Das Wochenende der Wahrheit

Geschrieben von Christian Heck am in 1. Damen, Allgemein, Infos

Dameninzivil

Die Damenmannschaft der Leutzscher Füchse ist am Wochenende des 17. und 18. Oktobers gleich zweimal in der 1. Tischtennis-Bundesliga gefordert. Am kommenden Samstag gastieren die Leipzigerinnen um 14:30 Uhr beim TSV Schwabhausen.  Einen Tag später schlagen die Messestädterinnen um 10:30 Uhr beim SV Böblingen auf.

Neben den Leutzscher Füchsen wurden zu Saisonbeginn auch immer wieder der TSV Schwabhausen und der SV Böblingen bei der Aufzählung der Abstiegskandidaten im Tischtennis-Oberhaus genannt. Bereits nach dem zweiten Spieltag scheint die Tabelle den Experten recht zu geben: Eben jene Mannschaften belegen die letzten drei Plätze. Für die Leipzigerinnen wird das kommende Wochenende demnach zu einem vorentscheidenden. Von einer besonderen Drucksituation wollte Leipzigs Nummer drei, Anna Helbig, dennoch nichts wissen: „Wir sind wieder nur Außenseiter. Für Punktgewinne muss wie immer alles passen.“ Ob dies gelingt, macht die Studentin der Ernährungswissenschaften auch von den Aufstellungen der Konkurrenz abhängig. „Wenn Andrea Bakula bei Schwabhausen spielt, wird es schwer für uns“, kommentiert Helbig einen möglichen Einsatz der ehemaligen kroatischen Nationalspielerin. Bakula war in der vergangenen Saison Stammspielerin und Punktegarant bei den Bayern, will in der kommenden Saison aus privaten Gründen sportlich etwas kürzer treten und nicht alle Saisonspiele absolvieren.

Auch im Duell gegen den SV Böblingen hängt laut Helbig viel bis alles von einer Spielerin ab: Qianhong Gotsch. Die mittlerweile 47-Jährige zählt trotz ihres Alters zu den besten Spielerinnen der Liga. „Gotsch wird gegen uns sehr wahrscheinlich drei Punkte holen“, prophezeit die Leipzigerin und nimmt ihre Mannschaftskollegen gleichzeitig in die Pflicht: „Dann kommt es vor allem auf das untere Paarkreuz an.“ Dass beide Auswärtsspiele an einem Wochenende und einer Tour erledigt werden, wird von den Füchsen positiv zur Kenntnis genommen, sparen sich die Messestädterinnen so zusätzliche Reisestrapazen. „Wobei Sonntag um 10:30 Uhr schon hart ist“, schmunzelt die 24-jährige Helbig mit Blick auf die genaue Terminierung. Am Wochenende der Wahrheit darf der Wecker aber auch einmal früher klingeln.

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