Klassenerhalt, Klassenerhalt! Hey, Hey!

Geschrieben von MS am in 2. Herren, Allgemein, Herrenmannschaften, Mannschaften

LF2 RR 1516

Trotz einer Niederlage zum Saisonabschluss in Bautzen hat die Oberliga-Reserve der Füchse den Verbleib in der Sachsenliga gesichert. Neben einer sehr guten Rückrunde brauchte es dafür zum Schluss auch eine Menge Dusel…

Die Geschichte vom Saisonabschluss in ganz kurzer Form: Hüben wie Drüben fehlte die Nummer drei wegen Taufe. Zu Beginn sah es nach zwei Fünf-Satz Siegen von Doppel 3 und Justin gegen Engert ganz gut aus, doch Bautzen konnte noch ein klein wenig drauf packen und drehte in der Folge alle knappen Spiele. Nach der 3:1 Führung stand es zu Spiel- und Saisonende 5:10. Damit begann das große Zittern denn zu diesem Zeitpunkt begannen erst die Spiele der direkten Konkurrenz in Radeburg und Freiberg. An den direkten Klassenerhalt glauben wollte nach der Niederlage so recht niemand in unserer Truppe. Und beim Blick auf die Einzelergebnisse der Partien wird einem auch eine Woche später noch etwas flau in der Magengegend. Doch am Ende reichte es für uns aufgrund des besseren “Torverhältnis” zum ersten Nichtabstiegsplatz. Nach der Vorrunde mit mageren vier Punkten war damit kaum zu rechnen. Bleibt noch der Einzelrückblick zur Saison 15/16:

Position 1: Hernán Benjamin Soto Torres (VR: 12:6; RR: 11:7)

Hérmoso Hernán war die unangefochtene Nummer eins und punktete beinah in jedem Spiel. Leider erwischte er seine schwächste Phase zum Saisonende, sonst hätte sich seine deutliche spielerische Steigerung auch in der Bilanz niedergeschlagen. Trotzdem eine sehr gute erste Saison in Leutzsch, gerade in den wichtigen Spielen zeigte er souveräne Siege. Außerdem lockte er Glücksbringerin Gloria in die Halle.

Postion 2: Justin Huszti (VR: 6:10; RR: 6:12)

Justin zeigte in einem sehr starken vorderen Paarkreuz einige sehr gute Spiele. Selbst gegen Grossu konnte er sich eine 2:0-Satzführung erspielen. Wie in diesem Spiel scheiterte er auch in anderen zum Schluss am letzten Quäntchen Konzentration/Glück/Entschlossenheit/Spielwitz/Mut/Erfahrung/Gelassenheit!?* (*nichtzutreffendes Streichen). Er wird seinen Weg gehen, wohin der auch führen auch mag.

Position 3: Nelson Jose Villanueva Morales: (VR -, RR: 10:4)

Unser Joker im Abstiegskampf. Ohne ihn hätte die Sensationswende ganz sicher so nicht funktioniert. Andererseits hätten wir mit ihm in der Hinrunde wesentlich mehr als vier Punkte mitgenommen, ohne das leidige  Verpassen des Wechseltermins. Dafür gab es neuen Schwung in der Rückrunde inklusive eines starken Doppelspielers. Wenn er es schafft bei uns Fuß zu fassen, wird er auf Dauer sogar noch etwas zulegen können.

Position 3,5: Sven Hübner (0:0)

Er drückte aus dem fernen Taiwan die Daumen und beehrte uns tatsächlich kurz vor Saisonschluss mit einem Besuch in der Halle. Hoffentlich greift er lieber früher als später auch wieder aktiv ein.

Position 4: Stefan Berger (VR: 4:14; RR: 5:10)

Der frischgebackene Mannschaftspapaschlumpf hatte über weite Strecken der Saison andere Sorgen als Tischtennis. Vor allem vor der Geburt erlebten wir deshalb einige unglückliche Auftritte, allein drei verlorene Spiele nach souveränen Führungen. Immerhin sicherte er an der Seite von Hernán viele Punkte als Spitzendoppel und avancierte beim Auswärtsspiel in Lückersdorf mit voller Punkteausbeute sogar zum Spieler des Tages.

Position 5: Kai Wienholz (VR/4: 4:7; RR/5: 9:7)

Der Cheftrainer der Damen hatte im mittleren Paarkreuz einen schweren Stand und blühte zum Saisonfinale sichtlich auf. Unten überzeugte er mit sicheren Punkten, außerdem muss man ihm natürlich pro Spiel noch 4-5 Punkte für das Coaching der Mitspieler anrechnen. Mindestens.

Position 6: Marian Schmalz (VR: 7:5; RR: 11:5)

Überzeugte hauptsächlich bei der organisatorischen Aufgaben und der Ersatzspielerauswahl. Beim Spiel für die Bilanz und die kleinen Punkte oft unterirdisch. Im dritten Doppel mit Nelson gut aufgestellt und damit Garant der frühen Führung.

Position 7: Steffen Gaßmann: (VR: 8:10; RR: 1:3)

Ein guter Mann! Stellte sich bedingungslos in den Dienst der Mannschaft und punktete in allen wichtigen Spielen. Musste zur Rückrunde den Platz für Nelson frei machen. Hielt sich in der Landesliga fit und war ein sicherer Rückhalt.

 

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