bereits vor dem Hinspiel Kopfzerbrechen bereitet hat: „Marina Shavyrina und ich sind nicht gerade Abwehrkillerinnen, mit diesem Spielsystem haben wir Probleme.“ Der Spielverlauf bestätigte die Befürchtungen von Leipzigs Nummer eins. Ganze zwei Sätze konnten Mühlbach und ihre Teamkollegin in drei Einzeln gegen Ganina und Wang für sich entscheiden.

Als wären zwei Abwehrspielerinnen noch nicht genug, hat Huong Do Thi auf Position drei der Gegnerinnen ein weiteres Schreckgespenst aus Sicht der Leutzscher ausfindig gemacht: „Yvonne Kaiser mit ihren zwei Noppenbelägen ist extrem unangenehm zu bespielen.“ Setzt Hövelhof am Sonntag zudem auf Edeljoker Jing Tian-Zörner, wäre das Dilemma für die Leipzigerinnen schon vor dem ersten Ballwechsel perfekt. Die inzwischen 52-jährige gebürtige Chinesin ist ehemalige Nummer vier der Weltrangliste und zum Leidwesen der Messestädterinnen, na klar, Abwehrspielerin. Sich die Anreise sparen und die Punkte auf dem Postweg nach Westfalen schicken werden die Leutzscher Füchse dennoch nicht. Vielmehr will die Mannschaft um Trainer Kai Wienholz den Schwung aus dem Sieg gegen den TSV Schwabhausen mitnehmen. „Wir werden kämpfen und schauen was am Ende herauskommt“, gibt Do Thi die Marschroute vor. Am Ende soll nicht wieder eine klare 1:6-Niederlage auf der Anzeigetafel stehen.

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